• Pressetext / 08 Dezember 2017

    Starbucks verstärkt „Wir zusammen“

    Kaffeeunternehmen eröffnet Geflüchteten Chancen als Barista

    Ein weiteres namhaftes Mitglied hat sich dem „Wir zusammen“ Netzwerk angeschlossen: Starbucks bietet Geflüchteten die Möglichkeit, zunächst bei einem Praktikum die Arbeit in den Coffee Houses kennenzulernen. Die spätere Festanstellung möglichst vieler Praktikanten ist ausgewiesenes Ziel des Projektes. Damit bietet das Unternehmen Zuwanderern die Chance, unkompliziert in die deutsche Arbeitswelt einzusteigen. - mehr...

    Das einführende Praktikum dauert vier Wochen. Dabei können die Teilnehmer den Teams in den Starbucks Stores über die Schulter schauen. In dieser Zeit lernen sie sowohl das Berufsbild des Barista sowie die Kultur des Unternehmens kennen. Damit sie gleichzeitig ihre Deutschkenntnisse verbessern können, sind die neuen Kollegen nur an vier Tagen pro Woche in den Starbucks Filialen vor Ort. Am fünften Tag nehmen sie an einem Deutschkurs teil. Im Anschluss an das Praktikum können die Teilnehmer von Starbucks in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Das Programm ist fortlaufend und wird an verschiedenen Standorten deutschlandweit angeboten.

  • Pressetext / 04 Dezember 2017

    prime4services engagiert sich für Flüchtlinge

    Beratungsunternehmen für Pharma-Industrie neu bei „Wir zusammen“

    Mit der Initiative „Einfach tun!“ öffnet das neue „Wir zusammen“ Mitglied prime4services sein Traineeprogramm für Flüchtlinge. Sie können sich, entsprechende akademische oder technische Vorkenntnisse vorausgesetzt, über die herkömmlichen Kanäle bei dem Beratungsunternehmen für die pharmazeutische Industrie bewerben. Nach der Aufnahme wird das Traineeprogramm individuell an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Das Programm umfasst dabei neben der fachlichen Ausbildung, auch die Vermittlung kultureller Werte sowie unternehmensinterne Sprachkurse für Deutsch und Englisch. Zudem steht jedem Trainee ein Mentor zur Seite. Daneben gibt prime4services seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre neuen Kollegen auch im Alltag zu unterstützen, wie zum Beispiel bei Behördengängen oder der Wohnungssuche. Angestoßen wurde das Projekt durch eine Irakerin, die per Blindbewerbung zur festen und heute gut integrierten Mitarbeiterin wurde. Diese Erfolgsgeschichte möchte die Beratungsgesellschaft, in der Menschen aus zwölf Nationen tätig sind, mit weiteren Flüchtlingen fortsetzen. Zudem ist bereits geplant, das Programm auch auf die Standorte in Italien und der Schweiz zu übertragen.

  • Pressetext / 24 November 2017

    Zwei neue Unternehmen im Netzwerk

    Auch Kamun Catering und Trimet schließen sich „Wir zusammen“ an

    Mit dem Cateringunternehmen Kamun und dem Aluminium-Produzenten Trimet begrüßt „Wir zusammen“ erneut zwei neue Mitglieder im Netzwerk. Beide fördern mit ihren Projekten die Integration von Menschen, die hierzulande Zuflucht suchen. Dabei unterstützen die Unternehmen sie nicht nur beim Einstieg in das Arbeitsleben, sondern helfen ihnen auch, gesellschaftlich Fuß zu fassen. - mehr...

    Kamun gibt geflüchteten Köchen und Kellnern die Möglichkeit, sich in die Arbeitswelt und die Gesellschaft zu integrieren. Das Cateringunternehmen ist aus dem Projekt Balloon Kitchen hervorgegangen, das Max und Leslie Frey zusammen mit der Stadtmission Berlin 2015 ins Leben riefen. Hier hatten Geflüchtete die Möglichkeit, nationale Gerichte jeder Art zu kochen. Gäste aus ganz Berlin konnten mitkochen, mitessen und die neuen Kulturen kennenlernen. Durch die große Nachfrage entstand die Idee, ein eigenes Catering Angebot mit diesen für Europäer „fremden“ Speisen zu entwickeln. Namensgeber war dabei das arabische Wort für Kreuzkümmel. Über das Essen regt das Unternehmen den Austausch zwischen den Kulturen an und unterstützt seine Mitarbeiter dabei, sich gesellschaftlich zu integrieren und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Heute arbeiten Köche und Kellner aus Afghanistan, Eritrea, Somalia und Syrien bei Kamun Catering und sorgen für multikulturelle kulinarische Begegnungen bei Firmenfeiern und privaten Festen für bis zu 200 Personen.

    Um bis 2022 an seinen Produktionsstandorten 66 zusätzliche Ausbildungsplätze für geflüchtete Menschen zu schaffen, hat Trimet Gründer Heinz-Peter Schlüter das Projekt „Berufsbildung für Flüchtlinge“ initiiert. Begleitet von integrationsfördernden Maßnahmen eröffnet das Unternehmen den Teilnehmern damit langfristige berufliche Perspektiven. Neben der Ausbildung umfasst das Programm vorbereitende Einstiegsqualifizierungen und Praktika sowie begleitenden Sprach- und Fachkundeunterricht. Zudem unterstützen Mitarbeiter ihre neuen Kollegen als Paten sowohl bei der Integration am Arbeitsplatz als auch bei Behördengängen, Arztbesuchen und anderen Aspekten des Lebens in Deutschland. Derzeit sind im Rahmen des Programms 16 geflüchtete Menschen an den Trimet Standorten in Essen, Hamburg und Voerde in Einstiegsqualifikationen oder als Auszubildende tätig. Damit bietet das Unternehmen jungen Zuwanderern Berufs- und Karrierechancen und stärkt gleichzeitig das soziale Miteinander zwischen den Kulturen.

  • Pressetext / 23 November 2017

    Erfolgreicher Abschluss von „Wir zusammen schaffen Zukunft“

    Über 1.000 Interessierte seit Mai über die Integration von Geflüchteten informiert

    Zehn Veranstaltungen, über 1.000 Gäste, zahlreiche spannende Diskussionsrunden und angeregte Gespräche – das ist das Fazit von „Wir zusammen schaffen Zukunft“. Am 21. November fand in Köln das große Finale der Veranstaltungsreihe statt, mit der das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt in den vergangenen Monaten den Austausch über die Flüchtlingsintegration in ganz Deutschland anregte. Mehr als 100 Interessierte kamen in den Harbour Club, um sich über bestehende Integrationsprojekte von Mitgliedern zu informieren und Impulse für das eigene Engagement zu erhalten. Mit dabei waren Entscheider aus Politik, Institutionen, Behörden und Wirtschaft, die angeregt über den aktuellen Status der Integration diskutierten. Und diesen Dialog wird „Wir zusammen“ auch im kommenden Jahr weiter fördern. Dafür plant das Netzwerk schon jetzt neue starke Formate, mit denen es die Aufmerksamkeit immer wieder auf das Thema Integration von Zuwanderern lenkt. - mehr...

    „Die Veranstaltungsreihe war für uns ein voller Erfolg. Die große Beteiligung und die positive Resonanz der Gäste haben uns in jeder Stadt aufs Neue gezeigt, wie wichtig das Thema Integration für die deutschen Unternehmen ist“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Indem wir Menschen aus der Praxis mit Vertretern von Behörden und Institutionen an einen Tisch gebracht haben, konnten auch Herausforderungen im Integrationsalltag zur Sprache gebracht und Lösungsansätze herausgearbeitet werden.“

    Zum Abschluss der Reihe in der Domstadt war das Podium erneut hochkarätig besetzt. Einblicke in die Integrationsprojekte von „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen gaben unter anderem Martin Brüning, Leiter Unternehmenskommunikation der REWE Group, der betonte, wie gewinnbringend Mentorenprogramme für alle Beteiligten sind. „Die Mentoren helfen nicht nur den Geflüchteten. Sie sind auch eine Brücke ins Unternehmen und zu den Beschäftigten, so dass am Ende beide Seiten davon profitieren: Der geflüchtete Mensch bei seiner Integration und die anderen Mitarbeiter in ihrer Sozialkompetenz im Umgang mit den Herausforderungen, vor denen wir alle stehen.“ Georg Müller, Leiter HR Deutschland bei Bayer, berichtete von der positiven Resonanz der Mitarbeiter auf das Integrationsprojekt in seinem Unternehmen. „Wir bereiten Flüchtlinge in Vorbereitungskursen und Praxishospitationen auf eine Einstiegsqualifizierung oder eine Ausbildung vor. Über unsere internen Medien haben wir transparent kommuniziert, wie wir uns für Geflüchtete engagieren, und das ist von unseren Mitarbeitern sehr gut angenommen worden. Viele Beschäftigte haben auch unser Freistellungsangebot genutzt und sich in der lokalen Flüchtlingshilfe engagiert.“

    Gabriele Fanta, Personalvorstand bei McDonald’s Deutschland, sprach zudem darüber, wie wichtig es ist, junge Zuwanderer über das Ausbildungssystem in Deutschland zu informieren. „Für uns besteht eine Herausforderung darin, dass die duale Ausbildung bei den Geflüchteten oftmals nicht bekannt ist. Viele möchten schnell viel Geld verdienen, um zum Beispiel die Familie zu unterstützen. Insbesondere bei den jungen Menschen mit Fluchthintergrund bedarf es daher einer frühzeitigen Vermittlung der Notwendigkeit einer Ausbildung, denn nur so können sie hier auch langfristig Fuß fassen.“

    Außerdem gehörten Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Serap Güler, Staatssekretärin im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW sowie Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld berufliche Qualifizierung und Fachkräfte beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln zu den Rednern. Für die Inspiration zwischendurch sorgten Sascha Gottschalk, Gründer der Organisation Life All Stars, Star-Bloggerin Farina Opoku und Slammer Sebastian 23. Durch den Abend führte Moderator Christian Rickens, Ressortleiter Agenda beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

    „Auch 2018 werden wir der Dreh- und Angelpunkt für die Flüchtlingsintegration in der deutschen Wirtschaft und darüber hinaus sein“, sagt Marlies Peine. „Da die übergreifende Zusammenarbeit einen immer größeren Stellenwert einnimmt, werden wir unter anderem die Vernetzung von Unternehmen auf lokaler Ebene weiter verstärken.“

Bilder zur Veranstaltung in Köln


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Bildunterschrift: Abschlussveranstaltung von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ in Köln. (V.l.n.r.): Serap Güler, Staatssekretärin, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen; Christian Rickens, Ressortleiter Agenda und Moderator, Handelsblatt; Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
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Bildquelle: Volker Schäffner
Bildunterschrift: Vorstellung der Integrationsprogramme der "Wir zusammen" Mitgliedsunternehmen. V.l.n.r.: Georg Müller, Leiter HR Deutschland, Bayer; Gabriele Fanta, Personalvorstand, McDonald’s Deutschland; Christian Rickens, Ressortleiter Agenda und Moderator, Handelsblatt; Martin Brüning, Leiter Unternehmenskommunikation, REWE Group.
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Bildquelle: Volker Schäffner
Bildunterschrift: Der Autor, Moderator und Musiker Sebastian 23 sorgte am Abend mit seinem Poetry Slam für inspirierende Abwechslung.
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Bildunterschrift: Elia Nazemi, Kursleiter für interkulturelle Mediation und Dolmetscher in der Flüchtlingshilfe bei Malteser, berichtete am Abend von seinen Erfahrungen.
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  • Pressetext / 17 November 2017

    Schulterschluss für erfolgreiche Integration

    „Wir zusammen“ Netzwerk traf sich bei Robert Bosch in Stuttgart

    Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr kamen die „Wir zusammen“ Unternehmen am 16. und 17. November 2017 zu einem großen überregionalen Netzwerktreffen zusammen. Gastgeber war diesmal Robert Bosch in Stuttgart. Die Veranstaltung bewies erneut, wie engagiert und motiviert die Mitglieder auch weiterhin die Integration von Flüchtlingen vorantreiben und wie wichtig der Austausch und die enge Vernetzung für die Weiterentwicklung der Integrationsprojekte sind. Rund 70 Vertreter aus den Unternehmen nahmen an dem zweitägigen Treffen teil. Der Startschuss fiel bei einer zwanglosen Zusammenkunft am Abend des 16. November bei Netzwerk-Mitglied Motel One in seinem Hotel in Stuttgart-Feuerbach. Am zweiten Tag folgten Vorträge und Workshops bei Bosch. Auf dem Podium mit dabei waren neben Akteuren aus den Unternehmen auch unabhängige Experten für Themen wie sprachliche und fachliche Ausbildung, Aufenthaltsstatus und Traumatisierung. - mehr...

    „Der Netzwerk-Charakter von ‚Wir zusammen‘ macht den Zusammenschluss für die Unternehmen nach wie vor sehr wertvoll. Denn die Vernetzung fördert nicht nur den Austausch, sondern hat auch schon einige erfolgreiche unternehmensübergreifende Kooperationen hervorgebracht“, berichtet „Wir zusammen“ Sprecherin Marlies Peine. „Daher ist es uns wichtig, die Mitglieder bei überregionalen Netzwerktreffen sowie auch bei lokalen Veranstaltungen immer wieder an einen Tisch zu bringen und so die Weiterentwicklung der Integrationsprojekte zu unterstützen.“

    Beim Netzwerktreffen in Stuttgart stand der Vormittag des Hauptveranstaltungstages im Zeichen von Vorträgen. Dabei gaben unter anderem Mitarbeiter von Robert Bosch persönliche Einblicke in die Ausbildungsprogramme des Unternehmens. Einem Thema, das viele Unternehmen bewegt, widmete sich Seán McGinley, Leiter der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg e.V. In seinem Beitrag informierte er die Zuhörer, wie sie auf die drohende Abschiebung eines Mitarbeiters angemessen reagieren und wo sie Hilfestellungen erhalten können. Zudem stellte Dirk Werner vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln Ergebnisse aus der Studie „Engagement von Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen“ vor.

    Am Nachmittag standen dann verschiedene Workshops auf dem Programm. Neben Best Practice Beispielen, bei denen der aktuelle Status der Integration sowie Ideen für zukünftige Programme beleuchtet wurden, beschäftigte sich eine Gruppe auch mit dem Umgang mit traumatisierten Geflüchteten in den Unternehmen. „Unsere Zusammenkunft in Stuttgart hat erneut gezeigt, dass die Bereitschaft, sich für die Integration der Flüchtlinge zu engagieren, bei den ‚Wir zusammen“ Mitgliedern ungebrochen ist. Dabei stellen sich die Unternehmen auch den Hürden, die es zwei Jahre nach der großen Flüchtlingswelle immer noch gibt, und suchen innerhalb des Netzwerks sowie in Abstimmung mit Behörden und Institutionen nach Möglichkeiten diese abzubauen“, sagt Marlies Peine.

    Stimmen von Beteiligten:

    „Wir wissen aus Erfahrung, dass die erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt mehrere Jahre und gute Vorbereitung benötigt. Das Engagement in lokalen, regionalen und nationalen Initiativen sowie der Austausch mit den Institutionen vor Ort ist dabei ein Schlüssel. Um Geflüchteten eine berufliche Perspektive bieten zu können, brauchen wir insgesamt mehr niederschwellige Informations- und Praktikumsangebote. Der Ausbildungscampus in Stuttgart zum Beispiel unterstützt Geflüchtete mit solchen einfach zugänglichen Informationen. Dort engagieren wir uns gemeinsam mit anderen Unternehmen. Integration findet nicht allein durch Sprachkurse statt, sondern braucht auch ein entsprechendes Umfeld und praktische Aufgaben.“
    Siegfried Czock, Leiter Aus- und Weiterbildung, Robert Bosch GmbH

    „Wir sehen unser Integrationsprojekt als gesellschaftliche Verantwortung, aber zugleich auch als Chance für Motel One, um motivierte Nachwuchskräfte für die Hotellerie zu begeistern. Wir konnten bereits über 15 neue Mitarbeiter für die Standorte München und Berlin gewinnen. Es ist sehr schön zu beobachten, welche Fortschritte unsere Projektteilnehmer sowohl sprachlich als auch fachlich machen und wie gut sie sich in das Motel One Team integrieren. Das motiviert uns alle!“
    Katrin Lepold, Manager Human Relations, Motel One GmbH

    „Viele Geflüchtete wollen arbeiten und viele Unternehmen wollen Geflüchtete beschäftigen, doch viel zu oft stellen die bürokratischen Wege eine große Herausforderung für sie dar. Auch der unsichere Aufenthaltsstatus behindert die Integration in den Arbeitsmarkt. Und die lang ersehnte Ausbildungsduldung ist in der Praxis nur sehr schwierig zu erreichen. Es ist nicht einzusehen, wenn Unternehmen nach langem Suchen endlich dringend gebrauchte Auszubildende oder Fachkräfte finden, und dann befürchten müssen, dass diese abgeschoben werden. So wird die vielfach beschworene Integration ad absurdum geführt.“
    Seán McGinley, Leiter der Geschäftsstelle, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V.

    „Flüchtlinge und Kriegsvertriebene haben im Heimatland oder auf der Flucht Tage und Wochen erlebt, die geprägt waren von Krieg, Gewalt, Vertreibung oder auch dem Verlust von Familienangehörigen. Sie verlassen Haus und Hof nicht freiwillig, sondern suchen Schutz vor Verfolgung, ethnischer oder religiöser Herabwürdigung und Diskriminierung. Auch versuchen sie, der Armut zu entkommen. Um hier in Europa ein gutes Leben so schnell wie möglich zu erreichen, lohnt es sich, mit den persönlichen, sozialen und materiellen Ressourcen dieser Menschen zu arbeiten.
    Dipl. Psych. Dieter David, Traumatherapie KST, Leiter PBV Stuttgart

Bilder zur Veranstaltung in Stuttgart


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Bildunterschrift: “Wir zusammen” Netzwerktreffen in Stuttgart mit den Gastgebern Robert Bosch und Motel One. V.l.n.r.: Dr. Gregor Heemann, Senior Vice President HR, Robert Bosch GmbH; Dr. Wolf Bonsiep, Leiter Ausbildung Bosch-Feuerbach, Robert Bosch GmbH; Marlies Peine, Projektleitung “Wir zusammen”; Siegfried Czock, Leiter Aus- und Weiterbildung, Robert Bosch GmbH; Kerstin Winkelmann, Head of Human Relations, Motel One GmbH; Katrin Lepold, Manager Human Relations, Motel One GmbH und Michael Fecker, Referent Grundsatzfragen Ausbildung, Robert Bosch GmbH.

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Bildunterschrift: Referent Seán McGinley, Leiter der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg e.V., gab den Mitgliedern Orientierung zum Thema Abschiebung.

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Bildunterschrift: Dipl. Psych. Dieter David, Traumatherapie KST und Leiter PBV Stuttgart, informierte über den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten.
  • Pressetext / 17 November 2017

    Trio verstärkt „Wir zusammen“

    BEN Europe Institute, ICUnet.AG und Microsoft engagieren sich für Flüchtlinge

    Erneut haben sich drei neue Mitglieder dem „Wir zusammen“ Netzwerk angeschlossen. Mit unterschiedlichen Projekten setzen sich das BEN Europe Institute, die ICUnet.AG und Microsoft dafür ein, Flüchtlinge verschiedener Altersgruppen zu qualifizieren und zu fördern und ihnen damit den Start in ihr Leben in Deutschland zu erleichtern. - mehr...

    An internationale Fachkräfte mit mindestens einem ausländischen Hochschulabschluss in einem MINT-Fach richtet sich das BEN Europe Institute mit seinem Projekt INTERPROF-TECH. Das Ziel der Initiative: Erwachsene mit Migrationshintergrund langfristig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren und sie während dieses Prozesses zu begleiten und zu unterstützen. Pro Jahr können 25 Teilnehmer das Programm absolvieren. Es besteht aus insgesamt vier Modulen, in denen sie von Bewerbungs- und Kommunikationstrainings über Sprachschulungen bis hin zur Einführung in die deutsche Kultur auf den Berufseinstieg vorbereitet werden. Bislang konnten jedes Jahr über 80 Prozent der Projektteilnehmenden erfolgreich in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden. Darüber hinaus stellt das BEN Europe Institute regelmäßig Geflüchtete als Praktikanten ein.

    Für die Beratungsgesellschaft ICUnet.AG, die Unternehmen bei der internationalen Zusammenarbeit unterstützt, ist Diversity Management Geschäftsmodell und Anforderung an die eigene Personalarbeit gleichermaßen. Daher bietet das Unternehmen nun auch Flüchtlingen Ausbildungsplätze in den Berufen Büromanagement, Fachinformatik, IT-Kaufmann und Mediengestalter online/offline an. Aktuell absolvieren fünf junge Menschen aus Afghanistan, Nigeria und Syrien dieses Programm. Als Paten stehen ihnen dabei Mitarbeiter zur Seite, die sie nicht nur im Arbeitsumfeld, sondern auch bei der gesellschaftlichen Integration unterstützen. Zudem sorgen die Führungskräfte mit interkulturell geschultem Auge für eine offene Atmosphäre, in der individuelle Bedürfnisse der neuen Kollegen berücksichtigt werden.

    Microsoft unterstützt die Integration von Geflüchteten gleich auf mehrere Arten. Dazu gehört unter anderem die Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“. Herzstück der Initiative ist eine Sprachlern-App mit der Kinder spielerisch ihre Deutschkenntnisse ausbauen können. Indem das Unternehmen Kindertagesstätten und Grundschulen mit Schlaumäuse-Starterpaketen inklusive Tablets versorgt sowie Erzieher und Lehrer im Umgang mit dem Programm schult, macht es das Angebot für rund 100.000 geflüchtete Kinder zugänglich. Technologie-interessierten jungen Erwachsenen mit Fluchthintergrund vermitteln Microsoft Mitarbeiter zudem in Kooperation mit der ReDi School of Digital Integration fundierte IT-Kompetenzen. Dazu leiten sie im Rahmen des Corporate Volunteering Programms des Unternehmens Seminare, Workshops und sogenannte Hackathons, bei denen Software zu einem bestimmten Thema gemeinsam entwickelt wird. Darüber hinaus betreuen Microsoft Mitarbeiter ebenfalls ehrenamtlich ein Skype-Café für Flüchtlinge.

  • Pressetext / 13 November 2017

    Dialog über Integration von Flüchtlingen in Hannover fortgesetzt

    Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ informiert Unternehmen über Möglichkeiten des Engagements

    Zum neunten Mal kamen am 7. November Unternehmen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ zusammen, um sich über die Integration von Flüchtlingen zu informieren und auszutauschen. Diesmal hatten „Wir zusammen“ und das Handelsblatt in die Königliche Reithalle Cavallo in Hannover eingeladen. Dort lauschten rund 70 Gäste den Beiträgen von Vertretern aus Institutionen, Behörden und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen. Sie diskutierten die momentane Situation und gaben durch Best Practice Beispiele Impulse dazu, wie Unternehmen Zuwanderern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen können. Mit der Veranstaltungsreihe, die seit dem Frühjahr deutschlandweit den Dialog über die Integration von Zuwanderern anregt, konnten bisher schon über 900 Interessierte erreicht werden. - mehr...

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe haben wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, bei der wir Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements diskutieren können. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Zu den hochkarätigen Rednern gehörten in Hannover Vertreter aus dem „Wir zusammen“ Netzwerk, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, von der Bundesagentur für Arbeit sowie Experten aus Institutionen. Sie diskutierten unter anderem über den Umgang mit Bewerbern, die keine in Deutschland anerkannten Abschlüsse aufweisen können. Christian Pokropp, Geschäftsführer bei kloeckner.i berichtete dazu von der Vorgehensweise in seinem Unternehmen: „Das ist ein Thema, bei dem sich auch die Unternehmen ein bisschen bewegen müssen. Man sollte nicht immer so starr auf gewissen Abschlüssen beharren, sondern sich intensiv mit dem einzelnen Bewerber auseinandersetzen. Wir sind verstärkt dazu übergegangen potenziellen Bewerbern einfach Aufgaben zu stellen. Wenn sie diese lösen können, schauen wir nicht mehr so stark auf Abschlüsse.“ Und Armin Berger, Geschäftsführer bei 3PC, ergänzte: „Bei uns sind Abschlüsse traditionell nicht so wichtig. Meine persönliche Haltung ist: Wenn jemand Kompetenzen mitbringt, die wir brauchen können, ist er willkommen, egal woher er kommt. Das Wesentliche bei der Einstellung von Geflüchteten ist für uns, dass der Mitarbeiter, in den wir ja auch Zeit investieren, bleiben kann.“

    Ein weiteres Thema, das die Unternehmen nach wie vor beschäftigt, sprach Karoline von Bockelmann, Direktorin HR bei Tech Data Deutschland und Österreich an: „Wir sehen in der Praxis, dass auch Berufsschüler noch verstärkt – vor allem fachspezifischen – Deutschunterricht benötigen. Mit Textaufgaben tun sich Flüchtlinge oft besonders schwer. Da wäre noch Unterstützung erforderlich. Ob das unbedingt der Staat leisten muss, weiß ich nicht. Auch fachspezifischer Unterricht am Arbeitsplatz wäre denkbar.“

    Ebenfalls auf dem Podium mit dabei waren Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Klaus Oks, Geschäftsführer Operativ in der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Für die Inspiration zwischendurch sorgte Poetry-Slammer und Kabarettist Lars Ruppel. Durch den Abend führte Moderatorin Corinna Nohn, Reporterin beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

    Die nächste und damit letzte Veranstaltung für dieses Jahr findet am 21. November im Harbour Club in Köln statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

Bilder zur Veranstaltung in Hannover


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Bildquelle: Christian Burkert
Bildunterschrift: Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ in Hannover. V.l.n.r.: Klaus Oks, Geschäftsführer Operativ, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, Bundesagentur für Arbeit; Marlies Peine, Projektleiterin „Wir zusammen“; Jens-Peter Stehnke, Bereichsleiter Human Resources, Hermes Fulfilment; Corinna Nohn, Reporterin Handelsblatt und Moderatorin; Karoline von Bockelmann, Direktorin HR, Tech Data Deutschland & Österreich; Waslat Hasrat-Nazimi, Deutsch-afghanische Journalistin und Moderatorin; Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte, Institut der deutschen Wirtschaft Köln; Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Armin Berger, Geschäftsführer, 3PC.
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildquelle: Christian Burkert
Bildunterschrift: Kurzvorstellung von Integrationsprogrammen von „Wir zusammen“ Mitgliedern. V.l.n.r.: Jens-Peter Stehnke, Bereichsleiter Human Resources, Hermes Fulfilment; Armin Berger, Geschäftsführer, 3PC; Karoline von Bockelmann, Direktorin HR, Tech Data Deutschland & Österreich; Christian Pokropp, Geschäftsführer, kloeckner.i und Corinna Nohn, Reporterin Handelsblatt und Moderatorin.
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildquelle: Christian Burkert
Bildunterschrift: Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildquelle: Christian Burkert
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte, Institut der deutschen Wirtschaft Köln; Klaus Oks, Geschäftsführer Operativ, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, Bundesagentur für Arbeit und Corinna Nohn, Reporterin Handelsblatt und Moderatorin.
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten
  • Pressetext / 03 November 2017

    Neu bei „Wir zusammen“: THOST Projektmanagement GmbH

    Erfolgreich integrieren – Diversity leben

    Nach diesem Motto arbeitet die THOST Projektmanagement GmbH seit 25 Jahren und ist nun als 207. Mitglied im Netzwerkt von „Wir zusammen“ aktiv. Das Unternehmen bietet Praktikums- und Ausbildungsplätze, Traineestellen sowie feste Anstellungen für Geflüchtete in seiner Zentrale in Pforzheim (Baden-Württemberg) und will dieses erfolgreiche Engagement auf weitere Standorte deutschlandweit ausdehnen. - mehr...

    Um möglichst individuelle Fördermaßnahmen zu gewährleisten, kooperiert THOST eng und auf vertrauensvoller Basis mit verschiedenen Institutionen. So konnten bislang eine Frau aus Syrien als Projektassistenz sowie mehrere Praktikanten aus Syrien und Afghanistan mit Ausblick auf eine Ausbildung im Büromanagement angestellt werden.

  • Pressetext / 20 Oktober 2017

    Jetzt auch bei „Wir zusammen“ aktiv: Berliner Verkehrsbetriebe

    Perspektive durch Ausbildung zum Busfahrer

    Mit ihrer Integrations-Initiative haben sich nun auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem „Wir zusammen“ Netzwerk angeschlossen. Sie bieten Flüchtlingen mit Bleibeperspektive die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Busfahrer zu machen. Bei erfolgreichem Abschluss werden sie von der BVG in Festanstellung übernommen. - mehr...

    Voraussetzung für die Teilnahme an dem Programm ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung und eine Tauglichkeit für die Tätigkeit. Sind diese Punkte gegeben, erhalten die Flüchtlinge in der ersten Phase die Grundlagen für die Fahrerausbildung. Dabei erlernen sie unter anderem das Fachvokabular für die Führerscheinausbildung und erwerben den Führerschein Klasse B (PKW). Zudem können sie in dieser Zeit ihre Sprachkenntnisse vertiefen und erhalten Einblicke in die Abläufe der BVG. In der zweiten Phase steht dann der eigentliche Omnibus-Führerschein auf dem Programm. Zudem erhalten sie eine erweiterte Ausbildung bei der BVG. Nach bestandener Prüfung erfolgt die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

  • Pressetext / 11 Oktober 2017

    Dialog über Integration von Flüchtlingen in Stuttgart fortgesetzt

    Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ informiert Unternehmen über Möglichkeiten des Engagements

    Zur achten Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ kamen am 4. Oktober im Porsche Museum in Stuttgart erneut zahlreiche Unternehmen zusammen. Seit dem Frühjahr regt die Veranstaltungsserie von „Wir zusammen“ und dem Handelsblatt in ganz Deutschland den Dialog über die Integration von Flüchtlingen an. In Stuttgart lauschten rund 100 Gäste den Beiträgen von Vertretern aus Institutionen, Behörden und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Sie diskutierten die momentane Situation und gaben Impulse, wie Unternehmen Zuwanderern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen können. Rund 850 Interessierte konnte die Veranstaltungsreihe bundesweit bisher bereits erreichen. - mehr...

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe haben wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, bei der wir Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements diskutieren können. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Zu den hochkarätigen Rednern gehörten in Stuttgart Vertreter aus dem „Wir zusammen“ Netzwerk, von der Bundesagentur für Arbeit sowie Experten aus Institutionen. Sie informierten die Teilnehmer über Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Einstellung von Flüchtlingen und zeigten anhand von Best Practice Beispielen, wie Integration in Arbeit gelingen kann. Uwe Hück, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats bei Gastgeber Porsche erläuterte dabei unter anderem, wie beide Seiten von Integrationsprogrammen profitieren:

    „Wir wollen als Unternehmen unseren Beitrag zur Integration der Flüchtlinge leisten und führen daher einige von ihnen mit unserem Integrationsjahr an eine Ausbildung heran oder schaffen so die Voraussetzungen für einen direkten Berufseinstieg. Dadurch möchten wir helfen, die Lücke zwischen der Qualifikation der Geflüchteten und dem Bedarf des Mittelstands nach Fachkräften zu schließen.“

    Ilonka Nußbaumer, Senior Vice President HR bei Voith, stellte noch einmal heraus, dass die Belegschaft einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Integration leistet: „Auch unsere Mitarbeiter engagieren sich sehr für die Flüchtlinge, wodurch wir bereits einige Stellen bei uns besetzen konnten. Das freut uns als Unternehmen natürlich besonders.“ Und Uta-Micaela Dürig, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung ergänzte: „Mitarbeiter als Mentoren sind eine ganz entscheidende Unterstützung für die geflüchteten Menschen, um ihnen Mut zu machen, sie zu motivieren und bei der Sprache sowie im Alltag zu helfen.“

    Ebenfalls auf dem Podium mit dabei waren Dieter Esser, Leiter Berufsausbildung bei Porsche, Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland, Dr. Susanne Koch, Geschäftsführerin bei der Bundesagentur für Arbeit in der Regionaldirektion Baden-Württemberg sowie Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Für die Inspiration zwischendurch sorgte Schauspielerin und Poetry-Slammerin Dominique Macri. Durch den Abend führte Moderator Daniel Schäfer, Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen erwartete die Teilnehmer noch eine Führung durch das Porsche Museum. Zudem nutzen sie den Abend, um sich untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

    Die nächste Veranstaltung findet am 7. November in der Königlichen Reithalle Cavallo in Hannover statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

Bilder zur Veranstaltung in Stuttgart


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Bildunterschrift: Uwe Hück, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats von Porsche, begrüßte die Gäste im Porsche Museum.
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Bildunterschrift: Vlnr: Ilonka Nußbaumer, Senior Vice President HR, Voith; Uta-Micaela Dürig, Geschäftsführerin, Robert Bosch Stiftung; Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung, ManpowerGroup Deutschland; Dieter Esser, Leiter Berufsbildung, Porsche; Daniel Schäfer, Moderator, Ressortleiter Finanzen, Handelsblatt.
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Bildquelle: Sebastian Berger, all rights reserved
Bildunterschrift: Dr.-Ing. Rainer Stetter, Geschäftsführer von ITQ (links), im Gespräch mit Moderator Daniel Schäfer, Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt (rechts).
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Bildquelle: Sebastian Berger, all rights reserved
Bildunterschrift: Vlnr: Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung, ManpowerGroup Deutschland; Dominique Macri, Deutsche Schauspielerin & Lyrikerin; Dieter Esser, Leiter Berufsbildung, Porsche; Uta-Micaela Dürig, Geschäftsführerin, Robert Bosch Stiftung; Ilonka Nußbaumer, Senior Vice President HR, Voith; Marlies Peine, Projektleitung "Wir zusammen"; Daniel Schäfer, Moderator, Ressortleiter Finanzen, Handelsblatt; Dr.-Ing. Rainer Stetter, Geschäftsführer, ITQ; Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte, Projektleiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, Institut der deutschen Wirtschaft Köln; Dr. Susanne Koch, Geschäftsführerin, BA Baden-Württemberg.
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  • Pressetext / 06 Oktober 2017

    Neu bei „Wir zusammen“: Tertia

    Der Bildungsanbieter setzt Muttersprachler für die Betreuung von Flüchtlingen ein

    Das „Wir zusammen“ Netzwerk wächst weiter: In dieser Woche hat sich Tertia mit seinem Engagement für Flüchtlinge angeschlossen. Der Bildungsanbieter hat schon zu Beginn der Flüchtlingswelle große Umsicht bewiesen, indem er neue Mitarbeiter aus den Hauptfluchtländern einstellte, die schon länger in Deutschland lebten. So konnte das Unternehmen von Anfang an an seinen Standorten, wo Sprachkurse für die Neuankömmlinge angeboten wurden, muttersprachliche Ansprechpartner zur Verfügung stellen – und tut dies bis heute. - mehr...

    Die Hilfe ist direkt und unkompliziert: Die Mitarbeiter begleiten die Flüchtlinge beispielsweise bei Behördengängen, helfen bei der Wohnungs- und Jobsuche und dolmetschen, wenn es Verständigungsschwierigkeiten gibt. Da die Sprache gerade zu Beginn eine der größten Barrieren darstellt, haben die Flüchtlinge diese Unterstützung dankbar angenommen.

  • Pressetext / 05 Oktober 2017

    Dialog über Integration von Flüchtlingen in Bielefeld fortgesetzt

    Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ informiert Unternehmen über Möglichkeiten des Engagements

    Zur siebten Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ kamen am 28. September in der Kocherei in Bielefeld erneut zahlreiche Unternehmen zusammen. Seit dem Frühjahr regt die Veranstaltungsserie von „Wir zusammen“ und dem Handelsblatt in ganz Deutschland den Dialog über die Integration von Flüchtlingen an. In Bielefeld lauschten rund 60 Gäste den Beiträgen von Vertretern aus Politik, Institutionen, Behörden und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Sie diskutierten die aktuelle Situation und gaben Impulse, wie Unternehmen Zuwanderern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen können. Rund 760 Unternehmen in bundesweit sieben Städten konnte die Veranstaltungsreihe bisher bereits erreichen. - mehr...

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe haben wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, bei der wir Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements diskutieren können. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Zu den hochkarätigen Rednern gehörten unter anderem Vertreter aus dem „Wir zusammen“ Netzwerk, vom Land NRW, von der Bundesagentur für Arbeit sowie Experten aus Institutionen. Sie alle informierten die Teilnehmer über Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Einstellung von Flüchtlingen und zeigten anhand von Best Practice Beispielen, wie Integration in Arbeit gelingen kann. Martina Schlottbom, Head of Strategic HR, bei Fiege betonte, wie wichtig es ist, dabei auch neue Wege zu gehen: „Wir haben das komplette Bewerbungsverfahren umgestellt. Es finden keine Bewerbungsgespräche mehr statt, wie wir sie kennen, sondern Hospitationstage. Wir haben also Flüchtlinge eingeladen und direkt in den Betrieb gebracht. Sie konnten sich die verschiedenen Arbeitsplätze anschauen, hier und da mitarbeiten und im Anschluss haben wir in lockerer Atmosphäre zusammen zu Mittag gegessen. Es geht darum sich einfach kennenzulernen und zu schauen: Passt das zu uns, passt das zu den Vorstellungen die, die Geflüchteten haben?“

    Wie gewinnbringend die Einstellung von Flüchtlingen auch für Unternehmen sein kann, erläuterte Sven Busch, Leiter Personal- und Unternehmensentwicklung bei der AOK Baden-Württemberg: „Neben der gesellschaftspolitischen und sozialen Verantwortung für die Integration von Geflüchteten haben wir natürlich auch ein unternehmerisches Interesse. Wir sind ein Unternehmen, das auf Vielfalt in unserer Belegschaft setzt - aktuell sind 42 Nationen bei uns beschäftigt. Wir wollen natürlich möglichst optimal auch kulturell auf diesen Personenkreis vorbereitet sein und aus den Nationen, aus denen die Geflüchteten stammen, hatten wir bislang noch keine Beschäftigten. Die Kollegen/innen helfen sehr, um auch muttersprachlich auf die Versicherten in der Beratung eingehen zu können.“ Und Dr. Susanne Sollner, Head of Innovation Management und Sustainability Management bei Burgbad ergänzt: „Für uns ist die Beschäftigung von Flüchtlingen auch eine gute Möglichkeit, dem demografischen Wandel zu begegnen.“

    Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln sieht in der Zusammenarbeit der Unternehmen im „Wir zusammen“ Netzwerk einen wichtigen Fortschritt: „Es gibt qualitativ hochwertige Praktikantenprogramme in großen Unternehmen, deren geflüchteten Teilnehmer danach häufig in kleinere Handwerksbetriebe oder Zulieferer in der Region vermittelt werden. Wenn das Netzwerk so Hand in Hand funktioniert, ist das ein gelungenes Beispiel für die Integration in Partnerschaft.“

    Durch den Abend führte Moderator Grischa Brower-Rabinowitsch, Ressortleiter Unternehmen und Märkte beim Handelsblatt. Für die Inspiration zwischendurch sorgte Poetry-Slammerin Dominique Macri mit einem Gedicht, das sie speziell für die Veranstaltung geschrieben hatte. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Teilnehmer intensiv die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

    Die nächste Veranstaltung findet am 4. Oktober 2017 im Porsche Museum in Stuttgart statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

Bilder zur Veranstaltung in Bielefeld


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Bildquelle: Dirk Hoppe/NETZHAUT
Bildunterschrift: Sven Busch, Leiter Personal- und Unternehmensentwicklung bei der AOK Baden-Württemberg; Martina Schlottbom, Head of Strategic HR, FIEGE; Dr. Susanne Sollner, Head of Innovation Management / Sustainability Management, burgbad; Marlies Peine, Projektleitung "Wir zusammen"; Dominique Macri, Deutsche Schauspielerin & Lyrikerin, Gewinnerin der Poetry-Slam-Meisterschaft in Dresden 2014; Azubis, thyssenkrupp
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Bildunterschrift: Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Bildquelle: Dirk Hoppe/NETZHAUT
Bildunterschrift: Perspektivenwechsel: Geflüchtete Azubis geben persönliche Eindrücke über ihre Ausbildung bei thyssenkrupp
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Bildunterschrift: Thomas Richter, Geschäftsführer der BA Bielefeld; Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte, Projektleiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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  • Pressetext / 29 September 2017

    IDS schließt sich „Wir zusammen“ an

    Bei der Einstellung von Flüchtlingen profitiert das Unternehmen von einem unbürokratischen Verfahren

    Erneut kann „Wir zusammen“ ein neues Mitglied in seinen Reihen begrüßen: IDS hat seit 2015 bereits rund 85 Flüchtlingen zu einem guten Start ins Berufsleben verholfen. Dass der Industriedienstleister Zuwanderer schnell und effizient einstellen kann, verdankt er einem besonderen Modell im Landkreis Biberach. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit hält der Landkreis die bürokratischen Hürden für die Beschäftigung von Asylbewerbern niedrig, so dass sie unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von drei Wochen eine befristete, auf einen Betrieb beschränkte Arbeitserlaubnis erhalten können. - mehr...

    Durch dieses Modell haben schon knapp 40 Flüchtlinge bei IDS für die Zeit der Verfahrensdauer eine Arbeitsstelle gefunden. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen an seinen drei Standorten aktuell 65 Flüchtlinge aus zwölf Nationen in Voll- und Teilzeit. Jüngster Neuzugang ist dabei Haytham A., der im September 2017 als erster Azubi des Unternehmens mit seiner Ausbildung im Bereich Verfahrensmechanik für Beschichtungstechnik startete. Die Ausweitung des Arbeitsplatzangebots sowohl für Hilfs- und Fachkräfte als auch für Auszubildende ist bereits geplant.

    Daneben unterstützt IDS seine neuen Teammitglieder auch mit Deutschkursen, um Sprachbarrieren abzubauen. Zudem hat das Unternehmen Wohnungen angemietet, in denen es Mitarbeiter mit ihren Familien unterbringt, die ansonsten ihren Arbeitsplatz nicht ohne großen Aufwand erreichen könnten.

  • Pressetext / 22 September 2017

    Neu im Netzwerk: Auch L’Oréal engagiert sich für Flüchtlinge

    Mit Praktika junge Talente finden und fördern

    L’Oréal Deutschland verstärkt als weiteres neues Mitglied das „Wir zusammen“ Netzwerk. Das Kosmetikunternehmen bietet seit Anfang 2017 am Firmensitz in Düsseldorf Praktikumsplätze für Flüchtlinge an. Davon profitieren beide Seiten: Junge Menschen erhalten einen Einstieg in das Arbeitsleben und L’Oréal nutzt die Chance, Nachwuchskräfte aus anderen Kulturkreisen zu finden. Insgesamt stehen aktuell fünf Plätze für ein sechsmonatiges Praktikum zur Verfügung. - mehr...

    „Wir tragen dazu bei, die Barrieren für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt abzubauen. Außerdem lernen wir Talente aus anderen Kulturen kennen mit der Aussicht, diese in Zukunft fest bei uns anzustellen“, berichtet Anna Röser, HR Learning Manager bei L’Oréal Deutschland und verantwortlich für das Praktikantenprogramm. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern leistet das Unternehmen damit einem wichtigen Beitrag dazu, Zuwanderer auszubilden und damit ihre Integration zu ermöglichen. Damit sich die Praktikanten im Unternehmensalltag gut zurecht finden, stehen ihnen persönliche Mentoren zur Seite. Interkulturelle Trainingsangebote unterstützen die neuen Kollegen zusätzlich bei ihrem beruflichen Einstieg. Darüber hinaus kooperiert L’Oréal mit der Berlitz Sprachschule, die den Flüchtlingen unentgeltlich Deutschkurse anbietet, sowie dem Fürstenberginstitut, das sie unter anderem bei Behördengängen unterstützt.

  • Pressetext / 18 September 2017

    „Wir zusammen schaffen Zukunft“: Initiatoren und Entscheider der Flüchtlingsintegration trafen sich in Berlin

    Akteure gaben Einblicke in Gegenwart und Zukunft der Integrationsarbeit

    Mit vielen Highlights ging die Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 14. September 2017 in Berlin in die nächste Runde: Beim Event in den Räumen des Tagesspiegels diskutierten Initiatoren und Gründer von „Wir zusammen“ intensiv den Status der Flüchtlings-Integration in Deutschland. Dazu gehörten unter anderem der Gründer des Netzwerks Ralph Dommermuth sowie Regine Sixt, Dr. Donatus Kaufmann von thyssenkrupp und Alexander Gallas von der Deutschen Bank. Ebenfalls in der Diskussionsrunde dabei waren führende Vertreter der zuständigen staatlichen Institutionen. Darunter Jutta Cordt, Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge sowie Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Zwei Jahre nach der großen Flüchtlingswelle konnten so weitere Unternehmen umfassend über das bestehende Engagement für Zuwanderer informiert und zu eigenen Projekten inspiriert werden. Insgesamt erreichte die Veranstaltungsreihe damit nun bereits rund 700 Interessierte. - mehr...

    „Es tut unserer ‚Marke‘ Deutschland gut, wenn wir uns engagieren. Unser Land hat viel härtere Phasen durchlebt und viel schwierigere Herausforderungen gemeistert und diese werden wir auch meistern. Wir können stolz darauf sein, was wir bislang alles schon geschafft haben“, sagte Ralph Dommermuth, Gründer von „Wir zusammen“.

    Ein vielschichtiges Programm, das die Flüchtlingsthematik aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete, gab den Gästen zahlreiche Impulse mit auf den Weg. So wurde bei Interviews und der Vorstellung von Integrations-Projekten die aktuelle Situation beleuchtet. „Wir brauchen Arbeitskräfte in Deutschland und die Ausbildung der Flüchtlinge ist dabei von großer Relevanz“, erläuterte Regine Sixt, Senior Executive Vice President Marketing bei Sixt. Und Peter Blersch, CEO von DIS (The Adecco Group) ergänzte: „Die Herausforderung ist sehr groß, aber auch die Chance, die sich daraus für Deutschland ergibt. Denn wir haben einen großen Mangel an Fachkräften. Neben dem Wunsch Gutes zu tun, können wir gleichzeitig wertvolle Arbeitskräfte gewinnen.“

    Auch die positiven Auswirkungen, die das Engagement auf die Kultur in den Unternehmen hat, wurden in den Gesprächen beleuchtet. So berichtete Alexander Gallas, verantwortlich für den Bereich Gesellschaftliches Engagement bei der Deutschen Bank: „Das Projekt war auch für uns zunächst ein Sprung ins kalte Wasser. Mittlerweile ist ein erfolgreiches Mentoring-Programm entstanden, in dem sich bundesweit viele unserer Mitarbeiter engagieren und Geflüchteten helfen.“ Auch Dr. Donatus Kaufmann, Vorstand Recht und Compliance bei thyssenkrupp, stellte die positiven Erfahrungen heraus: „Wir empfinden es als große Bereicherung, dass wir Flüchtlinge und damit auch unterschiedliche Perspektiven im Konzern haben. Die Vielfalt der Menschen ist ein großer Gewinn.“

    Darüber hinaus wagten die Diskussionsrunden-Teilnehmer auch einen Blick in die zukünftige Entwicklung der Integration von Zuwanderern. Unter der Überschrift „Menschlichkeit steht dir am besten“ steuerte zudem Model Sara Nuru eigene Erfahrungen als Kind äthiopischer Migranten in Deutschland bei.

    „Integration findet nicht auf dem Papier statt, sondern durch persönliche Kontakte von Menschen“, erklärt Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Unternehmen, die sich für Flüchtlinge engagieren, unterstützen sie in der Regel nicht nur beim beruflichen Einstieg. Vielmehr leisten sie - gemeinsam mit ihren Mitarbeitern - einen entscheidenden Beitrag dazu, dass Geflüchtete auch gesellschaftlich in Deutschland ankommen.“

    Außerdem griff die Veranstaltung ein weiteres aktuelles Thema auf: Die Situation an den EU-Außengrenzen. Um Eindrücke aus zwei Ländern zu vermitteln, in denen derzeit zahlreiche Flüchtlinge ausharren, wurde live zu Türkei- und Afrika-Korrespondenten des Handelsblatts geschaltet, die persönlich über die Lage vor Ort berichteten.

    Weitere Informationen und Termine für Veranstaltungen gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

Bilder zur Veranstaltung in Berlin


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Bildquelle: Marco Urban / www.marco-urban.de
Bildunterschrift: Vlnr: Raimund Becker, Mitglied des Vorstandes, Bundesagentur für Arbeit Nürnberg; Ralph Dommermuth, Gründer und Initiator "Wir zusammen" und Vorstandsvorsitzender, United Internet; Jutta Cordt, Präsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
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Bildunterschrift: Sara Nuru, Model, Moderatorin und Unternehmerin, berichtete von ihren Erlebnissen, als ihre Familie in den 80er-Jahren aus Äthiopien nach Deutschland kam.
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Bildunterschrift: Vlnr: Peter Blersch, CEO, DIS AG (The Adecco Group); Dr. Donatus Kaufmann, Vorstand Legal & Compliance, thyssenkrupp; Regine Sixt, Senior Executive Vice President Marketing, Sixt; Hans-Jürgen Jakobs, Moderator, Senior Editor, Handelsblatt.
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Bildunterschrift: Vlnr: Reham Manzljy, Teilnehmerin Mentorenprogramm, Deutsche Bank; Vertreterin der Joblinge; Alexander Gallas, Verantwortlich für Corporate Citizenship bei der Deutschen Bank; Tanja Kewes, Moderatorin und Chefreporterin, Handelsblatt.
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Bildunterschrift: Gabor Steingart, Moderator und Herausgeber, Handelsblatt; Ralph Dommermuth, Gründer und Initiator "Wir zusammen" und Vorstandsvorsitzender, United Internet.
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  • Pressetext / 08 September 2017

    PEAG Personal schließt sich „Wir zusammen“ an

    Personaldienstleister bringt Flüchtlinge und Unternehmen zusammen

    Das „Wir zusammen“ Netzwerk hat ein weiteres neues Mitglied: PEAG Personal ist ein Personaldienstleister mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Um den speziellen Rahmenbedingungen gerecht zu werden, die die Vermittlung Geflüchteter mit sich bringen, hat das Unternehmen das Projekt „Arbeit Integration Mission“, kurz AIM, ins Leben gerufen. Damit bringt PEAG Personal Unternehmen und Flüchtlinge zusammen. Im Rahmen des Projekts werden die Anforderungen der Kunden und die Profile der Bewerber genau analysiert und aufeinander abgestimmt. Dabei ermittelt PEAG Personal vorab unter anderem Sprachkenntnisse und Schlüsselqualifikationen sowie die rechtlichen Voraussetzungen wie Aufenthaltsstaus oder Bleibeperspektive der Flüchtlinge. - mehr...

    Um den Zuwanderern gesellschaftliche und gesetzliche Grundlagen in Deutschland näher zu bringen, bietet das Unternehmen ihnen während der Rekrutierungsphase zudem Workshops an. Ergänzend zu ethischen und rechtlichen Werten und Normen gehören hier auch Verhaltensregeln im beruflichen Umfeld zu den Inhalten. Vermittelt werden neben Fachkräften auch Praktikanten und Auszubildende. Unternehmen, die Mitarbeiter aus dem AIM Programm beschäftigen, begleitet PEAG Personal fortlaufend. Ausbildungsbetriebe betreut das Unternehmen zudem auf Wunsch ganz intensiv während der gesamten Ausbildungszeit: Vom Vorstellungsgespräch über das Anerkennungsverfahren von Berufserfahrung und -abschlüssen bis hin zur Beratung und interkulturellen Schulung der Personalverantwortlichen.

  • Pressetext / 07 September 2017

    „Wir zusammen schaffen Zukunft“: Fortsetzung in Leipzig

    Veranstaltungsreihe von „Wir zusammen“ und Handelsblatt fördert den Dialog über die Integration von Flüchtlingen

    Mit der fünften Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 31. August 2017 in Leipzig konnte „Wir zusammen“ erneut zahlreiche Unternehmen erreichen und zum Dialog über die Integration von Flüchtlingen anregen. Nach München, Hamburg, Frankfurt und Essen hatte das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt diesmal in die Da Capo Eventhalle in Leipzig eingeladen. Rund 120 Gäste lauschten den Beiträgen von Vertretern von Behörden, dem Land Sachsen und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Die rege Teilnahme sowohl während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch im Anschluss an den offiziellen Teil zeigte, welchen hohen Stellenwert das Thema für die Anwesenden hat. - mehr...

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe haben wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, um Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements zu diskutieren. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Auf dem Podium mit dabei war unter anderem Dennis Hoenig-Ohnsorg, Leiter CR & Nachhaltigkeit bei Zalando. Er ist überzeugt davon, dass ein breites Engagement für die gesamte Belegschaft unerlässlich ist, um eine erfolgreiche Eingliederung neuer Kollegen zu ermöglichen: „Alleine dadurch, dass Unternehmen Flüchtlinge in Arbeit bringen, ist noch keine Integration passiert. Um den gesellschaftlichen Integrationsprozess zu unterstützen, sollten sie sich auch darüber hinaus für ihre Mitarbeiter einsetzen.“

    Andreas von Bismarck, Managing Director bei Terrot, betonte ebenfalls, wie wichtig der persönliche Aspekt in der aktuellen Situation ist: „Integration ist keine Einbahnstraße. Integration schafft man auch nicht mit Gesetzen oder Bescheiden, sondern mit Begegnungen von Menschen.“ Oliver Munzel, Geschäftsführender Gesellschafter der All Service Gebäudedienste GmbH, berichtete darüber hinaus über die positiven Auswirkungen des Engagements für Flüchtlinge auf die Atmosphäre in seinem Unternehmen: „Der Zuspruch aus meiner Belegschaft für die Mitgliedschaft beim Netzwerk ‚Wir zusammen‘ war grandios und daher wird unsere Firmenphilosophie ‚Integration ist für uns kein Fremdwort‘ von uns allen jeden Tag gelebt.“

    Als Vertreter von Politik und Behörden diskutierten unter anderem Stefan Brangs, Staatssekretar im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Sachsen, Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie Reinhilde Willems, Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Sachsen bei der Bundesagentur für Arbeit mit. Durch den Abend führte Moderator Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv untereinander aus und knüpften neue Kontakte.

    Mit den vier bisherigen Ausgaben der Reihe konnten „Wir zusammen“ und das Handelsblatt bereits rund 550 interessierte Unternehmen auf dem Weg zu einer eigenen Initiative für die Integration von Flüchtlingen umfassend informieren. Die nächste Veranstaltung findet am 14. September 2017 im Verlagshaus des Tagesspiegels in Berlin statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

    Copyright: Die Bildunterschrift befindet sich im Quelltext der jeweiligen jpg-Datei. Um sie zu lesen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf die Datei und gehen unter Eigenschaften auf Dateiinfo/Details. Bitte geben Sie im Falle einer Verwendung der Fotos folgende Quelle an: © Stefan Hoyer. Die Fotoveröffentlichung ist honorarfrei bei Quellenangabe. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die Fotoverwendung für Werbezwecke ist nicht gestattet.

Bilder zur Veranstaltung in Leipzig


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Bildunterschrift: In Leipzig fand die fünfte von insgesamt zehn Veranstaltungen der Reihe "Wir zusammen schaffen Zukunft" statt.
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Bildunterschrift: Vlnr: Hans-Jürgen Jakobs, Moderator, Senior Editor, Handelsblatt; Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge; Stefan Brangs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Sachsen.
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Bildunterschrift: Vordere Reihe vlnr: Andreas von Bismarck, Managing Director, Terrot; Stefan Brangs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Sachsen; Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge; Hans-Jürgen Jakobs, Moderator, Senior Editor, Handelsblatt; Dennis Hoenig-Ohnsorg, Leiter CR & Nachhaltigkeit, Zalando. Hintere Reihe vlnr: Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin, Deutsche Universitätsstiftung; Marlies Peine, Projektleiterin und Sprecherin, „Wir zusammen“; Oliver Munzel, Geschäftsführender Gesellschafter, All Service Gebäudedienste GmbH; Reinhilde Willems, Geschäftsführerin Operativ, Regionaldirektion Sachsen, Bundesagentur für Arbeit; Daniel Auwermann, Leiter Business Unit Interkulturelle Qualifizierung, ICUnet. Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildunterschrift: Vlnr: Dennis Hoenig-Ohnsorg, Leiter CR & Nachhaltigkeit, Zalando; Andreas von Bismarck, Managing Director, Terrot; Oliver Munzel, Geschäftsführender Gesellschafter, All Service Gebäudedienste GmbH; Hans-Jürgen Jakobs, Moderator, Senior Editor, Handelsblatt.
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  • Pressetext / 31 August 2017

    Aus Flüchtlingen wurden Kollegen und Freunde

    Zwei Jahre nach der großen Zuwanderungswelle sind die Mitglieder des Netzwerks „Wir zusammen“ mitten im Integrationsalltag angekommen

    In diesem August ist es zwei Jahre her, dass die große Flüchtlingswelle ihren Höhepunkt hatte. Ein kurzer Zeitraum angesichts dessen, was die deutsche Wirtschaft seither für die Integration der Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen mussten, erreicht hat. 200 Unternehmen haben sich inzwischen dem Netzwerk „Wir zusammen“ angeschlossen und bündeln so ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe. Mit großem Erfolg bieten sie von der Einstiegsqualifikation über Praktikums- und Ausbildungsplätze bis hin zu praktischer Unterstützung beim Erlernen der Sprache oder bei alltäglichen Fragen vielfältige Hilfen an. Das wäre nach wie vor nicht möglich, ohne den Einsatz der hochmotivierten Mitarbeiter, die die Neuzugänge als Mentoren begleiten. - mehr...

    „Aus der spontanen unbürokratischen Hilfe der ersten Monate haben sich längst nachhaltige Projekte entwickelt, die die Zuwanderer beruflich und damit auch gesellschaftlich integrieren“, sagt Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Dabei sind für unsere Mitglieder aus Flüchtlingen, die sie unterstützen möchten, inzwischen in vielen Fällen feste Team-Mitglieder geworden, deren Lernwillen und Einsatzfreude sie begeistert.“

    Angesichts der großen Zahl der ankommenden Menschen, entwickelte sich im Dialog von Vertretern der deutschen Wirtschaft das Netzwerk „Wir zusammen“. Der Wunsch einen Beitrag dazu zu leisten, Flüchtlingen in Deutschland eine neue Perspektive für ihr Leben zu geben, ist bis heute ungebrochen. Das zeigt sich einerseits im stetigen weiteren Wachstum des Netzwerks und andererseits in der Weiterentwicklung der Projekte.

    Das gemeinsame Handeln im Verbund mit anderen Unternehmen hat sich für die Mitglieder dabei mehr als bewährt. Durch den Netzwerk-Charakter von „Wir zusammen“ können sie auf einen breiten Erfahrungsschatz zugreifen und Synergien nutzen. Zudem sind zahlreiche, wenn auch nicht alle, Hürden und Herausforderungen aus der Anfangszeit heute überwunden. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass erst der Anfang für eine langfristige Integration der Neuankömmlinge gemacht ist.

    „Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt und dass wir weitere Mitstreiter aus der deutschen Wirtschaft benötigen, um einer möglichst großen Zahl von Menschen den Einstieg in das Arbeitsleben in Deutschland zu ermöglichen“, erklärt Marlies Peine. „Unsere Mitglieder stehen zu ihrem Wort und sind auch weiterhin mit ihren Initiativen aktiv. Sie zeigen, wie Integration erfolgreich gemeistert werden kann und bieten so Orientierung für Unternehmen, die ihre eigenen Initiativen starten möchten.“

    Nach wie vor ist es eines der wichtigsten Ziele von „Wir zusammen“, weitere Unternehmen zu motivieren, eigene Projekte ins Leben zu rufen. Und zahlreiche Beispiele aus dem Integrationsalltag zeigen, dass von den Initiativen nicht nur die Flüchtlinge profitieren. Viele Unternehmen haben auf diesem Weg wertvolle Arbeitskräfte gefunden – und das gilt nicht nur für Branchen, in denen Fachkräftemangel herrscht.

    Unternehmen berichten aus ihrem Integrationsalltag –

    Auswahl Statements von „Wir zusammen“ Gründungsmitgliedern

    „Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Sport die Kraft haben, Leben zu verändern. Als globales Unternehmen sind wir uns unserer Vorbildrolle bewusst und setzen unsere Kompetenz im Sport und im Business dazu ein, Menschen und Gesellschaften positiv zu beeinflussen. Unser Ziel ist es, jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sie so bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Wir wissen aber auch, dass eine erfolgreiche Integration Zeit braucht. Sie ist ein Marathon und kein Sprint.“
    Kasper Rorsted, CEO, adidas Group

    „Unsere Initiative '1.000 Deutschbanker als Integrationspaten' entfaltet große Wirkung. Bis jetzt haben rund 600 meiner Kolleginnen und Kollegen Geflüchteten geholfen, einen Job oder Ausbildungsplatz zu finden, Deutsch zu lernen und unsere Gesellschaft besser zu verstehen. Die vielfältigen und wertvollen Erfahrungen bestätigen uns darin, unser Programm konsequent fortzusetzen und so einen positiven Beitrag für eine offene Gesellschaft in Deutschland zu leisten.“
    John Cryan, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG

    „Getreu unserer Corporate Citizenship Strategie mit dem Fokus auf Enabling und Education, möchten wir jungen Geflüchteten und Migranten Zugang zu Bildung verschaffen. Denn vor allem Bildung schafft Perspektiven. Ein Beispiel dafür ist das neue Study Center in den Berliner Spreewerkstätten für geflüchtete Studierende in Kooperation mit der Bildungsplattform Kiron Open Higher Education. Mitarbeiter der Lufthansa Group sind dort ehrenamtlich als Mentoren tätig. Mit unserer „help alliance gGmbH“ unterstützen wir aber auch Projekte in krisennahen Ländern direkt, wie zum Beispiel die Azraq Catch-up School in Jordanien, wo wir syrischen Flüchtlingskindern abseits ihrer Heimat den Schulbesuch ermöglichen.“
    Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal & Recht, Deutsche Lufthansa AG

    „Als Unternehmen, das in Deutschland und zugleich weltweit zu Hause ist, leisten wir gemeinsam mit Partnern einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Wir setzen dabei auf die Tradition des ehrenamtlichen Engagements unserer Mitarbeiter und die Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen. Wesentliches Element ist die Integration in den Arbeitsmarkt. Über 1.000 Flüchtlinge konnten bis heute die Arbeitswelt von DPDHL kennenlernen.“
    Frank Appel, Vorstandsvorsitzender, Deutsche Post DHL Group

    „Von der Versorgung mit Wohnraum, der Unterstützung von Vereinen bis hin zu eigenen Integrationsprojekten – wir geben Flüchtlingen nicht nur ein neues Zuhause, sondern helfen ihnen auch, sich in ihrem sozialen Umfeld zu integrieren.
    Lars Wittan, CIO, Deutsche Wohnen SE

    „In der DZ BANK Gruppe gibt es einen intensiven und regelmäßigen Austausch mit den geflohenen Menschen, die durch Praktika, Ausbildungsplätze oder Festanstellungen ihren Weg zu uns gefunden haben. Ich habe mir selbst in Gesprächen ein Bild davon gemacht, was sie auf sich genommen haben, um nach Deutschland zu kommen. Mit unserer Initiative möchten wir ihnen den Start ins Berufsleben und den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Besonders hervorheben möchte ich die Arbeit der vielen Mentoren aus den Unternehmen der DZ BANK Gruppe, die sich mit großem persönlichen Engagement einbringen."
    Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender, DZ BANK AG

    „Als größter Hotel- und Kongress-Komplex in Europa haben wir nicht nur ein internationales Publikum, sondern auch ein multikulturelles Team, das unser Haus positiv prägt. Deshalb möchten wir uns mit unserer inzwischen dritten Auflage der „Jobbörse für Geflüchtete und Migranten“ nachhaltig engagieren: Denn wir sehen Arbeit als einen nachhaltigen Baustein für Integration sowie Internationalität und Diversität als Bereicherung. Gleichzeitig ist es eine einzigartige Chance, hochmotivierte Fachkräfte für unser Haus zu rekrutieren.“
    Ekkehard Streletzki, Inhaber, Estrel Berlin

    „Für Haniel ist es Teil unserer unternehmerischen Verantwortung, unser Umfeld am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen. Unsere Heimatstadt Duisburg sieht sich mit der Integration von Flüchtlingen vor besondere Herausforderungen gestellt. Daher ist es für uns keine Frage, einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen zu leisten, denn sie bietet nach unserer Überzeugung auch substanzielle Chancen für unser Land und unsere Region. In den letzten beiden Jahren haben wir deshalb eng mit der Stadt, der Universität Duisburg-Essen und verschiedenen Initiativen zusammen gearbeitet. Dabei haben wir aber auch gelernt, dass es noch erheblicher Anstrengungen bedarf, die bestehenden Hemmnisse zu überwinden. Dazu beizutragen ist unser Ziel.“
    Stephan Gemkow, Vorstandsvorsitzender, Franz Haniel & Cie. GmbH

    „Bei Freudenberg gehen wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand – das ist seit mehr als 165 Jahren unsere Überzeugung. Das Engagement unserer Mitarbeiter und Gesellschafter wie auch die Resonanz unserer Projektpartner sind für mich der schönste Beleg, dass ‚Freudenberger‘ diese Überzeugung leben. Wir können und wollen als Unternehmen einen Beitrag leisten, um dringende gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Genau darum geht es bei unserer Flüchtlingshilfe-Initiative.“
    Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands, Freudenberg Gruppe

    „Aus ersten Ideen und spontanen, meist humanitären, Hilfsaktionen sind mittlerweile feste Programme und unternehmensübergreifende Initiativen entstanden. So wie das Projekt für Geflüchtete ohne anerkannten Berufsabschluss, das die Deutsche Post DHL, die Deutsche Telekom und die Bundesanstalt für Arbeit mit Henkel ins Leben gerufen haben. Die Integration in den Arbeitsmarkt war und bleibt eine große Herausforderung – und doch ist sie mittlerweile auch vielfach gelebter Alltag. Darauf müssen wir nun gemeinsam aufbauen.“
    Kathrin Menges, Mitglied des Vorstands, Zuständig für die Bereiche Personal und Infrastructure Services, Henkel

    „Siemens ist als globales Unternehmen in 200 Ländern aktiv. Vielfalt und Weltoffenheit sind Teil unserer DNA. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 haben Siemens und seine Mitarbeiter viel getan, um die erste Not der ankommenden Menschen zu lindern. Zum Beispiel mit Geld- und Sachspenden, Benefizveranstaltungen oder der Bereitstellung von Räumlichkeiten. Die tatsächliche Integration der ankommenden Menschen ist hingegen eine langfristigere, schwierigere Aufgabe. Auch hier unterstützen wir aktiv – z.B. mit bezahlten 3-monatigen Praktika, um eine Orientierung in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen und 6-monatige intensive Förderklassen, um den Grundstein für einen erfolgreichen Start in eine Ausbildung bei Siemens zu legen. Es ist das große Engagement unserer Mitarbeiter, die sich z.B. als Paten oder Mentoren engagieren, die unsere Projekte so erfolgreich machen.“
    Janina Kugel, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin, Siemens AG

    „Die Integration von Menschen, die vor Not und Elend nach Deutschland fliehen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber ist es uns ein Anliegen, aber auch unsere Pflicht, uns hier einzubringen. Deshalb haben wir konzerneigene Projekte ins Leben gerufen und deshalb beteiligen wir uns an „Wir zusammen“. Die Integration von Geflüchteten ist keine einfache Aufgabe, aber gemeinsam gelingt sie. Das zeigt „Wir zusammen“ und das zeigt „we.help“ – mit Hilfe von Ausbildern, Personalern, Führungskräften und Teamkollegen ist es uns gelungen, fast 400 Geflüchteten eine berufliche Chance bei thyssenkrupp zu geben. Darauf sind wir stolz.“
    Dr. Heinrich Hiesinger, Vorsitzender des Vorstands, thyssenkrupp AG

    „Für den Volkswagen Konzern ist es selbstverständlich, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir Geflüchtete und unsere vielen in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter. Marken und Standorte des Volkswagen Konzerns bieten zahlreiche anschlussfähige Integrationsprojekte – von Sprachlernhilfen über Einstiegsqualifizierungen bis zu Studienstipendien. Wir sind überzeugt, dass Sprachbildung und Kenntnisse der Arbeitswelt die Schlüssel für Ausbildungsfähigkeit und berufliche Integration sind. Hier wollen wir weiter mit anpacken – mit derselben Tatkraft und Motivation, die wir bei vielen Geflüchteten und Helfern Tag für Tag erleben.“
    Dr. Karlheinz Blessing, Vorstand Personal, Organisation und IT, Volkswagen Aktiengesellschaft

Bilder aus 2 Jahren Integrationsarbeit


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Bildunterschrift: Integrations-Initiative Adidas Group

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Bildunterschrift: Integrations-Initiative Deutsche Lufthansa AG

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Bildunterschrift: Integrations-Initiative Freudenberg Gruppe

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Bildunterschrift: Integrations-Initiative Henkel AG

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Bildunterschrift: Integrations-Initiative thyssenkrupp AG

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Bildunterschrift: Integrations-Initiative United Internet AG
  • Pressetext / 31 August 2017

    Jetzt über 200 Unternehmen bei „Wir zusammen“ aktiv

    Neu im Netzwerk: Heinrich & Reuter Solutions und Netlight Consulting

    Ende August kann „Wir zusammen“ zwei neue Unternehmen aus der IT-Branche in seinen Reihen begrüßen: Heinrich & Reuter Solutions GmbH und Netlight Consulting GmbH engagieren sich bereits seit längerem für die Integration von Flüchtlingen. Indem sie sich mit ihren Initiativen dem Netzwerk angeschlossen haben, wächst „Wir zusammen“ jetzt auf über 200 Mitglieds-Unternehmen an. - mehr...

    Heinrich & Reuter Solutions GmbH – kurz HeiReS engagiert sich gleich auf zwei Arten für Flüchtlinge: Das IT-Unternehmen aus Dresden beschäftigt einen Flüchtling als festangestellten Mitarbeiter und es hat die „Welcome App Germany“ entwickelt, den ersten digitalen Integrationshelfer, der bereits im Oktober 2015 auf den Markt kam. Die kostenlose, mehrsprachige App dient mit ihrer großen Informationsbreite Neuankömmlingen zur Orientierung. Sie bietet unter anderem lokale Ansprechpartner für mehr als 90 Städte und Landkreise sowie für das gesamte Bundesland Sachsen. Als nächstes Ziel steht nun die Verknüpfung mit Unternehmen an, um Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Zudem ist geplant, einen kleinen Sprachkurs in die App zu integrieren. Darüber hinaus suchte das IT-Unternehmen aus Dresden auch die direkte Interaktion mit Flüchtlingen, indem es bereits 2015 einen syrischen Flüchtling in Festanstellung als Webentwickler ins Team holte. Im April 2017 folgte eine weitere Einstellung eines Syrers, dieses Mal im Bereich Marketing und Konzeption. Für die Beschäftigung zusätzlicher Geflüchteter ist das Unternehmen auch in Zukunft offen.

    Da Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun in Deutschland einen Neuanfang starten, dringend Ansprechpartner und Netzwerke benötigen, hat Netlight Consulting GmbH die Initiative StayWelcome gegründet. Um Flüchtlinge bei ihren ersten Schritten auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen, tritt das Team von StayWelcome sowohl mit ihnen als auch mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt, berät beide Seiten individuell und bringt sie zusammen. Netlight Consulting stellt StayWelcome Büroräume und Arbeitsmittel zur Verfügung und unterstützt die Initiative auch finanziell. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Münchner IT- und Management-Beratung konnte StayWelcome zudem bereits wertvolle Partnerschaften mit anderen Unternehmen schließen, die sich mit Workshops, Beratungs- oder Arbeitsplatzangeboten für die Hilfesuchenden engagieren. Gemeinsam wollen Netlight Consulting und StayWelcome nun weitere Partner mit an Bord holen, um die Reichweite und Wirkung der Initiative noch zu vergrößern und so vielen weiteren Menschen Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verschaffen.

  • Pressetext / 30 August 2017

    Ein neues Mitglied für das Netzwerk „Wir zusammen“

    Die Brauerei Clemens Härle hilft Flüchtlingen anzukommen

    Das Familienunternehmen Brauerei Clemens Härle KG engagiert sich in seiner Heimatregion traditionsgemäß nach den Grundsätzen des verantwortungsvollen Wirtschaftens. Hierzu zählt auch die langfristige Integration durch Arbeit von drei jungen Flüchtlingen aus Gambia. Um ihnen ein neues Zuhause zu schaffen, werden sie neben der Arbeit von ihren Kollegen und Kolleginnen zusätzlich in alltäglichen Dingen wie Behördengängen unterstützt und erhalten Deutschunterricht. Durch unbefristete Arbeitsverträge wurde für die Männer eine Perspektive geschaffen, die es ihnen ermöglicht anzukommen. Um auch für andere Unternehmen und betroffene Flüchtlingen solch ein nachhaltiges und langfristiges Handeln zu fördern, setzt sich Gottfried Härle aktiv für Planungs- und Rechtssicherheit bei Abschiebefällen ein. - mehr...

    Darüber hinaus ist die Brauerei Clemens Härle Partner der Initiative „Teilqualifizierung Lagerlogistik“ der IHK Bodensee-Oberschwaben und den Oberschwäbischen Werkstätten. Der letzte Teilnehmer der Initiative, ein Geflüchteter aus Syrien, konnte nach einem sechsmonatigen Praktikum im Bereich Logistik in eine Festanstellung übernommen werden. Ganz im Sinne der Firmenphilosophie des Familienunternehmens ist er mittlerweile nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Freund geworden. Wenn im Herbst ein neuer Praktikant die Teilqualifizierung beginnt, werden sich alle Mitarbeiter für eine Wiederholung dieser Erfolgsgeschichte einsetzten.

  • Pressetext / 11 August 2017

    Auch co-check bei „Wir zusammen“ aktiv

    Neues Mitglied bietet umfassendes Integrationskonzept

    Mit der co-check GmbH wächst das Netzwerk „Wir zusammen“ um ein weiteres Unternehmen, das sich für eine nachhaltige Integration von Flüchtlingen einsetzt. Dafür wurde extra eine zertifizierte Qualifizierungsmaßnahme entwickelt, um den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. - mehr...

    Die „Teilqualifizierung Industriemechaniker inkl. fachspezifische Deutschkenntnisse“ des co-check Bildungsträgers orientiert sich speziell an den Anforderungen des Arbeitsmarktes und umfasst über eine Dauer von zehn Monaten mehrere Aspekte: Eine berufsbezogene Sprachvermittlung und einen theoretischen sowie praktischen Teil der Ausbildung zum Industriemechaniker. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die neu gewonnenen Kenntnisse bei verschiedenen Unternehmenspaten in einem Praktikum anzuwenden. So können Sprach- und Fachkenntnisse frühzeitig im Arbeitsalltag angewendet und stetig verbessert werden. Zudem erhalten die mitwirkenden Unternehmen die Gelegenheit, potentielle Kollegen von morgen im direkten Arbeitsumfeld kennenzulernen und einzuschätzen. Nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme erhalten die Teilnehmer einen Nachweis über die Teilqualifikation zum Industriemechaniker mit IHK-Kompetenzfeststellung sowie das Zertifikat tele Deutsch B2.

    Die ersten 20 Teilnehmer durchlaufen gerade die Teilqualifizierung und starten bald in die anstehenden Praktika in den Betrieben der Unternehmenspaten. Im Oktober werden wieder rund 15 Plätze im Rahmen des Projektes besetzt, weitere Konzepte für handwerkliche und technische Berufe sind bereits in Planung.

  • Pressetext / 31 Juli 2017

    Das Netzwerk wächst weiter

    The Profiling Company ist neues Mitglied bei „Wir zusammen“

    Mit The Profiling Company kann „Wir zusammen“ ein weiteres Unternehmen aus der IT-Branche im Netzwerk begrüßen. Der Anbieter von softwarebasierten Kommunikations-lösungen unterstützt junge Flüchtlinge mit einem dreistufigen Programm beim Berufsstart: Vom Praktikum über die Einstiegsqualifizierung zum Ausbildungsplatz. - mehr...

    Ziel des Integrationsprojekts von The Profiling Company ist es, junge Flüchtlinge ausbildungsfähig zu machen. Dafür erhalten sie zunächst die Möglichkeit, bei einem Praktikum in das Unternehmen, hinein zu schnuppern. In dieser Phase ermittelt das Team den jeweiligen Entwicklungsbedarf und die möglichen Potenziale des Praktikanten. Wenn die Voraussetzungen stimmen, kann der Flüchtling an einer Einstiegsqualifizierungs-maßnahme teilnehmen, mit der Option, anschließend eine Ausbildung bei The Profiling Company zu starten. In der Regel können so ein Praktikant, ein Teilnehmer einer Einstiegsqualifizierung und ein Auszubildender gleichzeitig betreut werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen sammeln die jungen Menschen nicht nur erste berufliche Erfahrungen. Sie erhalten auch Einblicke in das gesellschaftliche Leben in Deutschland. Ein Afghane, der seit drei Jahren ohne seine Familie in Deutschland lebt, hat durch die Initiative inzwischen seinen Hauptschulabschluss erhalten und wird jetzt dabei unterstützt, die Ausbildungsvoraussetzungen für seinen Traumberuf Systementwickler zu erfüllen.

  • Pressetext / 20 Juli 2017

    Drei weitere Unternehmen für Flüchtlinge aktiv

    Neu bei „Wir zusammen“: Akademie der Ingenieure, FESforward und HOCHBAHN

    In dieser Woche kann „Wir zusammen“ erneut drei neue Mitglieder in seinem Netzwerk begrüßen: Die Akademie der Ingenieure, FESforward und HOCHBAHN setzen sich mit unterschiedlichen Projekten für die nachhaltige Integration von Flüchtlingen ein und sorgen gleichzeitig für neue Arbeitskräfte in Berufen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind. - mehr...

    Die Akademie der Ingenieure bereitet geflüchtete Bauingenieure und Architekten für den deutschen Arbeitsmarkt vor. Für die Qualifizierung der Zuwanderer hat die Akademie eigens einen speziellen Lehrgang konzipiert. Nach Abschluss dieses Trainings unterstützt sie die Absolventen kostenfrei dabei, einen Job in ihrer Branche zu finden. Während und nach den Seminaren werden die Teilnehmer intensiv von den beiden Geschäftsführern und den sieben festangestellten Mitarbeiterinnen der Akademie betreut. Von dieser Initiative profitieren sowohl die Flüchtlinge als auch die Arbeitgeber, die hochmotivierte und gut qualifizierte neue Mitarbeiter gewinnen. Positive Beispiele von bereits vermittelten Fachkräften helfen dabei, weitere Arbeitgeber von der Einstellung von Flüchtlingen zu überzeugen. Insbesondere die Arbeitsvermittlung der qualifizierten Flüchtlinge plant die Akademie der Ingenieure weiter zu intensivieren.

    Um motivierte und interessierte Geflüchtete in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren, bietet FESforward ihnen Praktikumsplätze mit der Option auf eine anschließende Übernahme als Auszubildende im Bereich Fachinformatik an. Geeignete Teilnehmer für dieses Programm erhält das junge IT-Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit dem Willkommensteam für Flüchtlinge in seiner Heimatstadt Elmshorn. Während ihres Praktikums werden die neuen Kollegen von Entwicklern fachlich intensiv betreut, erhalten Einblicke in die deutsche Arbeitskultur und trainieren das Bewerbungsverfahren. Zudem unterstützt das FESforward Team die Flüchtlinge durch den intensiven Austausch im Unternehmen auch dabei, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Zwei Praktikanten haben ihren Einstieg bereits erfolgreich geschafft und einen Ausbildungsplatz erhalten. Auch FESforward unterstützt mit seinem Projekt nicht nur Flüchtlinge, sondern wirkt ebenfalls dem Mangel an Nachwuchskräften entgegen.

    HOCHBAHN qualifiziert in einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Dekra Flüchtlinge als Busfahrer und bietet ihnen damit eine nachhaltige Perspektive für ihr Leben in Deutschland. Im Februar 2017 starteten im Rahmen dieser Initiative 16 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, dem Iran, Eritrea und Kamerun mit einer zwölfmonatigen Ausbildung. Zunächst erwarben die Teilnehmer bei der Dekra die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse für den Pkw-Führerschein. Die sechsmonatige Ausbildung zum Erwerb des Busführerscheins startete im Mai. Im Anschluss daran beginnt ein Praktikum und die innerbetriebliche Ausbildung bei der HOCHBAHN mit dem Ziel, die angehenden Busfahrer dauerhaft in den Betriebsdienst zu übernehmen. Während der gesamten Zeit werden die Flüchtlinge durch intensive Deutschkurse beim Spracherwerb unterstützt. Zudem steht jedem von ihnen ein erfahrener HOCHBAHN-Busfahrer als Pate zur Seite. Das Gemeinschaftsprojekt von HOCHBAHN und Dekra wird von der Agentur für Arbeit Hamburg und dem Jobcenter team.arbeit.hamburg unterstützt.

  • Pressetext / 11 Juli 2017

    „Wir zusammen schaffen Zukunft“: Fortsetzung in Essen

    Veranstaltungsreihe von „Wir zusammen“ und Handelsblatt fördert den Dialog über die Integration von Flüchtlingen

    Mit der vierten Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 6. Juli 2017 in Essen konnte „Wir zusammen“ erneut zahlreiche Unternehmen erreichen und zum Dialog über die Integration von Flüchtlingen anregen. Nach München, Hamburg und Frankfurt hatte das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt diesmal ins Ruhrgebiet eingeladen. Rund 120 Gäste lauschten den Beiträgen von Vertretern aus Behörden, Instituten und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Die rege Teilnahme sowohl während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch im Anschluss an den offiziellen Teil, zeigte, welchen hohen Stellenwert das Thema für die Anwesenden hat. - mehr...

    „Sowohl Mitglieder als auch interessierte Unternehmen profitieren seit eineinhalb Jahren von dem stetig wachsenden Know-how des Netzwerks“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch unsere Dialogreihe haben wir eine wichtige Plattform für das Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, bei dem unsere Mitgliedsunternehmen persönlich von ihren Initiativen und Erfahrungen berichten und so Wege für weiteres Engagement von Unternehmen in diesem Bereich aufzeigen.“ Marlies Peine ergänzt: „Einige unserer Mitglieder bieten Interessierten zudem an, die Projekte live zu besuchen, denn so können sie einen authentischen Einblick erhalten und sich Inspirationen für eigene Umsetzungen holen.“

    Als Leiterin Corporate Social Responsibility hieß Ariane Derks vom Gastgeber thyssenkrupp die Gäste willkommen und betonte, dass thyssenkrupp als Unternehmen sich seiner Verantwortung für die Menschen, die nach Deutschland kommen, sehr bewusst ist: „Unser langfristiges Ziel ist es, dass man im Einstellungsprozess in Zukunft gar nicht mehr differenzieren muss, ob neue Kollegen geflüchtet sind oder nicht.“ Uwe Tigges, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei innogy berichtete: „Es hat sich herausgestellt, dass wir gerade gut qualifizierten Geflüchteten über Praktika hinaus mehr Zeit geben müssen, sich länger in ein Arbeitsfeld und die Fachbegriffe einzuarbeiten. Das setzen wir jetzt bei uns im Rahmen eines Einstiegsprogramms um.“ Wolfgang Anthes, Geschäftsführer von Open Grid, gab einen Ausblick in eine Zukunft, in der das Unternehmen eine gute Mischung an Arbeitskräften unterschiedlicher Herkunft haben wird. „In zwei bis drei Jahren werden wir fertig ausgelernte Auszubildende haben und ich freue mich, wenn wir sie bei uns einbinden können. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Kollegen, die hier geboren oder aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind.“

    Als Vertreter aus Behörden und Instituten auf dem Podium mit dabei waren unter anderem Jutta Cordt, Präsidentin beim Bundesamt für Migration und Fluchtlinge, Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement bei der Regionaldirektion NRW bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung. Durch den Abend führte Moderator Christian Rickens, Ressortleiter Agenda beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv untereinander aus und knüpften neue Kontakte.

    Mit den drei bisherigen Ausgaben der Reihe konnten „Wir zusammen“ und das Handelsblatt bereits über 420 interessierte Unternehmen auf dem Weg zu einer eigenen Initiative für die Integration von Flüchtlingen umfassend informieren. Die nächste Veranstaltung findet nach einer kurzen Sommerpause am 31. August 2017 in der Da Capo Eventhalle in Leipzig statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

    Copyright: Die Bildunterschrift befindet sich im Quelltext der jeweiligen jpg-Datei. Um sie zu lesen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf die Datei und gehen unter Eigenschaften auf Dateiinfo/Details. Bitte geben Sie im Falle einer Verwendung der Fotos folgende Quelle an: © Rudolf Wichert. Die Fotoveröffentlichung ist honorarfrei bei Quellenangabe. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die Fotoverwendung für Werbezwecke ist nicht gestattet.

Bilder zur Veranstaltung in Essen


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Bildunterschrift: Jutta Cordt, Präsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bei der Veranstaltungsreihe "Wir zusammen schaffen Zukunft" in Essen. Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildunterschrift: "Wir zusammen"-Mitgliedsunternehmen im Gespräch auf der Bühne. V.l.n.r.: Wolfgang Anthes, Geschäftsführer, Open Grid Europe; Ariane Derks, Leiterin Corporate Social Responsibility, thyssenkrupp; Christian Rickens, Moderator und Ressortleiter Agenda beim Handelsblatt; Uwe Tigges, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, innogy.
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Bildunterschrift: Mohammad Ali Alnaser (Mitte), Stipendiat der Deutschen Universitätsstiftung, erklärt wie wertvoll für ihn ein Stipendium in Deutschland ist.
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildunterschrift: Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement, Regionaldirektion NRW, Bundesagentur für Arbeit, erklärte Vorgehensweisen der BA zur Einstufung der Qualifizierung von Flüchtlingen.
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  • Pressetext / 06 Juli 2017

    Zwei weitere Neuzugänge bei „Wir zusammen“

    Adecco und Start NRW schaffen Perspektiven für Flüchtlinge

    Mit Adecco und Start NRW wächst das Netzwerk „Wir zusammen“ um zwei Unternehmen, die als Personaldienstleister tätig sind. Durch einen großen Kundenstamm, mit dem sie eng zusammenarbeiten, können sie vielen Flüchtlingen Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt eröffnen. - mehr...

    Als führende Personalvermittlung versteht sich Adecco als Brücke zwischen Flüchtlingen und Unternehmen und nutzt seine Möglichkeiten, um Zuwanderer auszubilden, vorzubereiten und ihnen einen so einen guten Start auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen. Mehr als 650 Neuankömmlinge konnte das Unternehmen bereits in verschiedenen Sektoren der deutschen Wirtschaft Arbeitsplätze vermitteln. Dafür wurde eigens das Rekrutierungsprogramm „Refugees@Work“ ins Leben gerufen. In landeweit 250 Filialen erhalten Flüchtlinge eine persönliche Beratung und können entsprechend ihrer Qualifikation vermittelt werden. Zudem werden die Online-Bewerbungsmöglichkeiten auf diese Gruppe angepasst. Darüber hinaus hat Adecco ein White Paper aufgelegt, in dem praktische Beispiele aus dem Arbeitsalltag sowie Vorschläge für die nachhaltige Integration von Flüchtlingen in Europa zusammengefasst sind. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf das Zusammenbringen von Entscheidungsträgern, Institutionen und Flüchtlingen, um die Integration weiter voranzutreiben.

    Start NRW, das vom Land Nordrhein-Westfalen, dem Nordrhein-Westfälischen Handwerkstag, Gewerkschaften und Verbänden gegründet wurde, setzt seine langjährige Erfahrungen bei der Vermittlung von Jobs an Arbeitslose jetzt auch für Flüchtlinge ein. Im Rahmen eines Duisburger Modellprojekts, bei dem Start NRW mit Arbeitsverwaltung und Bildungsträgern zusammenarbeitet, erhalten speziell junge Zuwanderer die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu Maschinen- und Anlagenführern sowie zu Industrie- und Zerspanungsmechanikern zu machen. Aktuell haben 13 Azubis auf diese Weise einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten und werden tariflich entlohnt. Ihre praktischen Erfahrungen sammeln sie bei verschiedenen Betrieben in Duisburg. Die theoretische Ausbildung absolvieren sie parallel beim Bildungszentrum für Metall & Elektro (MEK). Nach der Ausbildung plant Start NRW, sie in Unternehmen seiner Kunden einzusetzen und sie so bei der dauerhaften Integration zu unterstützen.

  • Pressetext / 29 Juni 2017

    „Wir zusammen“ erhält fünffache Verstärkung

    Jetzt neu im Netzwerk: VKF Renzel, Hofmann Personal, yuma GEBÄUDE. DIENST. LEISTUNG., Daniel Heer und Salesforce

    Mit fünf neuen Mitgliedern startet „Wir zusammen“ in die zweite Jahreshälfte. VKF Renzel, Hofmann Personal, yuma GEBÄUDE. DIENST. LEISTUNG., Daniel Heer und Salesforce haben sich mit ihren Initiativen dem Netzwerk angeschlossen und setzen so ebenfalls ein positives Zeichen für die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt und die Gesellschaft. - mehr...

    Für sechs Syrer und einen Iraner ist aus einem Praktikum bei VKF Renzel im April 2016 eine Festanstellung geworden. Vier Wochen schauten sie bei dem Unternehmen der Verkaufsförderungsbranche hinter die Kulissen. Im Anschluss erhielten sie einen Arbeitsplatz, an dem sie bis heute tätig sind. Um mögliche Sprachbarrieren zu überwinden, begleitet VKF Renzel die neuen Mitarbeiter seit dem Start mit intensiven Deutschkursen. Die tägliche Kommunikation mit den Kollegen unterstützt den Spracherwerb zusätzlich und hat sich nicht zuletzt auch positiv auf die Atmosphäre im Unternehmen ausgewirkt.

    Hofmann Personal stellte bereits im vergangenen Jahr mehr als 240 Flüchtlinge als Zeitarbeitskräfte ein. Für 2017 hat sich der Personaldienstleister die Arbeitsmarktintegration von 500 Menschen aus Fluchtherkunftsländern vorgenommen. Enge Beziehungen zu den Kunden sowie die umfassende Betreuung der neuen Mitarbeiter durch das Hofmann-Team helfen dabei, diesen Plan umzusetzen. Zudem engagiert sich Hofmann Personal im Rahmen einer Stadtteilpatenschaft für Neuankömmlinge im Nürnberger Stadtteil Langwasser. So wurde eine Flüchtlingskoordinatorin eingestellt, die beispielsweise Bildungs- und Freizeitprojekte für die Flüchtlinge organisiert.

    Mit Arbeitsplätzen und Unterstützung im Alltag hilft yuma GEBÄUDE. DIENST. LEISTUNG. fünf Flüchtlingen bei ihrem Neustart in Deutschland. Umfassend geschult in Theorie und Praxis der Gebäudereinigung übernehmen sie inzwischen eigene Aufgaben bei den Kunden des Unternehmens. Im nächsten Schritt werden die neuen Mitarbeiter nun in der Glasreinigung angelernt. Zudem stehen die Geschäftsführer Yusuf Shah – selbst aus Pakistan stammend – und Marc Michael Faustus sowie das yuma-Team den Flüchtlingen auch bei sprachlichen oder organisatorischen Fragen zur Seite.

    Vom Integrationsprojekt matrah des Rosshaarmatratzen-Herstellers Daniel Heer profitieren beide Seiten: Indem das Unternehmen Flüchtlinge in diesem traditionellen Handwerk anlernt, kann es neue Fachkräfte gewinnen und gleichzeitig Menschen, die eventuell aus ihrer Heimat schon über Vorwissen bei der Textilverarbeitung verfügen, eine berufliche Perspektive geben. Aktuell ist geplant, zwei syrische Schneider zu qualifizieren und gemeinsam mit ihnen eine Kollektion zu entwickeln. Mit diesem Engagement möchte Daniel Heer zudem vor allem kleine Werkstätten und Ateliers ermutigen, ihre Möglichkeiten bei der Integration von Flüchtlingen auszuschöpfen.

    Das Programm „Buddyforce“ von Salesforce hat das Ziel, Flüchtlinge mit Mitarbeitern des IT-Unternehmens zusammen zu bringen. In Schulungen, Workshops und durch den persönlichen Kontakt lernen Flüchtlinge das Unternehmen kennen und erhalten Tipps für ihr berufliches und gesellschaftliches Leben in Deutschland. Die Zusammenarbeit von Salesforce-Mitarbeitern und Flüchtlingen dauert mindestens vier Monate, in denen auch viele persönliche Gespräche in einem vertraulichen Umfeld geführt werden. Auf diese Weise wird eine Beziehung zwischen Menschen hergestellt, die sich sonst vermutlich nicht getroffen hätten. In Berlin ist das Programm im ersten Durchlauf, in München startete bereits der zweite viermonatige Austausch. Eine Ausweitung des Projektes auf weitere Standorte ist geplant.

  • Pressetext / 14 Juni 2017

    Langfristig denken – jetzt handeln

    „Wir zusammen“ Netzwerktreffen beim Volkswagen Konzern in Wolfsburg

    „Wir zusammen“ ist mehr als nur ein Verbund von Unternehmen, die sich für Flüchtlinge engagieren. „Wir zusammen“ ist in ganz Deutschland zum Dreh- und Angelpunkt bei der Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt und damit in die Gesellschaft geworden. Das bestätigte auch das Netzwerktreffen am 13. und 14. Juni 2017 in Wolfsburg. Es zeigte erneut sehr deutlich, wie viel die Mitglieder durch ihren Schulterschluss sowie durch die enge Zusammenarbeit des Netzwerks mit Politik, Behörden und Institutionen bereits erreicht haben und wo es noch Hürden gibt. 120 Teilnehmer waren der Einladung zu der zweitägigen Veranstaltung gefolgt. Sie startete mit einem fachlichen Austausch am Abend des 13. Juni beim Netzwerk-Mitglied The Ritz-Carlton, Wolfsburg. Der folgende Tag war geprägt durch Vorträge und Diskussionsrunden in der Zentrale des Volkswagen Konzerns. Dabei nahmen die Teilnehmer sehr aktiv die Gelegenheit wahr, kritische Themen zu diskutieren sowie Projekte für die Zukunft auszurichten. - mehr...

    „Die Integrationsarbeit befindet sich in einem schnellen Wandel, auf den die Unternehmen individuell reagieren müssen“, berichtet „Wir zusammen“ Sprecherin Marlies Peine. „‚Wir zusammen‘ bietet als starke Gemeinschaft nicht nur Erfahrungswerte und Kontakte zu den richtigen Stellen, sondern stellt aktuelle Entwicklungen rund um das Thema auch immer wieder innerhalb des Netzwerks sowie für eine breite Öffentlichkeit in den Fokus. Davon profitieren die Initiativen unserer Mitglieder – und letztendlich auch die Integration der Flüchtlinge.“

    Am Vormittag des Hauptveranstaltungstages bestimmten Vorträge das Programm, die ganz auf die aktuelle Situation abgestimmt waren und den Teilnehmern wertvolle neue Impulse für den Alltag in den Unternehmen lieferten. So berichtete Dr. Karlheinz Blessing, Konzernvorstand Personal, Organisation und IT bei Volkswagen, über die Erfahrungen des Unternehmens mit seinen Projekten für Flüchtlinge. Gerald Witt, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Bundesagentur für Arbeit in Helmstedt, sprach zu Herausforderungen und Chancen bei der Flüchtlingsintegration während der auf Migrationsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Victor Pfaff der Sozietät FrankfurtLegal unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit abgelehnten Asylanträgen – vor allem aus den Jahren 2015 und 2016 – gab.

    Bei den Diskussionsrunden am Nachmittag konnten die Teilnehmer zudem gemeinsam aktuelle Entwicklungen erörtern und neue Ideen für Projekte sowie für unternehmensübergreifende Kooperationen entwickeln. „Das Treffen in Wolfsburg hat einmal mehr unsere Stärke gezeigt: als einflussreicher Zusammenschluss schwierige Themen voranzutreiben, neue Ansätze zu entwickeln, Unterstützer aus Institutionen, Behörden und der Wirtschaft zu vereinen und so langfristige Lösungen für die Initiativen der Mitglieder zu finden“, sagt Marlies Peine.

    Stimmen von Beteiligten:

    „Für Volkswagen ist es selbstverständlich, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Das betrifft auch die Flüchtlingshilfe. Der Volkswagen Konzern und seine Marken fördern vielfältige Integrationsprojekte. Das reicht von Sprachkursen über Ausbildungsvorbereitungen bis zu Studienstipendien, um Geflüchteten Perspektiven in Deutschland zu eröffnen. Als Gründungsmitglied des Netzwerks „Wir zusammen“ freuen wir uns sehr, hier in Wolfsburg unsere Erfahrungen mit den Mitgliedsunternehmen zu teilen und zugleich gute Impulse von anderen für unsere Arbeit zu bekommen.“
    Dr. Karlheinz Blessing, Konzernvorstand für Personal, Organisation und IT, Volkswagen AG

    „Es ist allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des The Ritz-Carlton in der Autostadt in Wolfsburg eine große Freude, die 120 Mitglieder von „Wir zusammen“ anlässlich des Netzwerk-Treffens bei uns zu begrüßen. Die große Teilnehmerzahl bestätigt in meinen Augen die Wichtigkeit des weiteren Engagements für geflüchtete Menschen in Deutschland. Nach der Betreuung in Erstaufnahme-Einrichtungen und der Integration in den Betrieben, liegt es nun an uns, die Kultur des Miteinanders im Alltag zu festigen. Damit schaffen wir gemeinsam eine wichtige Grundlage, dass sich alle Menschen in Deutschland zu Hause fühlen.“
    Edith Gerhardt, Generaldirektorin, The Ritz-Carlton, Wolfsburg

    Die Integration von neuen Kollegen mit einem anderen sprachlichen und kulturellen Hintergrund ist Herausforderung und Chance zugleich. Der Start ist vielleicht zunächst mit etwas mehr Mühe verbunden. Wir sehen aber immer wieder, dass Unternehmen, die sich dieser Aufgabe stellen, motivierte und engagierte Mitarbeiter erhalten, die sich in recht kurzer Zeit in das berufliche Umfeld einfinden. Das gilt auch für Branchen, die es aktuell schwer haben, qualifiziertes Personal zu finden. Eine gute Möglichkeit für Unternehmen, sich für die Fachkräfte von übermorgen einzusetzen.“
    Gerald Witt, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Bundesagentur für Arbeit in Helmstedt

    „Da die Asylverfahren 2015 und 2016 häufig nicht rechtsstaatskonform durchgeführt wurden, plädiere ich sehr dafür, eine Altfallregelung einzuführen. Dies würde das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie die Gerichte entlasten. Das ist ein vielfach erprobtes, im Aufenthaltsgesetz vorgesehenes Mittel, um Sondersituationen gerecht zu werden.“
    Victor Pfaff, Rechtsanwalt, FrankfurtLegal

    Copyright: Die Bildunterschrift befindet sich im Quelltext der jeweiligen jpg-Datei. Um sie zu lesen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf die Datei und gehen unter Eigenschaften auf Dateiinfo/Details. Bitte geben Sie im Falle einer Verwendung der Fotos folgende Quelle an: © Volkswagen AG / Niepaul. Die Fotoveröffentlichung ist honorarfrei bei Quellenangabe. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die Fotoverwendung für Werbezwecke ist nicht gestattet.

Bilder zur Veranstaltung in Wolfsburg


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Bildquelle: © Volkswagen AG / Niepaul
Bildunterschrift: Gerald Witt, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Bundesagentur für Arbeit in Helmstedt, informierte über Herausforderungen und Chancen für Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen.
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Bildquelle: © Volkswagen AG / Niepaul
Bildunterschrift: Victor Pfaff, Rechtsanwalt, FrankfurtLegal, hat beim „Wir zusammen“ Netzwerktreffen Empfehlungen zum Umgang mit abgelehnten Asylanträgen gegeben.
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Bildquelle: © Volkswagen AG / Niepaul
Bildunterschrift: Treffen des Netzwerks "Wir zusammen“ in Wolfsburg (v.l.): Ariane Kilian, Leiterin Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe; Dr. Karlheinz Blessing, Volkswagen Konzernvorstand für Personal, Organisation und IT; Marlies Peine, Projektleiterin „Wir zusammen“ und Edith Gerhardt, Generaldirektorin The Ritz Carlton, Wolfsburg.
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  • Pressetext / 13 Juni 2017

    „Wir zusammen schaffen Zukunft“: Fortsetzung in Frankfurt

    Veranstaltungsreihe von „Wir zusammen“ und Handelsblatt fördert den Dialog über die Integration von Flüchtlingen

    Mit der dritten Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 8. Juni 2017 in Frankfurt konnte „Wir zusammen“ erneut zahlreiche Unternehmen erreichen und zum Dialog über die Integration von Flüchtlingen anregen. Nach München und Hamburg hatte das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt diesmal in die Mainmetropole eingeladen. Rund 100 Gäste lauschten den Beiträgen von Vertretern aus Behörden, Instituten und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Die rege Teilnahme sowohl während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch im Anschluss an den offiziellen Teil, zeigte, welchen hohen Stellenwert das Thema für die Anwesenden hat. - mehr...

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe schaffen wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘, um Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements zu diskutieren. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Als Industry Leader Öffentlicher Sektor EMEA hieß Alfred Höhn vom Gastgeber PwC die Gäste willkommen und betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist. „In den letzten Jahren sind Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft manchmal eher ein bisschen auseinandergelaufen. Bei der Integration der Flüchtlinge sind wir aber auf einem sehr guten Wege, wieder enger zusammenzurücken – und das ist, glaube ich, einer der großen Werte des Netzwerks. Denn es ist die gemeinsame Aufgabe von Politik und Wirtschaft, die Zukunft unseres Landes voranzutreiben.“ Ralf Hengels, stellvertretende Leitung Personal und stellvertretendes Vorstandsmitglied von Nestlé Deutschland berichtete, dass sich die Stimmung in seinem Unternehmen durch die Einstellung von Flüchtlingen als Auszubildende positiv verändert habe. „Kollegen und Ausbilder sind hochmotiviert und die Unterstützung gegenseitig ist groß. Die Zusammenarbeit fördert die Kultur des Miteinanders, was für uns einen deutlichen Mehrwert darstellt.“ Der Vorsitzende des Vorstands der Rittal Foundation, Friedemann Hensgen, gab zudem anderen Unternehmen eindeutig die Empfehlung, sich mit ihren Initiativen Netzwerken wie „Wir zusammen“ anzuschließen. „Sie informieren ihre Mitglieder nicht nur aktuell und fortlaufend, sondern sie können auch einen viel größeren Hebel ansetzen als ein einzelnes Unternehmen, wenn es darum geht, Themen in der Politik zu platzieren.“

    Als Vertreter aus Behörden und Instituten auf dem Podium mit dabei waren unter anderem Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Dr. Bettina Wolf, Geschäftsführerin Operativ in der Regionaldirektion Hessen bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung.

    Für die kreative Inspiration sorgte ein Mitglied des ersten muslimischen Poetry Slams „i,Slam“. Durch den Abend führte Moderator Grischa Brower-Rabinowitsch, Ressortleiter Unternehmen und Märkte beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv untereinander aus und knüpften neue Kontakte.

    Mit den drei bisherigen Ausgaben der Reihe konnten „Wir zusammen“ und das Handelsblatt bereits über 300 interessierte Unternehmen auf dem Weg zu einer eigenen Initiative für die Integration von Flüchtlingen umfassend informieren. Die nächste Veranstaltung findet am 6. Juli 2017 bei thyssenkrupp in Essen statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

    Copyright: Die Bildunterschrift befindet sich im Quelltext der jeweiligen jpg-Datei. Um sie zu lesen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf die Datei und gehen unter Eigenschaften auf Dateiinfo/Details. Bitte geben Sie im Falle einer Verwendung der Fotos folgende Quelle an: © Bert Bostelmann. Die Fotoveröffentlichung ist honorarfrei bei Quellenangabe. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die Fotoverwendung für Werbezwecke ist nicht gestattet.

Bilder zur Veranstaltung in Frankfurt


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Bildquelle: BERT BOSTELMANN / BILDFOLIO
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Grischa Brower-Rabinowitsch, Moderator des Abends und Ressortleiter Unternehmen & Märkte, Handelsblatt; Dr. Uta Dauke, Vizepräsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildquelle: BERT BOSTELMANN / BILDFOLIO
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Grischa Brower-Rabinowitsch, Moderator des Abends und Ressortleiter Unternehmen & Märkte, Handelsblatt; Dr. Bettina Wolf, Geschäftsführerin Operativ, Regionaldirektion Hessen, Bundesagentur für Arbeit; Daniel Wörndl, Projektleiter BQ-Portal, Institut der deutschen Wirtschaft Köln.
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Bildquelle: BERT BOSTELMANN / BILDFOLIO
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Grischa Brower-Rabinowitsch, Moderator des Abends und Ressortleiter Unternehmen & Märkte, Handelsblatt; Ralf Hengels, stellv. Leitung Personal und stellv. Vorstandsmitglied, Nestlé Deutschland; Michael Bräuning, Leiter des Projektbüros Integrations-Offensive und Direktor, Allianz Deutschland; Friedemann Hensgen, Vorsitzender des Vorstands, Rittal Foundation; Alfred Höhn, Industry Leader Öffentlicher Sektor EMEA, PwC.
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Bildquelle: BERT BOSTELMANN / BILDFOLIO
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Muhannad Darraj und Taher Hendawi, Informatikstudenten aus Syrien und Stipendiaten der Deutschen Universitätsstiftung.
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  • Pressetext / 30 Mai 2017

    „Wir zusammen schaffen Zukunft“: Fortsetzung in Hamburg

    Veranstaltungsreihe von „Wir zusammen“ und Handelsblatt fördert den Dialog über die Integration von Flüchtlingen

    Nach dem erfolgreichen Start in München ging „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 30. Mai 2017 in Hamburg in die zweite Runde. Erneut lud das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt Unternehmen zum Dialog über die Integration von Flüchtlingen ein. Rund 100 Gäste lauschten den Beiträgen von Vertretern aus Behörden, Instituten und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Die rege Teilnahme sowohl während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch im Anschluss an den offiziellen Teil, zeigte, welchen hohen Stellenwert das Thema für die Anwesenden hat.' - mehr...

    „Indem sie Flüchtlingen Arbeitsplätze anbieten, geben Unternehmen ihnen nicht nur eine wirtschaftliche Perspektive für ihr Leben in Deutschland, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Eingliederung“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch diese Dialogreihe schaffen wir eine neue Plattform für das wichtige Thema ‚Integration in Arbeit‘, um Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unternehmerischen Engagements zu diskutieren. So tragen wir den Erfahrungsaustausch auch über unser Netzwerk hinaus.“

    Gastgeber der Veranstaltung war Google, seit April 2016 Mitglied von „Wir zusammen“. Als Director Communications & Public Affairs für Northern und Central Europe hieß Kay Oberbeck die Gäste willkommen und betonte die Wichtigkeit des gemeinsamen Handelns. „Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen, zusammenzuarbeiten und neue Wege der Integration zu fördern – das ist für uns einer der wesentlichen Punkte bei ‚Wir zusammen‘. Events wie das heute dienen dazu, dass Unternehmen nicht nur in ihren eigenen Silos arbeiten, sondern sich vernetzen.“

    Als Vertreter aus Behörden und Instituten auf dem Podium mit dabei waren unter anderem Thomas Letixerant, Geschäftsführer Operativ in der Regionaldirektion Nord bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld berufliche Qualifizierung und Fachkräfte sowie Projektleiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

    Christian Rapp, Head of HR/Sustainability Communications bei der TUI Group verdeutlichte noch einmal den Stellenwert, den der freiwillige Einsatz der Mitarbeiter in den Unternehmen bei der Integration der Neuankömmlinge hat. „Wir sehen nach wie vor großes Potenzial, Flüchtlinge durch Corporate Volunteering zu unterstützen. Das Feedback der bei uns beteiligten Mitarbeiter zeigt uns, dass ihr Engagement ein Umdenken bewirkt hat und sie den Einsatz des Unternehmens als wichtig empfinden.“ Und auch Philip Gienandt, Geschäftsführer von LinguaTV, stellte heraus, dass es für alle Beteiligten gewinnbringend ist, die Integration weiter voranzutreiben: „Die Herkulesaufgabe liegt noch vor uns, deshalb gibt es keinen Grund das Engagement einzustellen. Es gibt viele positive Beispiele von hochmotivierten Flüchtlingen. Ich bin mir sicher, dass die Gesamtentwicklung unserer Gesellschaft von ihrer Integration profitieren wird.“

    Durch den Abend führte Moderator Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen, wovon sie rege Gebrauch machten.

    Die nächste Veranstaltung findet am 8. Juni 2017 bei PwC Deutschland in Frankfurt am Main statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

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Bilder zur Veranstaltung in Hamburg


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Bildunterschrift: v.l.n.r.: Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor, Handelsblatt; Christian Rapp, Head of HR/Sustainability Communications, TUI Group; Philip Gienandt, Geschäftsführer, LinguaTV; Eckhard Zimmermann, ‎Personalleiter, Langenscheidt.
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Bildunterschrift: Kay Oberbeck, Director, Communications & Public Affairs, Northern/Central Europe, Google, begrüßte als Mitgliedsunternehmen von „Wir zusammen“ die Gäste in der deutschen Unternehmenszentrale in Hamburg.
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Bildunterschrift: Petra Lotzkat, Amtsleiterin, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, informierte an dem Abend rund um das Thema Integration von Flüchtlingen in Arbeit. Im Hintergrund v.l.n.r.: Thomas Letixerant, Geschäftsführer Operativ, Regionaldirektion Nord, Bundesagentur für Arbeit; Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor, Handelsblatt; Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte, Projektleiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, Institut der deutschen Wirtschaft Köln.
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Bildunterschrift: Im Anschluss an die Gespräche und Diskussionsrunden auf dem Podium konnten sich die Gäste mit den Referenten persönlich austauschen
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  • Pressetext / 19 Mai 2017

    Weiterer Zuwachs bei „Wir zusammen“

    Auch Philip Morris, REWE und 3pc engagieren sich für die Integration von Flüchtlingen

    Erneut kann „Wir zusammen“ drei weitere Mitglieder willkommen heißen: Philip Morris, REWE und 3pc haben sich mit ihren Initiativen ebenfalls dem Netzwerk angeschlossen. Alle drei Unternehmen setzen mit ihren Projekten darauf, Flüchtlingen den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern.' - mehr...

    Philip Morris übernimmt eine Patenschaft innerhalb des Programms Joblinge Kompass, mit dem Flüchtlinge an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Joblinge Kompass richtet sich gezielt an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Im Fokus stehen Teilnehmer mit niedriger bis mittlerer Qualifikation, bei denen es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass sie in Deutschland bleiben. Mitarbeiter von Philip Morris fungieren im Rahmen des Joblinge Programms als Mentoren, die Flüchtlinge neun Monate auf ihrem Weg in die Arbeitswelt begleiten. Dazu gehört beispielsweise, dass sie den Teilnehmern beim Erlernen der deutschen Sprache sowie bei Behördengängen helfen und sie in die Gepflogenheiten des deutschen Arbeitsmarktes einführen. Die Mentoren werden in Trainings auf diese Aufgabe vorbereitet und während des gesamten Projekts professionell unterstützt. Zudem hat Philip Morris die Entwicklung des Konzepts finanziell unterstützt. Aktuell engagiert sich das Unternehmen in München für das Joblinge Programm, eine Ausweitung auf Berlin ist bereits geplant. Darüber hinaus vergibt Philip Morris unter der Überschrift „The Power of the Arts“ jährlich vier Preise in Höhe von jeweils 50.000 Euro an Projekte, die sich auf künstlerische Art für die Integration und Inklusion von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen.

    Seit Anfang 2016 verfolgt REWE in Bayern das Ziel, das eigene Unternehmen fit für die Diversität und gleichzeitig Zuwanderer bereit für den Arbeitsmarkt zu machen. Basierend auf den Ergebnissen einer gemeinsamen Studie mit der Hochschule Fresenius zur Integrationsfähigkeit der REWE Region Süd entstanden daraus einerseits Diskussionsrunden zu den Themen Diversität, Interkulturalität und Arbeitsmarktintegration mit Ausbildern, Führungskräften, Marktleitern und HR-Partnern sowie Checklisten und Informationsmaterialien zu Regelungen bei der Einstellung von Geflüchteten für Führungskräfte und Ausbilder. Andererseits wurden Konzepte für die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern entwickelt. So bietet REWE Flüchtlingen Praktikumsplätze in seinen Märkten oder Logistikcentern an. 115 Praktikanten, gut betreut von erfahrenen Kollegen als Paten, konnten durch diese Initiative bisher Einblicke in die Arbeitsweise des Unternehmens erhalten. Daraus ergaben sich bereits 13 Festanstellungen. Zusätzlich ermöglichte REWE zehn junge Menschen eine Einstiegsqualifizierung sowie 19 bereits fest angestellten Logistikmitarbeitern mit Führungsambitionen kostenlose Sprachkurse. Um für Flüchtlinge im Bewerbungsprozess Sprachbarrieren abzubauen, hat REWE zudem ein neues Verfahren mit vereinfachtem schriftlichem Einstellungstest und persönlichen Gesprächen vor Ort für Azubis eingeführt.

    Darauf, einen Job in der digitalen Branche zu finden, bereitet 3pc Flüchtlinge durch Kurse an der Berliner ReDI School für digitale Integration vor. Das Unternehmen, das digitale Projekte für Kunden aus Politik, Kultur und Wissenschaft realisiert, bietet dafür eigene Kurse im Lehrplan an. Im Rahmen der dreimonatigen Trainingsprogramme, die die ReDI School für rund zwölf technologie-interessierte Flüchtlinge organisiert, führen fünf Mitarbeiter von 3pc die Kursteilnehmer zweimal pro Woche beispielsweise in das Design und die Entwicklung von Apps ein. Zudem hat das Unternehmen das Ziel, selbst verstärkt geflüchtete Menschen einzustellen. Ein neuer Trainee wurde durch das Projekt schon gefunden.

  • Pressetext / 18 Mai 2017

    Unternehmens-Dialog erfolgreich gestartet

    Lebhafter Austausch zur Integration von Geflüchteten bei Auftakt zu „Wir zusammen schaffen Zukunft“ in München

    Erfolgreicher hätte die Veranstaltungsreihe „Wir zusammen schaffen Zukunft“ nicht beginnen können: Am 16. Mai empfingen das Netzwerk „Wir zusammen“ und das Handelsblatt über 100 Gäste zum Auftaktabend in München. Sie folgten den Beiträgen von Vertretern aus Politik, Behörden und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie anhand von Best Practice Beispielen über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Wie wichtig das Thema für die Anwesenden ist, zeigte sowohl die rege Teilnahme während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch, der auch nach dem Ende des offiziellen Teils noch längere Zeit fortgesetzt wurde. - mehr...

    „Nach eineinhalb Jahren Integrationsarbeit haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern schon viel erreicht“, sagte „Wir zusammen“ Sprecherin Marlies Peine. „Dennoch sehen wir verschiedenste Herausforderungen, die nach Lösungen verlangen. Ein Grund mehr, bei dieser Veranstaltungsreihe gemeinsam mit Politik, Institutionen und Unternehmensvertretern konstruktiv zu diskutieren.“

    Gastgeber der Veranstaltung war die BayernLB, die seit September 2016 zu „Wir zusammen“ gehört. Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes-Jörg Riegler hieß die Gäste willkommen und wies darauf hin, wie wichtig ein Engagement der deutschen Wirtschaft in der Flüchtlingsintegration ist. „Als wir gefragt wurden, ob wir uns dem ‚Wir zusammen‘ Netzwerk anschließen, war das für uns sofort klar“, sagte er in seiner Begrüßungsrede. „Denn das Motto ‚Gelebte Verantwortung‘ ist für uns ganz wichtig.“ Die Bayerische Landesbank setzt gemeinsam mit ihren Mitarbeitern verschiedene Mentorenprogramme um und stellt Praktikumsplätze für junge Flüchtlinge bereit.

    Als Vertreter aus Politik und Behörden waren die bayerische Staatsministerin Emilia Müller, Regina Jordan, Abteilungspräsidentin Integration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie Klaus Beier, Geschäftsführer Operativ in der Regionaldirektion Bayern bei der Bundesagentur für Arbeit dabei. Sie sprachen über Möglichkeiten der langfristigen Integration und darüber, wie erfolgsentscheidend es ist, Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

    Volker Theißen, geschäftsführender Vorstand bei Ford, formulierte noch einmal deutlich, welche Chancen die Zuwanderung dem Standort Deutschland bietet: „Durch die Flüchtlinge, die hochmotiviert, begeistert und lernwillig bei der Sache sind, erschließen wir uns ganz neue Potenziale.“ Ford bietet mit einer bereits sehr erfolgreich etablierten Einstiegsmaßnahme jungen Flüchtlingen durch Qualifizierung die Chance auf einen nachhaltigen, beruflichen Einstieg.

    Durch die Veranstaltung führte Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt. Nach rund zwei abwechslungsreichen Stunden läutete sein Schlusswort aber nicht etwa das Ende des Abends ein, sondern war für die Teilnehmer vielmehr der Startschuss für intensive persönliche Gespräche und lebhafte Diskussionen. „Die Auftaktveranstaltung hat uns gezeigt, welchen hohen Stellenwert das Thema ‚Integration von Flüchtlingen‘ hat und wie viel Bedarf alle Beteiligten haben, sich dazu auszutauschen“, erklärt Marlies Peine. „Es ist schön zu sehen, wieviel Motivation und Kreativität sowohl bestehende Mitgliedsfirmen als auch interessierte Unternehmen in die Neu- und Weiterentwicklung von Integrationsprojekten stecken. Mit diesem positiven Fazit freuen wir uns nun auf die Fortsetzung unserer Reihe mit weiteren spannenden Zusammenkünften im Laufe des Jahres.“

    Die nächste Veranstaltung findet am 30. Mai 2017 bei Google Germany in Hamburg statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.wir-zusammen.de/events.

Bilder zur Auftaktveranstaltung


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Bildunterschrift: Dr. Johannes-Jörg Riegler, Vorstandsvorsitzender BayernLB.
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Bildunterschrift: v.l.n.r.: Marlies Peine, Projektleiterin und Sprecherin vom Netzwerk "Wir zusammen"; Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt und Moderator der Veranstaltung.
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Bildunterschrift: v.l.n.r.: Regina Jordan, Abteilungspräsidentin Integration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge; Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt und Moderator der Veranstaltung; Staatsministerin Emilia Müller MdL, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.
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Bildunterschrift: v.l.n.r.: Volker Theißen, Geschäftsführender Vorstand, Geschäftsführer Berufsausbildung, Ford Aus- und Weiterbildung; Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor beim Handelsblatt und Moderator der Veranstaltung; Dr. Walter Prem, Direktor BayernLB; Robert Kratzer, Social-Bee.
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  • Pressetext / 26 April 2017

    „Wir zusammen“: Startschuss zur Aufklärungs-Kampagne 2017

    Vom emotionalen TV-Spot über Kino-Werbung und Online-Kampagnen bis zur Veranstaltungsreihe in großen deutschen Städten

    Es sind 52 Sekunden, die Emotionen transportieren und zeigen: „Wir zusammen“ ist gelebte Integration. Exakt so lange dauert der TV-Spot, der seit kurzem bei Sendern der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppe sowie in ausgesuchten Kinos bundesweit zu sehen ist. Die bewegten Bilder sind der Auftakt zu einer umfangreichen Informations- und Aufklärungs-Kampagne, mit der „Wir zusammen“ in den kommenden Monaten noch mehr Aufmerksamkeit für die Integration von Geflüchteten schaffen möchte. Das Ziel: Weitere Unternehmen zu motivieren, sich mit eigenen Projekten dem stetig wachsenden Netzwerk „Wir zusammen“ anzuschließen und so die Flüchtlingsintegration Schritt für Schritt voranzutreiben sowie ein deutliches Zeichen für Toleranz und Offenheit zu setzen. - mehr...

    „Seit über einem Jahr arbeiten unsere Mitglieder höchst motiviert und professionell an der Integration von Flüchtlingen“, sagt Marlies Peine, Projektleiterin und Sprecherin von „Wir zusammen“. „Der TV Spot soll Mut machen. Er zeigt, dass wir nur zusammen die großen Herausforderungen der Integration erfolgreich meistern können.“

    Im Spot brechen Menschen unterschiedlicher Herkunft zeitgleich von zahlreichen Arbeitsstätten und öffentlichen Orten auf, um sich vor dem Berliner Dom zu treffen. Dort angekommen formieren sie sich zu einem „großen Händereichen“, das als Luftaufnahme das eindrucksvolle Abschlussbild des Videos bildet. Beteiligt an der Produktion waren rund 300 Laiendarsteller – fast alle Flüchtlinge und Mentoren der dem Netzwerk angeschlossenen Unternehmen.

    Neben der TV- und Kino-Werbung läuft eine breite angelegte Online-Kampagne. Außerdem stellen Internet-Plattformen von Handelsblatt und WirtschaftsWoche ihren Lesern ausgewählte Integrations-Initiativen vor und geben Interessierten Tipps für ein eigenes Engagement. Darüber hinaus sind ab Mai 2017 - in Kooperation mit dem Handelsblatt – Informationsveranstaltungen für Entscheider in Unternehmen in deutschen Metropolen geplant.

    Seit dem Start im Februar 2016 haben sich schon rund 200 Unternehmen „Wir zusammen“ angeschlossen. Über 5.000 Arbeitsplätze wurden für Flüchtlinge geschaffen. Tatkräftig unterstützt werden die Geflüchteten deutschlandweit von rund 18.000 Mentoren und freiwilligen Helfern in den Unternehmen.

  • Pressetext / 04 April 2017

    Hoher Besuch beim 1. FC Köln und „Wir zusammen“

    Angela Merkel besucht Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt/Partie steht ganz im Zeichen der Flüchtlingsintegration

    Wenn der 1. FC Köln am 4. April Eintracht Frankfurt im RheinEnergieSTADION empfängt, wird das für den Club der Domstadt kein ganz normales Heimspiel sein. Denn die Bundesligapartie wird im Zeichen der Integration von Flüchtlingen stehen. Gemeinsam mit „Wir zusammen“ begrüßt der Fußballverein als Ehrengast Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie „Wir zusammen“ Akteure aus ganz Deutschland. Rund 200 Projektverantwortliche der Unternehmen und Flüchtlinge aus deren Initiativen kommen der Einladung des Clubs nach und werden das Spiel live vor Ort verfolgen. Zudem beteiligen sich zwei weitere Netzwerk-Mitglieder an der Aktion: Die Deutsche Post DHL Group und die Studienkreis GmbH wählten aus den Reihen der von ihnen betreuten Flüchtlinge die Einlaufkinder im Alter zwischen 7 und 17 Jahren aus. Darüber hinaus ist das Logo des Netzwerks im Stadion prominent vertreten. Auf den Banden am Spielfeldrand ebenso wie auf den Trikots der Kölner Elf. - mehr...

    „Wir freuen uns sehr darüber, dass der 1. FC Köln mit der Einladung zu diesem tollen Fußballevent so großen Einsatz für die Flüchtlingsintegration zeigt“, sagt Ralph Dommermuth, Gründer und Initiator von „Wir zusammen“. „Mit diesem Engagement beweist der Verein einmal mehr, wie kreativ unsere Mitglieder dabei sind, eine breite Öffentlichkeit auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und bei der Integration von Flüchtlingen mitzuhelfen.“

    Eine besondere Signalwirkung hat an diesem Fußballabend das „Wir zusammen“ Trikot, in dem die Kicker der Domstadt auflaufen werden. Es trägt ein rotes Herz und symbolisiert die verbindende Kraft des Sports, der sprachliche und kulturelle Barrieren mühelos überwindet. Auch die Bundeskanzlerin wird eines dieser Trikots von Vertretern des Vereins erhalten.

    Bereits seit 2013 ist der 1. FC Köln mit seiner Stiftung „Mer stonn zo dir!“ in der Flüchtlingshilfe aktiv und schloss sich im Juni 2016 dem „Wir zusammen“ Netzwerk an. Zu den Projekten des Clubs gehört unter anderem ein wöchentliches Training für Flüchtlingskinder zwischen acht und 14 Jahren, bei dem sie gemeinsam mit Kindern des Partnervereins CfB Ford-Niehl ihr Können auf dem Platz verbessern. So wurden zahlreiche neue Freundschaften geknüpft, die den Start in ein neues Leben in Köln vereinfacht haben. Mit dem Projekt „Vielfalt als Vorteil“ setzen sich Verein und Stiftung darüber hinaus auch gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Und auch Einladungen an Flüchtlinge zu Heimspielen wurde für den 4. April nicht zum ersten Mal ausgesprochen: Mehr als 1.000 Zuwanderer verfolgten bereits als Zuschauer Partien des Clubs im RheinEnergieSTADION.

Bilder zum Fußballabend


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Bildquelle: "Wir zusammen"
Bildunterschrift: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ralph Dommermuth und „Wir zusammen“ Einlaufkinder
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Bildunterschrift: Bundeskanzlerin Angela Merkel erhält „Wir zusammen“ Sondertrikot des 1. FC Köln
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  • Pressetext / 27 März 2017

    1. FC Köln und „Wir zusammen“ empfangen Angela Merkel

    Die Bundeskanzlerin besucht Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt

    Hoher Besuch im RheinEnergieSTADION: Am 4. April wird der 1. FC Köln gemeinsam mit „Wir zusammen“ Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in der Domstadt begrüßen. Zudem sind rund 200 Projektverantwortliche aus den „Wir zusammen“ Unternehmen sowie Flüchtlinge aus den von ihnen betreuten Initiativen bei der Partie zu Gast. Zwei Unternehmen des Netzwerks beteiligen sich besonders an der Aktion: Die Deutsche Post DHL Group und die Studienkreis GmbH wählten aus den Reihen der von ihnen betreuten Flüchtlinge die Einlaufkinder im Alter zwischen 7 und 17 Jahren aus. Damit wird dieser Fußballabend ganz im Zeichen der Integration von Flüchtlingen stehen und Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema generieren.

  • Pressetext / 17 März 2017

    „Wir zusammen“ mit vier neuen Mitgliedern

    Mit David Chipperfield Architects, Tagueri, Eventis und Habotec wächst das Netzwerk weiter an

    Vier weitere Unternehmen engagieren sich im Rahmen von „Wir zusammen“ für die Integration von Flüchtlingen: David Chipperfiel Architects, Tagueri, Eventis und Habotec. Sie alle setzen mit ihren Projekten darauf, den Neuankömmlingen sowohl den Zugang zur Arbeitswelt zu erleichtern als auch ihnen gesellschaftliche Gepflogenheiten in Deutschland näher zu bringen. - mehr...

    Um Flüchtlingen mit Interesse oder Vorkenntnissen im Bereich Architektur eine Perspektive in dieser Branche zu eröffnen, bietet David Chipperfield Achitects Praktika, Ausbildungsplätze, ein einjähriges Traineeprogramm sowie Festanstellungen an. Über die Vermittlung fachlicher Kompetenzen hinaus, unterstützt das Architekturbüro seine neuen Mitarbeiter dabei, soziale Kontakte zu knüpfen und die deutsche Sprache zu erlernen. Auf diese Weise hat bereits eine junge Architekturstudentin aus dem Iran einen Praktikumsplatz gefunden. Zudem beschäftigt David Chipperfield Achitects seit einem Jahr zwei syrische Architekten und bildet seit Kurzem eine Libanesin zur Bauzeichnerin aus. Darüber hinaus engagierte sich das Büro bereits bei einer Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt, die auf die gesellschaftliche Isolation von Flüchtlingen aufmerksam machte und stellte seine Büroräume als Kulisse für eine fotografische Dokumentation von Geflüchteten in ihrem ursprünglichen Arbeitsumfeld zur Verfügung.

    Insbesondere an Zuwanderer mit einem akademischen Abschluss in den sogenannten MINT-Fächern richtet sich das Integrationsprojekt von Tagueri. Ihnen bietet der Beratungs- und Umsetzungspartner für Technologie-, Projekt- und Prozessmanagement dreimonatige Praktika an verschiedenen Unternehmensstandorten an. Die Praktikanten werden von einem Mentor aus der jeweiligen Abteilung betreut, in der sie ihr Praktikum absolvieren. Er unterstützt sie nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern auch beim Spracherwerb. Darüber hinaus vermittelt der Mentor den Flüchtlingen neben der deutschen Kultur auch die Werte von Tagueri, zu denen unter anderem zählt, dass jeder Mitarbeiter wertvoll für das Unternehmen ist, egal ob Praktikant, Consultant oder Führungskraft.

    Auch die Eventis Dienstleistungs GmbH möchte mit ihrem Engagement Flüchtlinge nicht nur in die Arbeitswelt integrieren, sondern ihnen auch ein Gefühl für die deutsche Gesellschaft vermitteln. Dabei stimmt der Personaldienstleister für die Gastronomie sein Angebot individuell auf die Flüchtlinge ab und begleitet sie so lange bis sie selbstständig arbeiten können. Neben der praktischen Tätigkeit erhalten die neuen Kollegen auch interne Schulungen, bei denen sie theoretische und praktische Arbeitsinhalte erlernen. Aktuell betreut das Unternehmen in seinen Geschäftsstellen in Hamburg, Düsseldorf, Köln und Frankfurt jeweils drei Flüchtlinge. Sobald diese sich gut eingefunden haben, sind weitere Stellen geplant.

    In Zusammenarbeit mit der Emil-Possehl-Schule hat Habotec im September 2016 das Integrationsprojekt „Ipet“ ins Leben gerufen. Es bereitet Flüchtlinge innerhalb eines Jahres auf eine Erstausbildung im Elektrohandwerk vor. Damit sie sowohl die deutsche Sprache, als auch viel über die gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Gegebenheiten hierzulande lernen, verfolgt „Ipet“ einen ganzheitlichen Bildungsansatz. Neben einer qualifizierten berufsspezifischen Vorbereitung werden dabei auch beispielsweise die Alltagssprache sowie grundlegende Kenntnisse über die demokratische Grund-, Rechts- und Sozialordnung in Deutschland vermittelt. Aktuell nehmen 20 Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, dem Iran, Somalia und Syrien an dem Programm teil, zu dem neben der schulischen Ausbildung mit 32 Schulstunden pro Woche auch Praktika in Elektrobetrieben in den Schulferien gehört. Darüber hinaus hat Habotec bereits im September 2016 einen ersten Auszubildenden aus dem Irak eingestellt.

  • Pressetext / 17 Februar 2017

    Engagement für die Integration ungebrochen

    Wacker, Fortuna Hotels, Richter Premium Hotelservice und Motel One schließen sich „Wir zusammen“ an

    Erneut verstärken vier neue Mitglieder das Netzwerk „Wir zusammen“. Wacker, die Fortuna Hotels, der Richter Premium Hotelservice und die Motel One GmbH setzen sich mit unterschiedlichen Aktivitäten für das gleiche Ziel ein: Flüchtlingen eine langfristige Perspektive für ihr Leben in Deutschland zu geben. - mehr...

    Bei seinem Integrationsprojekt hat Wacker junge Flüchtlinge im Blick, die noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. An seinem Standort in Burghausen bietet der Konzern ihnen eine Orientierungswoche an, bei der sie Einblicke in vielfältige technische Berufe erhalten und ihre praktischen Fähigkeiten zeigen können. Betreut werden die jungen Menschen von Ausbildern, die ihnen Rückmeldungen zu den Kompetenzen geben, die für eine erfolgreiche Ausbildung in den Bereichen Metall, Elektro und Chemie von zentraler Bedeutung sind. Dabei arbeitet Wacker eng mit der Berufsschule Altötting zusammen, in der die Flüchtlinge in speziellen Förder- und Integrationsklassen intensiven Fachunterricht erhalten. Darüber hinaus hat das Unternehmen zwölf Plätze in seinem Jugendgästehaus in Burghausen für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Zunächst werden sie ebenfalls von der Berufsschule Altötting auf einen qualifizierten Schulabschluss vorbereitet, um anschließend eine Berufsausbildung zu starten. Sechs von ihnen haben bereits einen Ausbildungsplatz in lokalen Handwerksbetrieben gefunden. Zwei Flüchtlinge übernahm Wacker selbst in eine kaufmännische Ausbildung.

    Auch die Fortuna Hotels engagieren sich mit zwei Initiativen für Flüchtlinge. Bereits seit einiger Zeit ist ein junger Syrer als Langzeitpraktikant im Unternehmen tätig. Zunächst übernahm er Hilfsarbeiten in der Küche. Da er aber seine Deutschkenntnisse durch Sprachkurse und durch den täglichen Umgang mit der Sprache deutlich verbesserte, wird er inzwischen im Service eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen ein ehemaliges Fabrikgebäude in Reutlingen gekauft und es für die Schaffung eines Integrationszentrums zur Verfügung gestellt. Hier arbeiten der Landkreis Reutlingen, die Diakonie, die Stadt und weitere Partner zusammen, um Flüchtlinge bei der Integration zu unterstützen. Es dient als zentrale Anlaufstelle für die Neuankömmlinge, die hier umfassende Informationen erhalten, ihre Kompetenzen feststellen lassen, sich weiterbilden und Kontakte zu ehrenamtlichen Helfern und potenziellen Arbeitgebern knüpfen können.

    Der Richter Premium Hotelservice bietet Flüchtlingen die Chance auf eine Anstellung im Bereich Hotellerie. Die Bewerber absolvieren zunächst eine sogenannte „Maßnahme zur beruflichen Eingliederung“, die ohne Arbeitserlaubnis durchgeführt werden kann und im Durchschnitt eine Woche dauert. Dabei werden die Flüchtlinge von Projektleitern begleitet und betreut. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurzpraktikums können sie in eine sozialversicherungspflichtige Festanstellung im Bereich Hygienemanagement und Service übernommen werden. Aktuell hat der Dienstleister für die Hotellerie bereits sieben Praktikumsplätze besetzt und sechzehn Flüchtlinge in Teilzeit eingestellt. Bei dem Integrationsprojekt arbeitet das Unternehmen eng mit den entsprechenden Behörden am Unternehmensstandort in Ingolstadt zusammen

  • Pressetext / 10 Februar 2017

    Ein Jahr erfolgreiche Integrationsarbeit

    „Wir zusammen“ Mitglieder nutzen verstärkt Erfahrungen und Synergien

    Heute vor einem Jahr fiel der Startschuss für „Wir zusammen“. Seither hat sich in Sachen Flüchtlingsintegration viel getan: Aus 36 sind rund 170 Mitglieder geworden, aus Pilotprojekten und individuelle Aktivitäten entstanden langfristige erfolgreiche Initiativen. Und das Engagement ist ungebrochen: Mit einem großen Erfahrungsschatz und einer starken Vernetzung treibt „Wir zusammen“ die Integration von Zuwanderern 2017 weiter voran. Durch eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks sowie mit regionalen Partnern werden die Projekte in den kommenden Monaten effizient und zielgerichtet weiterentwickelt. - mehr...

    Wie der aktuelle Status der Integration in den Unternehmen aussieht, zeigte sich beim „Wir zusammen“ Netzwerktreffen im Januar in Frankfurt. Über 100 Teilnehmer informierten sich über die vorgestellten Programme, beteiligten sich an Diskussionsrunden und tauschten sich untereinander aus. Auf diese Weise eröffneten sich zahlreiche neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung einzelner Projekte sowie für die Nutzung von übergreifenden Synergien.

    „Für 2017 sehen wir unsere Aufgabe in der noch stärkeren Vernetzung der Aktivitäten unserer Mitglieder sowie im Ausbau der Kooperationen mit Behörden und Sozialpartnern“, berichtet Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Nach 12 Monaten intensiver Integrationsarbeit sehen wir deutlich, was aktuell gut funktioniert und wo es noch Hürden gibt, an denen wir alle gemeinsam arbeiten müssen.“

    Wie das Netzwerk von erfolgreich etablierten Initiativen profitiert, zeigen zum Beispiel Ratgeber zu Qualifizierungs-Themen oder übertragbare Konzepte für die lokale Arbeitsmarktintegration, die die Mitglieder bereits entwickelt haben. Damit stellen sie anderen Unternehmen wertvolle Hilfestellungen für eigene Programme zur Verfügung. Dabei wird gerade der Bereich Aus- und Weiterbildung von Zuwanderern in diesem Jahr einen Schwerpunkt der Projekte bilden.

    „Es ist sehr erfreulich für uns zu sehen, dass die engagierten Unternehmen immer mehr aus Synergien schöpfen und ihr Wissen und ihre Erkenntnisse für andere nutzbar machen möchten“, sagt Marlies Peine. „Das zeigt auch, wie weit wir mit der Integrationsarbeit in nur einem Jahr bereits gekommen sind und, dass der Einsatz für die Menschen, die bei uns ein neues Leben beginnen möchten, unvermindert weiter geht.“

    Um die partnerschaftliche Zusammenarbeit unter den Mitgliedern sowie mit neuen interessierten Unternehmen zu fördern, wird „Wir zusammen“ auch im zweiten Jahr seines Bestehens viele Aktivitäten durchführen. Dazu gehören beispielsweise Workshops zum Aufsetzen neuer oder für die Weiterentwicklung bestehender Projekte. Zudem wird die Zusammenarbeit in den einzelnen Regionen durch lokale Treffen weiter verstärkt. Dabei gilt auch in Zukunft, dass die Teilnehmer durch ihre Initiativen weitere Unternehmen motovieren möchten, sich ebenfalls bei „Wir zusammen“ für die Integration von Flüchtlingen zu engagieren. Größe und Branche sind dafür unerheblich, denn der Leitspruch des Netzwerks lautet auch weiterhin „Jede Hilfe zählt!“.

  • Pressetext / 10 Februar 2017

    Doppelte Verstärkung für „Wir zusammen“

    Neu im Netzwerk: Edding und Manpower

    Zum ersten Jahrestag der Gründung, kann „Wir zusammen“ heute zwei neue Mitglieder begrüßen: Edding und Manpower setzen sich mit großer Motivation für die Integration von Flüchtlingen ein. - mehr...

    Bei Edding können Flüchtlinge zusätzlich zu den offiziellen Integrationskursen ihre Deutschkenntnisse verbessern. Seit Juni 2016 organisiert der Hersteller von Filz- und Faserschreibern Sprachtrainings für jeweils zehn bis zwölf Teilnehmer. Die Deutschklasse trifft sich zwei Mal pro Woche für jeweils drei Stunden in der Ahrensburger Konzernzentrale. Mitarbeiter des Unternehmens helfen den Schülern bei den Hausaufgaben aus dem Integrationskurs, bei der Prüfungsvorbereitung und beim Sprachtraining. Dabei wird die Hälfte der Unterrichtszeit von Edding „gespendet“, die andere Hälfte leisten die Mitarbeiter privat ehrenamtlich. Inzwischen sind aus Schülern und Lehrern Freunde geworden, die sich zusätzlich auch schon zum Fußball-Public-Viewing oder zur Weihnachtsfeier mit Dresdner Stollen getroffen haben. Ziel des Unternehmens ist es, den Deutschunterricht fortzuführen und auch an anderen Standorten anzubieten.

    Als Personaldienstleister vermittelt die Manpower Group Flüchtlingen in Zusammenarbeit mit Bildungsträgern, JobCentern, Agenturen für Arbeit und weiteren Partnern feste Arbeitsplätze. Damit die Kunden des Unternehmens ihre zukünftigen Mitarbeiter kennenlernen können, sind einzelnen Projekten Praktika vorgeschaltet. Parallel dazu bietet die Manpower Group den Bewerbern maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen durch externe Bildungsträger oder durch eigene Mitarbeiter sowie den Zugang zu den mehrsprachigen eLearning-Systemen des Unternehmens an. 2016 haben die Gesellschaften des Dienstleisters bereits über 360 Personen aus den sieben Bürgerkriegsländern eingestellt. Und das Engagement geht weiter: Aktuell ist geplant, spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme aufzusetzen, die sich an den Anforderungen der Kunden orientieren. Um noch mehr Flüchtlinge zu erreichen und letztlich auch einzustellen, wird die Gruppe zudem ihre Präsenz auf speziellen Jobmessen und Portalen wie MigrantHire verstärken.

  • Pressetext / 02 Februar 2017

    Vier neue Mitglieder im Netzwerk

    Bergenthal Beratung, C. Cramer, Continental und Social-Bee schließen sich „Wir zusammen“ an

    „Wir zusammen“ erhält weitere Unterstützung: Mit der Bergenthal Beratung, C. Cramer, Continental und Social-Bee haben sich vier weitere Unternehmen dem Netzwerk angeschlossen, um Flüchtlingen den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen so eine langfristige Perspektive für ihr Leben in Deutschland zu geben. - mehr...

    Um die Herausforderungen geflüchteter Frauen bei der Arbeitssuche in Deutschland besser zu verstehen und berücksichtigen zu können, hat die Bergenthal Beratung die geflohene Syrerin Noura S. eingestellt. Denn das Beratungsunternehmen entwickelt Dienstleistungen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt mit einem besonderen Fokus auf Frauen. Die Tätigkeit gibt Noura S. die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, in die deutsche Arbeitswelt hineinzuwachsen und neue soziale Kontakte zu knüpfen. Auf diese Weise präsentiert das Beratungsunternehmen ein funktionierendes Modell für die professionelle Zusammenarbeit von einheimischen und geflüchteten Frauen.

    C. Cramer unterstützt den beruflichen Einstieg von Flüchtlingen, indem der Hersteller von High-Tech Textilien einjährige Einstiegsqualifizierung anbietet. In dieser Zeit werden die Teilnehmer auf die Berufsausbildung im Unternehmen vorbereitet. Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf dem Erlernen der deutschen Sprache. Dafür bietet C. Cramer den neuen Kollegen interne und externe Schulungsmaßnahmen an. Zudem engagieren sich Mitarbeiter des Unternehmens durch Patenschaften für die Teilnehmer. Sie begleiten sie durch die Einstiegsqualifizierung und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Dabei lernen Paten und Flüchtlinge voneinander und profitieren gemeinsam vom interkulturellen Austausch.

    Mit dem Ziel, einen nachhaltigen Beitrag zur Integration junger Flüchtlinge zu leisten, stellt Continental bundesweit 50 Plätze für Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss münden sie direkt in eine Ausbildung. Mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit wurden bereits rund 80 Prozent der verfügbaren Stellen vergeben. Durch ein Testverfahren wird zunächst die Qualifikationen der Bewerber ermittelt. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann dann das jeweils passende Berufsbild für sie gefunden werden. Von diesem Integrationsprojekt profitieren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch der internationalagierende Technologiekonzern, der so wertvolle neue Mitarbeiter gewinnen kann.

    Als erste soziale Zeitarbeitsfirma in Deutschland ermöglicht Social-Bee Flüchtlingen den Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt. Zunächst fest bei Social-Bee angestellt, werden sie vor allem in der Lager- und Logistikbranche sowie der Produktion eingesetzt. Begleitend bietet das Unternehmen den Zuwanderern Sprachkurse, Berufsworkshops, Teilqualifikationen, Freizeit- und Kulturprogramme sowie eine sozialpädagogische Betreuung an. Dabei ist es das erklärte Ziel des Projektes, die neuen Mitarbeiter spätestens nach eineinhalb Jahren in einen Ausbildungsplatz oder in eine qualifizierte Festanstellung zu vermitteln. Mit seinem Engagement hilft Social-Bee nicht nur den eingestellten Flüchtlingen. Die Kunden der Zeitarbeitsfirma erhalten auch ganz unkompliziert motivierte und qualifizierte Arbeitnehmer.

  • Pressetext / 20 Januar 2017

    Weitere Unternehmen bei „Wir zusammen“ aktiv

    Neu im Netzwerk: Lapp Gruppe, Elobau und Rübsam WBZ

    Drei neue Mitglieder verstärken ab sofort mit ihren Integrationsinitiativen das „Wir zusammen“ Netzwerk. Die Lapp Gruppe, Elobau und das Rübsam WBZ engagieren sich mit Qualifikationsmaßnahmen und Ausbildungsplätzen dafür, dass Flüchtlinge langfristig ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland führen können. - mehr...

    Die Lapp Gruppe setzt auf Ausbildungsplätze und Einstiegsqualifikationen, um jungen Flüchtlingen berufliche Chancen zu eröffnen. Zwölf Zuwanderer unterschiedlicher Herkunft gehören aktuell zum Team der Lapp Gruppe. Beim Hersteller von Kabeln und integrierten Verbindungslösungen absolvieren sie entweder bereits eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer, Fachinformatiker oder Fachlagerist oder werden in einer zwölfmonatigen IHK-Einstiegsqualifizierung darauf vorbereitet. Großen Einsatz für das Projekt zeigen die verantwortlichen Mitarbeiter beispielsweise indem sie Zusatzunterricht in Wirtschafts- und Sozialkunde erteilen – und auch einfach indem sie mit ihren neuen Kollegen Deutsch sprechen, damit sie durch tägliche Übung ihre Sprachfähigkeiten verbessern können. Von der Integrationsinitiative profitieren nicht nur die Neuankömmlinge, sondern auch das Familienunternehmen, indem es hoch motivierte neue Mitarbeiter finden kann. Die Ausweitung des Programms ist bereits geplant: 2017 und 2018 sollen jeweils sechs weitere Flüchtlinge die Chance auf einen Ausbildungsplatz bei Lapp erhalten.

    Mit Hilfe eines Orientierungspraktikums können Bewerber bei Elobau herausfinden, ob sie bei dem Hersteller von Sensorik-Produkten und Bedienelementen für den Maschinenbau einsteigen möchten. Das Programm dient sowohl dazu, sich gegenseitig kennen zu lernen als auch dazu Stärken, Interessen und Fähigkeiten bei den Bewerbern auszuloten. Während einer dreimonatigen Phase in der Lehrwerkstatt des Unternehmens bekommen die Praktikanten Einblicke sowohl in den selbst gewählten Fachbereich als auch übergreifend in andere Ausbildungsberufe. Betreut werden sie dabei von einem Ausbildungsleiter, der am Ende der Praktikumsphase über die Aufnahme ins Ausbildungsprogramm von Elobau entscheidet. Das Programm haben inzwischen zwei Flüchtlinge erfolgreich durchlaufen. Ein dritter beginnt seine Orientierungsphase im Februar 2017. Über das Angebot der Praktika hinaus sind derzeit über die Elobau Stiftung Begegnungsformate und die Einführung eines Mentoring-Programms geplant, woran die Mitarbeiter des Unternehmens aktiv mitwirken.

    Als Partner eines übergreifenden Projektes engagiert sich das Rübsam WBZ für die ganzheitliche Integration von Flüchtlingen. Das Verbundprojekt fokussiert auf die drei Kernbereiche Wohnen, Lernen und Arbeiten. Im Bereich Lernen angesiedelt, zielt Rübsam WBZ darauf ab, die Teilnehmer fachlich und sprachlich so zu qualifizieren, dass sie im Anschluss einen festen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten oder bereit für die nächsten Qualifizierungsschritte sind. Dabei durchlaufen die Teilnehmer vier aufeinander aufbauende Module: Von der ersten Aktivierung bis zum abschließenden Bewerbungscoaching. Die Weiterbildungen richten sich an Menschen, die in den Branchen Handwerk, Industrie, Gastronomie, Pflege, Gesundheit und Soziales sowie Agrarwirtschaft tätig werden möchten. Das übergeordnete Verbundprojekt wurde im Rahmen des Arbeitsmarktbudgets des Landes Hessen im Kreis Fulda ins Leben gerufen. Alle Beteiligten bündeln ihre Aktivitäten und nutzen Synergien, um Flüchtlinge in allen Lebensbereichen zu unterstützen und ihnen eine erfolgreiche und langfristige Integration zu ermöglichen.

  • Pressetext / 06 Januar 2017

    Netzwerk „Wir zusammen“ wächst im neuen Jahr weiter

    Gewobag, Welstay und Fiege engagieren sich für Flüchtlinge

    Der Einsatz der deutschen Wirtschaft für die Integration von Flüchtlingen wird auch 2017 mit großer Tatkraft fortgesetzt. Mit Gewobag, Welstay und Fiege haben sich drei weitere Unternehmen „Wir zusammen“ angeschlossen und verstärken damit erneut das Netzwerk. - mehr...

    Unter dem Motto „Vielfalt in Bewegung“ engagiert sich der Logistikdienstleister Fiege an mehreren seiner Standorte für die Integration von Flüchtlingen und bietet ihnen eine langfristige Perspektive auf dem deutschen Arbeitsmarkt. So erhalten elf junge Flüchtlinge im Güterverkehrszentrum in Bremen aktuell bei einem Qualifizierungsprojekt sowohl berufliche Einblicke als auch Sprachkurse. Bei erfolgreichem Abschluss haben sie die Chance, in eine Festanstellung übernommen zu werden. Am Standort in Ibbenbüren ist dies vier Flüchtlingen bereits gelungen: Nach absolvierter Hospitanz als Kommissionierer arbeiten sie inzwischen selbständig in verschiedenen Teams. Eine wichtige Rolle bei den Projekten spielen die Mitarbeiter des Unternehmens, die an allen Standorten tatkräftig dabei mitwirken, die neuen Kollegen in die Fiege-Familie zu integrieren.

    Vom Praktikum über die Einstiegsqualifizierung bis hin zur kaufmännischen Ausbildung unterstützt die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag Flüchtlinge bei ihrem Start ins Berufsleben in Deutschland. Die Grundlage dafür bildet ein dreistufiges Konzept. Es erlaubt Flüchtlingen, auf dem Niveau einzusteigen, das ihrer aktuellen Kompetenz entspricht. Zudem ermöglicht diese Mehrstufigkeit eine individuelle Förderung der Fähigkeiten der Teilnehmer sowohl auf beruflicher als auch auf sprachlicher Ebene. Bis zu zehn Praktikanten können dank des Projekts aktuell pro Jahr den Grundstein für eine langfristige Perspektive bei Gewobag legen. Rund 30 Paten aus der Belegschaft kümmern sich dabei intensiv um die Betreuung ihrer neuen Kollegen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Mitarbeitern und Flüchtlingen Diversity-Schulungen an, um sie für das Thema „Vielfältigkeit der Menschen“ zu sensibilisieren. Kontakt zu geeigneten Bewerbern erhält Gewobag durch die Zusammenarbeit mit mehreren Sprachschulen.

    Damit Flüchtlinge früher und leichter verständlich für sie wichtige Informationen erhalten und gleichzeitig auch noch Deutsch lernen können, bietet Welstay Unternehmen, Initiativen und der öffentlichen Hand eine innovative Sprachtechnologie an. Auf diese Weise wurde bereits die Webseite des saarländischen Netzwerks „Ankommen“ mit Untertiteln in vier für Zuwanderer relevanten Sprachen versehen. Zudem erhielt die Seite durch die Kooperation mit dem Bildungsanbieter wertvolle Ergänzungen wie etwa Vorlesetexte für Lesepaten oder praktische Tipps für Flüchtlinge etwa dazu, wie sie Heizkosten sparen können. Alle Inhalte können online auf jedem Endgerät ohne Installation gelesen und zum Aushang am schwarzen Brett beispielsweise in Flüchtlingsheimen ausgedruckt werden. Wortübersetzungen der wichtigsten Begriffe, die auch als Vokabellisten abgespeichert werden können, helfen beim schnellen Textverständnis und gleichzeitig beim Deutschlernen. Darüber hinaus bereitet Welstay die Herausgabe des Magazins „Deutschland verstehen“ für Flüchtlinge vor, das über Themen aus Alltag, Land und Wirtschaft berichtet - ebenfalls leicht verständlich mit Vokabelhilfen in vier Sprachen.

  • Pressetext / 19 Dezember 2016

    150 „Wir zusammen“ Mitglieder kurz vor dem Jahreswechsel

    Neu im Netzwerk: Berliner Wasserbetriebe, Crown Technologies, DSW21/DEW21, General Dynamics European Land Systems-Germany, proLogistik und Studienkreis

    Kurz vor Ende des Gründungsjahres hat „Wir zusammen“ den nächsten Meilenstein erreicht: 150 Unternehmen gehören nun zum Netzwerk. Die Berliner Wasserbetriebe, Crown Technologies, DSW21/DEW21, General Dynamics European Land Systems-Germany, proLogistik und Studienkreis haben sich in dieser Woche mit ihren Initiativen angeschlossen und verstärken so einmal mehr das Engagement von „Wir zusammen“ für die Integration von Flüchtlingen. - mehr...

    Um Flüchtlingen durch eine Ausbildung im technisch-gewerblichen Bereich berufliche Perspektiven zu bieten, haben die Berliner Wasserbetriebe ihr Programm ausgeweitet, mit dem sie jährlich sechs jungen Berlinern mit schwierigen Bildungsbiografien Einstiegsqualifizierungen anbieten. Im Januar 2016 starteten so zusätzlich sechs Geflüchtete ihr Halbjahres-Praktikum. Indem zugewanderte und einheimische Teilnehmer Tandems bildeten, wurde die Sprachentwicklung der Neuankömmlinge gefördert und die Integration unterstützt. Mit Erfolg: Zehn der zwölf Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme begannen im September 2016 eine Ausbildung bei den Berliner Wasserbetrieben, fünf davon aus den Reihen der Flüchtlinge. Das Programm, das von der Bundesagentur für Arbeit, der Initiative Arrivo Berlin und der gemeinnützigen Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen unterstützt wird, wird 2017 fortgesetzt.

    Crown Technologies unterstützt mehrere Projekte zur Integration von Geflüchteten in der Region. Dazu gehören Praktikumsplätze, die der Hersteller von Geldgewinnspielgeräten regelmäßig in der eigenen Produktion anbietet. Durch diesen Erstkontakt mit der Arbeit des Unternehmens konnten bereits zwei Praktikanten in eine Festanstellung übernommen werden, die nun intensiv von Paten aus dem Unternehmen betreut werden. Darüber hinaus finanziert Crown Technologies Sprachkurse für Flüchtlinge, um ihre Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verbessern. Ein weiterer Teil des Engagements liegt in der Unterstützung von Hilfsprojekten, die Zuwanderern den Alltag erleichtern. So etwa indem das Unternehmen eine Familienlotsin für zugezogene Familien bereit stellt oder die interdisziplinäre Trauma-Ambulanz in West-Holstein finanziell unterstützt, an die sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene wenden können, die belastende traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen. Und da auch Sport und Spiel zum Leben gehören, ist Crown Technologies Hauptsponsor des Integrationsprojekts „Durchboxen und Ankommen“ des Boxclubs Hanseat für geflüchtete Jugendliche in Hamburg St. Pauli.

    Mit Praktika in den Sommerferien bieten DSW21 und DEW21 jungen geflüchteten Menschen Einblicke in die technische Ausbildung und zeigen eine Perspektive für die eigene Zukunft auf. Die Praktika hat das Dortmunder Infrastrukturunternehmen so angelegt, dass unterschiedliche Teilbereiche vermittelt werden können. So gibt es im Verlauf Schulungen zum Thema PC, Schulabschlüsse und Bewerbungen. Neben den technischen Fähigkeiten werden auch die Sprachkenntnisse der neuen Kollegen erweitert und zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut. Sehr engagiert sind dabei die Mitarbeiter und Auszubildenden des Unternehmens. Sie bringen den Flüchtlingen Kultur und Tradition näher und tragen dazu bei, dass sie sich wohlfühlen und weiterentwickeln. Um den Teilnehmern die Integration dauerhaft zu erleichtern, bleibt der Kontakt zu den Flüchtlingen auch nach Beendigung des Praktikums bestehen.

    „Schweißen verbindet – auch Menschen“ heißt die Initiative von General Dynamics European Land Systems-Germany, die Flüchtlingen berufliche Chancen eröffnet und gleichzeitig aktiv dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Dafür bietet ihnen das führende Unternehmen für die Bearbeitung und den Schweißzusammenbau von Aluminium-Großbaugruppen die Möglichkeit, an mehrwöchigen Schweißlehrgängen teilzunehmen. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten sie ein international anerkanntes Schweißzertifikat. Diese langfristig geplante Initiative hat das Ziel, die berufliche, sprachliche und soziale Kompetenz der Neuankömmlinge zu fördern und somit ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Die Lehrgänge verbinden effizient Theorie und Praxis und werden durch ein innovatives E-Learning Tool sowie Sprachkurse ergänzt. Zur optimalen Förderung werden die acht Teilnehmer von zehn Mitarbeitern unterstützt.

    Mit dem Ziel Flüchtlinge sowohl beruflich als auch gesellschaftlich zu integrieren hat proLogistik das Integrationsprojekt „proLogistik ist bunt“ ins Leben gerufen. Dabei werden die Teilnehmer im Rahmen eines siebenmonatigen Programms auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Individuelle Sprachförderung durch ausgebildete Deutschlehrer steht ebenso auf dem Lehrplan wie Schulungen in der deutschen Kultur, im Rechts- und Gesundheitssystem sowie projektbezogene Schulungen durch Mitarbeiter. Darüber hinaus bietet das Dortmunder IT-Systemhaus für die Intralogistik den Teilnehmern ein einwöchiges Praktikum im gewünschten Ausbildungsbereich an. Bereits zwei Flüchtlinge konnten dank dieser Initiative 2016 in eine Ausbildung entlassen werden. Die Ausbildungsvorbereitung wird 2017 für eine weitere Gruppe von Zuwanderern erneut angeboten.

    Als einer der führenden Nachhilfeanbieter in Deutschland nutzt der Studienkreis sein Netz an Nachhilfelehrern und Filialen, um geflüchtete Kinder schneller in Regelklassen zu integrieren. Dafür setzt das Unternehmen zusätzliche Lehrkräfte in Flüchtlingsklassen ein, in denen die Kinder unterrichtet werden, bis sie in eine Regelklasse versetzt werden können. Sie verstärken die vorhandenen Lehrkräfte, was eine individuellere Förderung ermöglicht. An zwei Kölner Schulen unterreichten die Studienkreis-Lehrer bereits in insgesamt zwölf Klassen zusätzlich für einige Stunden pro Woche. So wurden individuell begleitete Lernprozesse möglich und zahlreiche Schüler konnten zu Beginn des Schuljahres 2016 probeweise in eine Regelklasse versetzt werden. Eine Ausweitung des Projektes zunächst auf München und im Anschluss auf weitere deutsche Städte ist bereits geplant. Außerdem hat der Studienkreis bereits zehn zwölfwöchige Sprachkurse für erwachsene Flüchtlinge durchgeführt. Dieses Projekt läuft in Düsseldorf auch 2017 weiter.

  • Pressetext / 09 Dezember 2016

    Netzwerk erhält fünffache Verstärkung

    Dechant Hoch- und Ingenieurbau, Autohaus Golbeck, Reko, Syrvive und LinguaTV schließen sich mit ihren Projekten „Wir zusammen“ an

    Im Dezember erhielt „Wir zusammen“ erneut Zuwachs. Mit dechant Hoch- und Ingenieurbau, Autohaus Golbeck, Reko, Syrvive und LinguaTV engagieren sich fünf weitere Unternehmen für die Integration von Flüchtlingen. Ihre Initiativen setzen vor allem auf Qualifizierung und Ausbildung und verschaffen den Teilnehmern so nachhaltige Perspektiven auf dem deutschen Arbeitsmarkt. - mehr...

    Mit Praktikums- und Ausbildungsplätzen verhilft dechant Hoch- und Ingenieurbau jungen Flüchtlingen zu einem Einstieg in die Baubranche. Dafür hat der Mittelständler die Initiative „dechant ohne Grenzen“ ins Leben gerufen. Über Praktika können die jungen Menschen dabei zunächst einen Einblick in den Arbeitsalltag bekommen. Anschließend besteht die Möglichkeit, als Auszubildender im Unternehmen zu bleiben. In den vergangenen Jahren haben bereits zehn Flüchtlinge ein solches Betriebspraktikum absolviert, fünf von ihnen haben sich im Anschluss für eine Ausbildung bei dechant entschieden. Intensiv betreut werden sie dabei von Mitarbeitern, die in engem Kontakt mit den neuen Kollegen stehen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen den Azubis regelmäßig Förderunterricht an. In Kooperation mit regionalen Wirtschafts-, Schul- und Kommunalverbänden plant dechant zudem künftig noch mehr Flüchtlinge zu unterstützen.

    Eine berufliche Perspektive als KFZ-Mechatroniker bietet das Autohaus Golbeck in Berlin. Seit November 2015 absolviert Prince O. dort seine Ausbildung. Der 33-jährige Nigerianer, hat durch das Integrationsprojekt eine Stelle in seinem Traumberuf gefunden und das Autohaus Golbeck in Zeiten des Nachwuchsmangels einen hochmotivierten Mitarbeiter. Mit seiner Initiative hat sich der Fachbetrieb, der rund 20 Mitarbeiter beschäftigt, dem Förderprogramm „Arrived“ angeschlossen, einem Programm der Handwerkskammer Berlin und der Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (BGZ). Es bereitet Flüchtlinge auf eine betriebliche Ausbildung im Handwerk vor und begleitet sie auch während ihrer Ausbildungszeit.

    Wie aus einem Praktikum für einen Flüchtling eine Festanstellung werden kann, zeigt das Beispiel von Reko. Firas J. aus Syrien absolvierte zunächst parallel zu seinem Sprachkurs ein dreimonatiges Berufsorientierungspraktikum bei dem Hersteller von automatischen Türöffnungsanlagen. Da er mit großem Engagement überzeugte, wurde er anschließend als Aushilfe übernommen, bis er seinen Deutschkurs, den er an vier Tagen pro Woche besucht, abgeschlossen hat. Danach wird er zunächst als Vollzeitkraft in Lager, Werkstatt und Montage weiter bei Reko arbeiten, bis er dann im August 2017 seine Ausbildung zum Metallbauer im Unternehmen beginnt. Um seinen Einsatz für die Integration weiter auszuweiten, bereitet Reko zudem die Einstellung eines weiteren Flüchtlings als Servicetechniker vor.

    Als Nischenspezialist konzentriert sich das Personalunternehmen Syrvive auf die Integration syrisch-stämmiger geflüchteter Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt. Dabei stellt sich der Dienstleister individuell auf die Bewerber ein und betreut sie intensiv. Zum Programm gehören beispielsweise kostenlose Kurse, die die Arbeitssuchenden auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereiten. Dazu gehört das Erstellen von Lebensläufen ebenso wie das Trainieren von Bewerbungsgesprächen. Bei konkreten Personalanfragen durch Partnerunternehmen erhalten die Kandidaten zudem eine individuelle Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Nach erfolgreicher Vermittlung bleibt Syrvive weiterhin Ansprechpartner sowohl für den Arbeitgeber und als auch für den vermittelten Flüchtling.

    Im Mittelpunkt des Engagements von LinguaTV steht die sprachliche Qualifizierung von Flüchtlingen. Schnell, effektiv und kostenfrei können sie mit den digitalen Kursen des Anbieters Deutsch lernen. Seit Herbst 2015 haben bereits über 35.000 Flüchtlinge von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Der besondere Vorteil der online- und mobil-verfügbaren Kurse: Sie können sofort genutzt werden, während für einen Platz in einer Sprachschule häufig lange Wartezeiten bestehen. Zudem bietet das Unternehmen Praktikums- und Arbeitsplätze für Flüchtlinge an. Zehn Zuwanderer haben auf diese Weise schon die Möglichkeit erhalten, Erfahrungen zu sammeln und sich einzubringen. Ein Einsatzgebiet ist dabei der Kundensupport, wo die neuen Teammitglieder anderen Flüchtlingen in der jeweiligen Landessprache bei Problemen mit den digitalen Kursen weiterhelfen können. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an der Ausweitung seiner mobilen Angebote beispielsweise um weitere Muttersprachen oder spezielle Tutorials mit Lerntipps für weniger erfahrene Lernende und Lektionen über das Leben in Deutschland dem Programm hinzuzufügen.

  • Pressetext / 30 September 2016

    Weiteres Wachstum bei „Wir zusammen“

    Mit LTP, der Schauenburg Gruppe und Sociomantic Labs starten drei weitere Unternehmen Integrations-Initiativen

    „Wir zusammen“ kann erneut drei neue Mitglieder in seinem Netzwerk willkommen heißen, die die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt vorantreiben. LTP, die Schauenburg Gruppe und Sociomantic Labs unterstützen Zuwanderer mit verschiedenen Ansätzen dabei, einen guten Einstieg in das Berufsleben in Deutschland zu finden. - mehr...

    Seit vor einem Jahr in unmittelbarer Nachbarschaft von LTP in Krefeld eine Flüchtlingsunterkunft entstand, unterstützt das Lager- und Fördertechnikunternehmen die dort lebenden Menschen auf vielfältige Arten. Ein wichtiger Bereich des Engagements ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für die Neuankömmlinge. Daher bietet LTP Praktikumsplätze mit der Option auf Weiterbeschäftigung an. Die ersten beiden Absolventen wurden bereits in eine Festanstellung übernommen. Jetzt sollen weitere Praktikanten folgen. Zudem engagieren sich die Mitarbeiter des Unternehmens, die selbst aus sechs verschiedenen Nationen stammen, mit zahlreichen Aktionen ehrenamtlich für ihre neuen Nachbarn und Kollegen. So wurden schon Kleiderspenden gesammelt oder Behördengänge begleitet.

    Mit Einstiegsqualifizierungen sowie Praktikums- und Ausbildungsplätzen ermöglicht die Schauenburg Gruppe jungen Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dafür stehen den Bewerbern je nach Wünschen und Fähigkeiten von der Produktion bis zum Vertrieb alle Einsatzbereiche im Unternehmen offen. Die Maßnahmen werden jeweils individuell an die Teilnehmer angepasst. Eine anschließende Übernahme als Auszubildender oder festangestellter Mitarbeiter ist möglich. Als Partner stehen den Zuwanderern Mentoren zur Seite, die eng mit ihnen zusammenarbeiten, sie im Alltag unterstützen und ihnen helfen, die deutsche Sprache zu erlernen. Erste Flüchtlinge sind auf diese Weise bereits ins Team der Schauenburg Gruppe aufgenommen wurden. Weitere sollen folgen. Vor dem Berufseinstieg steht die Bewerbung. Um Flüchtlingen dieses nicht ganz einfache Prozedere näher zu bringen, bietet das Berliner Startup Sociomantic Labs alle zwei Monate Bewerbungs-Workshops an. In einem theoretischen Teil zu Anfang lernen die Neuankömmlinge zunächst wie sie Lebenslauf und Anschreiben erstellen und gestalten. Im zweiten, praktischen Teil trainieren sie dann in Rollenspielen, wie man ein Bewerbungsgespräch führt. Damit sind sie gut darauf vorbereitet, auch auf kompliziertere Fragen souverän reagieren zu können. An den Workshops können jeweils zehn bis zwölf Interessenten teilnehmen. Sie wurden ursprünglich von der Personalabteilung des Unternehmens ins Leben gerufen, die bei der Umsetzung inzwischen von zahlreichen weiteren Mitarbeitern aus anderen Bereichen unterstützt wird.

  • Pressetext / 26 September 2016

    Drei neue Mitglieder engagieren sich für Flüchtlinge

    SAP, die LGI Logistics Group International und Weleda jetzt bei „Wir zusammen“ dabei

    Mit Initiativen, die Flüchtlingen berufliche Perspektiven bieten, verstärken drei weitere Unternehmen das Engagement für die Menschen, die hierzulande Zuflucht suchen. Dabei setzen SAP, die LGI Logistics Group International und Weleda nicht nur darauf, durch Praktika erste Einblicke in den Arbeitsalltag der Unternehmen zu gewähren, sondern bieten auch Ausbildungsplätze und Festanstellungen an. - mehr...

    SAP hat Anfang des Jahres die Initiative „Engaging for Refugees" ins Leben gerufen. Sie zielt darauf ab, Flüchtlingen mit einschlägiger Berufs- oder Studienerfahrung sowie ausgeprägten IT-Kenntnissen die Teilnahme an Ausbildungs- und Einstellungsprogrammen anzubieten. Seither konnte der Softwarehersteller bereits 100 Praktikantenstellen besetzen. Während ihres Praktikums werden die Flüchtlinge von einem Mitarbeiter, ihrem sogenannten „Buddy“, persönlich betreut. Damit fördert das Unternehmen neben der beruflichen auch die soziale Integration der Neuankömmlinge. Die Einsatzgebiete reichen von Softwareentwicklung und -design bis hin zu Marketing und Produktmanagement. Die Praktika dauern in der Regel sechs Monate. Mit fünf Praktikanten wurden bereits feste Arbeitsverträge geschlossen, weitere sind in der Vorbereitung. Zusätzlich haben zwölf Flüchtlinge ihr duales Studium im Bereich internationale Wirtschaftsinformatik in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg begonnen. Die Ausweitung des Engagements um weitere bis zu 100 Praktikumsplätze sowie zwölf Dual Studenten ist bereits geplant.

    Mit dem Projekt „Perspektive schaffen – Logistik erleben“ hilft auch die LGI Logistics Group International Flüchtlingen beruflich Fuß zu fassen. Mit Praktika zur Berufsorientierung und über Einstiegsqualifizierungen bekommen sie so einen Einblick in die Welt der Logistik und werden deutschlandweit auf die Ausbildung als Fachlagerist vorbereitet. Die Initiative startete im Juli 2016. Seitdem haben zwei Zuwanderer aus Syrien und Gambia ihr Praktikum begonnen. Betreut wird jeder Praktikant von jeweils einem LGI-Mitarbeiter, der ihn als Pate und fester Ansprechpartner durch den Arbeitsalltag begleitet und ihm hilft, seine Deutschkenntnisse zu verbessern und die Kultur des Landes kennenzulernen. Aufgrund der ersten positiven Erfahrungen plant das Logistikunternehmen schon jetzt, sein Engagement auszuweiten.

    Weleda setzt die vier Bausteine Beschäftigung, Engagement & Begegnung, Bewusstseinsbildung und Kooperation zu einem Programm für die Integration von Flüchtlingen zusammen. Unter dem Titel „Vielfalt gewinnt!“ unterstützt der Naturkosmetik-Hersteller mit verschiedenen Beschäftigungs- und Ausbildungsformaten und einem begleitenden Kulturprogramm den beruflichen Einstieg von Zuwanderern und schafft langfristige Perspektiven für sie. Mehrere Praktika wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Weitere Praktikumsangebote und Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Unternehmensbereichen sind für dieses und das kommende Jahr geplant. Die Mitarbeiter des Unternehmens engagieren sich sowohl als Paten als auch mit weiteren ehrenamtlichen Aktivitäten. So wurden bereits Kleider- und Sachspenden gesammelt und gemeinsam mit Geflüchtete ein Garten angelegt, der zum Ort der Begegnung von Jung und Alt aus sieben Nationen geworden ist. Zudem fördert Weleda den Austausch zu Themen rund um die Integration zum Beispiel mit einem Ausbildungscafé oder internen Vorträgen unter dem Motto „Kulturelle Vielfalt als inspirierende Kraft“.

  • Pressetext / 15 September 2016

    Bundeskanzlerin Angela Merkel lädt „Wir zusammen“ ein

    Diskussion über Erfahrungen, Erkenntnisse und zukünftige Entwicklungen bei der Integration von Flüchtlingen

    Informationen aus erster Hand über den aktuellen Status der Flüchtlings-Integration in deutschen Unternehmen erhielt Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern in Berlin. Sie hatte die Mitglieder des Netzwerks „Wir zusammen“ ins Kanzleramt geladen, um sich ein Bild über die Aktivitäten und das Engagement der Unternehmen insbesondere bei Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen zu machen. Als Diskussionsgrundlage für das Treffen diente unter anderem die Studie „Flüchtlinge erfolgreich integrieren – Chancen und Herausforderungen für unternehmerisches Engagement“, die „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Roland Berger durchgeführt hat und zeitgleich veröffentlicht. - mehr...

    „Wir freuen uns sehr, dass wir heute die Chance haben, Bundeskanzlerin Angela Merkel über unsere Aktivitäten persönlich zu informieren“, sagt Ralph Dommermuth, Initiator von „Wir zusammen“. „Wir haben in dem halben Jahr seit unserer Gründung schon viel erreicht. Mit über 120 Unternehmen konnten wir unsere Mitgliederzahl mehr als verdreifachen. Viele neue Projekte wurden ins Leben gerufen. Stand ursprünglich die Unterstützung der Erstaufnahme der Neuankömmlinge im Vordergrund, so hat sich zwischenzeitlich der Schwerpunkt unserer Arbeit zunehmend verändert: In der zweiten Phase steht die Integration in die Arbeitswelt im Fokus. Jetzt geht es darum, die Unternehmen zu motivieren, die noch nicht aktiv sind. Denn wir alle wissen, dass wir weitere Unterstützer aus der deutschen Wirtschaft brauchen, um die Integration langfristig zum Erfolg zu führen.“

    Zahlreiche Initiativen zur beruflichen Integration haben die „Wir zusammen“ Mitglieder in der kurzen Zeit bereits gestartet. Auf diese Weise konnten rund 3.800 Praktikums- und über 750 Ausbildungsplätze geschaffen werden, 490 Flüchtlinge erhielten Festanstellungen. Die Zahlen zeigen, wie weit die Unternehmen mit der Gestaltung ihrer Projekte schon sind. Parallel entstehen kontinuierlich zahlreiche neue Engagements, um Zuwanderer zu qualifizieren und in die Erwerbstätigkeit einzugliedern. Hierfür bietet die deutsche Wirtschaft viel Potenzial, das noch nicht voll ausgeschöpft ist.

    Ein Download der aktuellen „Wir zusammen“ Studie „Flüchtlinge erfolgreich integrieren – Chancen und Herausforderungen für unternehmerisches Engagement“ steht auf der Website des Netzwerks zur Verfügung: www.wir-zusammen.de/mediathek

Bilder der Veranstaltung


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Foto: Bundesregierung, Hans-Christian Plambeck
Bildunterschrift: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Vertreterinnen und Vertreter der Initiative „Wir zusammen“ 2016
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Foto: Bundesregierung, Hans-Christian Plambeck
Bildunterschrift: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ralph Dommermuth 2016: Übergabe der „Wir zusammen“ Studie „Flüchtlinge erfolgreich integrieren“ an die Bundeskanzlerin
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten
  • Pressetext / 09 September 2016

    Fünf neue Mitglieder, erstklassiger Support

    Sparkasse Zwickau, Jonas Better Place, Capgemini Deutschland, Open Grid Europe und BayernLB schließen sich „Wir zusammen“ an

    Die Erfolgsgeschichte des Netzwerks wird um fünf neue Kapitel bereichert: Die Sparkasse Zwickau, die Jonas Better Place GmbH, die Capgemini Deutschland GmbH, die Open Grid Europe GmbH und die Bayern LB schreiben die „Wir zusammen“-Story künftig mit weiter. - mehr...

    Für die Mitarbeiter der Sparkasse Zwickau hat das abstrakte Thema Integration zwei Gesichter bekommen: Mit Samah und Salem aus Syrien starten im September 2016 zwei Flüchtlinge ihre Ausbildung als Bankkaufleute bei dem Kreditinstitut. Zuvor haben sie bereits mit großem Erfolg einen Intensiv-Sprach-Kurs absolviert. Das Ergebnis: Schon jetzt sprechen sie fast ausschließlich deutsch und können ihre Sprachkenntnisse so jeden Tag verbessern. Nun heißt es, mit den anderen Auszubildenden zusammen in Theorie und Praxis den Bank-Beruf zu erlernen. Davon profitieren nicht nur die beiden jungen Syrer. Auch die bestehenden Mitarbeiter erhalten durch das Engagement die Möglichkeit, einen Einblick in die Lebensläufe und Situationen von Flüchtlingen zu erhalten.

    Die Integration von Flüchtlingen als Mitarbeiter: Dieser Aufgabe widmet sich Jonas Better Place. Insgesamt 25 Einrichtungen betreibt das Unternehmen bayernweit, in denen etwa 5.000 geflohene Menschen leben. Zehn Flüchtlinge hat die Münchner Firma bereits eingestellt, damit diese in den Unterkünften für ihre Mitmenschen hilfreich tätig sein können, beispielsweise als Übersetzer, in der Küche oder Wäscherei. Die Kosten für die entsprechenden Ausbildungen übernimmt Jonas Better Place. Eine Ausweitung der Initiative, um weitere geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist geplant.

    Offene Stellen ganz bewusst mit geflüchteten Menschen zu besetzten: Das ist „gelebte Integration“ bei Capgemini. Als sehr positiv nimmt das Unternehmen dabei das Feedback seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahr, bei denen die Bereitschaft zu unterstützen sehr groß ist. Wer mehr leisten möchte, für den ebnet Capgemini den Weg: So werden Kolleginnen und Kollegen mit professioneller Expertise beispielsweise bei Hilfsorganisationen eingesetzt und flexible niedrigschwellige Programme ins Leben gerufen, in denen sich auch vielbeschäftige Mitarbeiter engagieren können.

    Flüchtlingen eine Zukunftsperspektive für den Arbeitsmarkt eröffnen und die Basis für ein gesundes gesellschaftliches Miteinander schaffen: Mit dem Integrationsprojekt „OGE schafft Perspektiven“ bietet die Open Grid Europe GmbH an ihrem Ausbildungszentrum in Essen vier zusätzliche Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker speziell für Flüchtlinge an, inklusive vorgeschalteter Sprach- und Mathematikkurse. Zudem wurde mit Hilfe des Unternehmens in einer Flüchtlingsunterkunft eine Begegnungsstätte geschaffen, in der die dort Lebenden mit Bewohnern Essens wie Vereinen und Institutionen der Regionen zusammen kommen, um gemeinsam Projekte und Aktionen umzusetzen.

    Auf mehreren Säulen steht das Integrationsprojekt „Gelebte Verantwortung“ der BayernLB. Durch Praktikumsplätze, auch bei zwei Tochterunternehmen, machen jugendliche Flüchtlinge erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt. Es werden ausgewählte regionale Initiativen unterstützt, bei denen beispielsweise Mitarbeiter als Mentoren für Deutschunterricht tätig sind. Deren persönlicher Einsatz, wie zum Beispiel auch beim Schwimmtraining für Flüchtlinge, wird unter anderem durch das Corporate Volunteering Programm der BayernLB gefördert. Initiiert und trainiert von einem Mitarbeiter wird auch ein Fußball-Team; die Bank stellte für das Training einen Sportplatz bereit – es ist die erste Flüchtlingsmannschaft im Ligabetrieb des Bayerischen Fußball-Verbandes.

  • Pressetext / 02 September 2016

    Bundespräsident Joachim Gauck zu Besuch bei „Wir zusammen“

    Unternehmen und Mitarbeiter für Integrationsinitiativen gewürdigt

    Bundespräsident Joachim Gauck besuchte heute in Essen die Mitglieder des Netzwerks „Wir zusammen“, um sich über das vorbildliche Engagement für die Integration von Flüchtlingen zu informieren. In seinem Grußwort betonte das Staatsoberhaupt, wie wichtig der große persönliche Einsatz seitens der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter für die Menschen ist, die aktuell in Deutschland Zuflucht suchen. Gleichzeitig appellierte der Bundespräsident an weitere Unternehmen, diesem Beispiel zu folgen und so einen eigenen Beitrag zur erfolgreichen Integration zu leisten. „Wir zusammen“ bündelt seit Februar 2016 die Integrationsinitiativen von mehr als 100 Unternehmen der deutschen Wirtschaft. Ein Schwerpunkt der Projekte liegt darauf, Zuwanderern durch die Integration in den Arbeitsmarkt eine nachhaltige Perspektive für ihr Leben in Deutschland zu geben. - mehr...

    „Überall spüren wir, dass Gelingen nicht selbstverständlich ist, dass es aber immer möglich ist“, sagte Bundespräsident Joachim Gauck. „Deshalb gefällt mir der konkrete Ansatz, dass nicht nur die Regierung, die Kommunen und die zuständigen Stellen über Integration sprechen, sondern dass die Unternehmen als Teil unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen und mit einem ‚Wir’ eine Initiative starten.“

    Rund 300 Gäste aus dem Kreis der „Wir zusammen“ Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil. Neben Vertretern aus den Geschäftsführungen gehörten auch Mitarbeiter aus den Integrationsprojekten sowie von den Unternehmen unterstützte Flüchtlinge dazu. Ralph Dommermuth, Initiator von „Wir zusammen“, dankte Bundespräsident Joachim Gauck im Namen des Netzwerks für den Besuch und motivierte die Anwesenden, ihre erfolgreiche Arbeit in den Integrationsprojekten weiterhin mit großer Tatkraft fortzusetzen.

    Darüber hinaus tauschte sich Bundespräsident Joachim Gauck mit Vertretern des Netzwerks zum Thema „Chancen und Herausforderungen der Integration“ aus. In der Diskussionsrunde waren als Vertreter der Arbeitnehmerschaft Dieter Lochbihler von der Robert Bosch GmbH, Fouad Abou Meilek, der vor 18 Jahren aus Syrien nach Deutschland kam und heute als Restaurant Manager des Gastronomie-Konzerns McDonald‘s seine Erfahrungen an Neuankömmlinge weitergibt, sowie Dr. Susanne Sollner, Leitung Innovations- und Sustainability Management der burgbad AG. Die Moderation der Runde übernahm WDR-Moderatorin Asli Sevindim.

    Zusätzlich konnten sich der Bundespräsident sowie alle anwesenden Gäste im Rahmen einer Ausstellung über konkrete Beispiele aus der Arbeit des „Wir zusammen“ Netzwerks informieren. Fünf Integrationsprojekte repräsentierten dabei das Engagement, das die angeschlossenen Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern leisten, um Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft und Arbeitswelt zu integrieren. Die Ausstellung verdeutlichte, dass Unternehmen aller Größen und Branchen hochmotiviert und mit kreativen Ideen Verantwortung für die Neuankömmlinge übernehmen.

Bilder der Veranstaltung


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Bildquelle: "Wir zusammen"
Bildunterschrift: Ralph Dommermuth, Initiator „Wir zusammen“, Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Bundespräsident Joachim Gauck, Frau Schadt, Dr. Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender thyssenkrupp AG, Wilhelm Segerath, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats thyssenkrupp (v.l.n.r.)
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildquelle: "Wir zusammen"
Bildunterschrift: Der Bundespräsident mit Auszubildenden und Praktikanten des Netzwerks „Wir zusammen“
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten

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Bildquelle: "Wir zusammen"
Bildunterschrift: Bundespräsident Joachim Gauck lobt das Engagement von „Wir zusammen“
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten
  • Pressetext / 01 September 2016

    Zwei neue Unternehmen engagieren sich bei „Wir zusammen“

    Commerzbank und Tech Data: Unterschiedliche Projekte – ein Ziel

    Mit ihren Initiativen für junge Flüchtlinge fördern die Commerzbank und Tech Data nicht nur die Integration der Neuankömmlinge. Durch das persönliche Engagement der Mitarbeiter für die unterstützten Menschen wird auch der interkulturelle Austausch angeregt und das Verständnis füreinander verstärkt. - mehr...

    Die Commerzbank verhilft jungen, nach Deutschland geflohenen Menschen zu einem guten Start ins Berufsleben, indem sie „Kompass“, das neue Programm von „Joblinge“ unterstützt. Das Programm richtet sich an Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren mit niedriger bis mittlerer Qualifikation und hat das Ziel, ihr Selbsthilfepotenzial zu aktivieren und sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken. Neben sprachlicher und beruflicher Qualifizierung, werden ihnen insbesondere auch interkulturelle Belange näher gebracht. Dazu tragen auch Mitarbeiter des Finanzinstituts bei. Sie können sich als ehrenamtliche Mentoren und Sprachlehrer engagieren, die den Teilnehmern während der Gesamtdauer des Projekts von rund einem Jahr zur Seite stehen. Für das von „Joblinge“ durchführte Vorbereitungstraining werden sie von der Commerzbank bezahlt freigestellt. Das Programm wird bereits in München, Hamburg, Frankfurt und Leipzig angeboten. Eine Ausweitung auf andere „Joblinge“-Standorte in ganz Deutschland ist geplant.

    Auch Tech Data fördert den Austausch zwischen in Deutschland lebenden Menschen und Zuwanderern. Der Münchener IT-Distributor engagiert sich für ein Wohnheim für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und Studierende des Condrobs e.V. In dem Haus in der Nähe der Unternehmenszentrale wohnen rund 60 Flüchtlinge und rund 40 deutschsprachige Studierende zusammen, mit dem Ziel, dass alle miteinander in Kontakt kommen, gemeinsam leben und voneinander lernen. Tech Data bietet den Flüchtlingen des integrativen Wohnprojekts mit Bewerbertrainings sowie Praktikums- und Ausbildungsplätzen zum IT- oder Groß- und Außenhandelskaufmann Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Die ersten Auszubildenden starten im September 2016. Zudem sind Mitarbeiter des Unternehmens auch in der Unterkunft vor Ort aktiv, wo sie beispielsweise gemeinsame Kochabende oder Sportaktivitäten organisieren.

  • Pressetext / 19 August 2016

    Erneut Zuwachs für „Wir zusammen“

    Bahlsen und Hilton engagieren sich ebenfalls für Flüchtlinge

    Zwei weitere namhafte Unternehmen präsentieren seit Kurzem ihre Integrationsprojekte im Rahmen von „Wir zusammen“: Bahlsen und Hilton leisten mit ihren Aktivitäten jeweils einen wertvollen Beitrag dazu, Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. - mehr...

    Indem Bahlsen Praktikumsplätze für die Neuankömmlinge anbietet, gibt das Familienunternehmen ihnen eine Perspektive für ihr Leben in Deutschland und unterstützt sie dabei, beruflich Fuß zu fassen. Sehr engagiert sind dabei die Mitarbeiter des Süßwarenherstellers: Sie begleiten die neuen Kollegen durchs Unternehmen und arbeiten eng mit ihnen zusammen. Nach ihrem Praktikum sollen die Flüchtlinge, wenn möglich, fest bei Bahlsen beschäftigt werden. Zwei Mitarbeiter und ein Auszubildender wurden so schon festeingestellt. Zudem kooperiert Bahlsen mit Behörden, lokalen Hilfsorganisationen und anderen Unternehmen vor Ort und prüft aktuell die Möglichkeiten, das Engagement zusätzlich auszuweiten.

    Das Integrationsprojekt von Hilton hat das Ziel, Flüchtlinge für den Einsatz in der Hotelleriebranche fit zu machen. Die von Hilton geführten Hotels in Deutschland wollen bis 2019 mindestens 3.000 junge Flüchtlingen durch ehrenamtliche Unterstützung und Veranstaltungen zur Berufsorientierung Einblicke in die Welt der Hotellerie und der deutschen Kultur geben. Seminare, Mentorenprogramme und Ausbildungsangebote sollen sie so auf ein erfolgreiches Berufsleben in der Reisebranche und darüber hinaus vorbereiten. Erste Aktivitäten sind bereits gestartet: Das Hotel Waldorf Astoria in Berlin beispielsweise bietet Fortbildungen für geflüchtete Frauen an und hat bereits vier Praktikumsplätze vergeben. Zudem konnte eine Vollzeitstelle im Bereich Hauswirtschaft mit einem Flüchtling besetzt werden.

  • Pressetext / 05 August 2016

    Drei neue Mitglieder – viele neue Aktivitäten

    Jetzt auch bei „Wir zusammen“: Unitymedia, Epos und Drägerwerk

    Das „Wir zusammen“-Netzwerk kann in dieser Woche drei weitere neue Mitglieder willkommen heißen: Unitymedia NRW, Epos und Dräger. Die drei Unternehmen haben für ihre Integrationsprojekte ganz unterschiedliche Ideen entwickelt. Dabei setzen sie jeweils auch eigene Ressourcen und Kompetenzen gewinnbringend ein. - mehr...

    Damit Geflüchtete Kontakt zu ihren Familien und Freunden in der Heimat oder anderswo halten können, hat Unitymedia mehr als 120 Flüchtlingsunterkünfte mit Internetzugängen ausgestattet. Dabei arbeitet der Kabelnetzbetreiber eng mit Städten, Kommunen und Trägern zusammen. Und auch wo neue Einrichtungen aufgebaut werden, steht Unitymedia mit Rat und Tat zur Seite. Darüber hinaus können Mitarbeiter für die „Aktion Deutschland Hilft“ spenden, indem sie beispielsweise gutgeschriebene Überstunden abtreten. Der gesammelte Betrag wird von Unitymedia zusätzlich aufgestockt.

    Bei der Initiative von EPOS steht die Förderung der Erwerbstätigkeit von Flüchtlingen im Mittelpunkt. Bereits seit 2013 stellt das Systemhaus für Elektrotechnik fortlaufend Praktikumsplätze für geflüchtete Menschen zur Verfügung mit der Möglichkeit anschließend eine Ausbildung zu beginnen. Begleitet werden die Praktikanten durch einen Mentor, der ihnen das Arbeitsfeld näherbringt, sowie durch eine Sozialpädagogin. Zudem helfen die gesamte Belegschaft sowie die Geschäftsführung bei Behördengängen, Wohnungssuche und dem Erwerb der deutschen Sprache. Um Kontakte zu Interessenten zu knüpfen, stellt sich das Unternehmen regelmäßig auf Praktikumsmessen für Flüchtlinge vor.

    Als Familienunternehmen hat Dräger einen Schwerpunkt seiner Initiative auf die Unterstützung von jüngeren Flüchtlingen gelegt. So fördert der Hersteller von Produkten aus den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnik zum Beispiel „Deutsch als Zweitsprache“-Programme, indem es Schüler zum „Tag der offenen Werkstatt“ einlädt oder den Klassen Hilfsmittel für den Unterricht spendet. Zusätzlich haben Auszubildende des Unternehmens im Rahmen eines sozialen Projektes ein Begegnungsfest für Dräger-Mitarbeiter und Flüchtlinge mit ihren jeweiligen Familien organisiert. Ab dem kommenden Jahr werden zudem Schnupperpraktika für einen ersten Einblick in die deutsche Arbeitswelt sorgen. Gleichzeitig soll das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter weiter ausgebaut werden, indem das Unternehmen ihnen die Freistellung für solche Einsätze ermöglicht und Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten im Intranet bereitstellt.

  • Pressetext / 29 Juli 2016

    Vierfache Verstärkung für „Wir zusammen“

    Nestlé Deutschland AG, Hermes Fulfilment, Roche Diagnostics und Werder Bremen als Neuzugänge

    Der Monat Juli endet. Es ist zugleich der Start für vier neue Mitglieder, die mit ihren Projekten zur Unterstützung von Flüchtlingen unter dem Dach von „Wir zusammen“ künftig mitwirken: Nestlé Deutschland AG, Hermes Fulfilment, Roche Diagnostics und Werder Bremen. - mehr...

    „Nestlé hilft“: Das ist der Titel des Programms, mit dem das Unternehmen deutschlandweit Neuankömmlingen die Integration erleichtert. Zu den Spenden gehören neben Nahrungsmitteln auch Sportartikel und Nähmaschinen. Im Rahmen der „Social Days“ erhalten Nestlé Mitarbeiter Sonderurlaub, um sich den ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe widmen zu können. Mit berufsvorbereitenden Angeboten, Praktika und der dualen Berufsausbildung möchte Nestlé den Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge erleichtern, zudem finanziert das Unternehmen Sprachkurse.

    Geflüchteten eine Chance zu geben und deren Potenziale zu nutzen – das ist die Intention des Projekts „Bildung. Integration. Perspektive.“ von Hermes Fulfilment. So werden beispielsweise Ankommende aus Eritrea auf eine Tätigkeit im Versand vorbereitet, mit Deutsch-Intensivkurs, Praktikum und beruflicher Weiterbildung. Zehn von ihnen sollen im Oktober fest eingestellt werden. Auch die Hermes-Mitarbeiter sind involviert: Bei den vierwöchigen Praktika stehen sie den neuen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite.

    „Aus Fremden werden Freunde“: So lautet die Roche-Initiative, mit der das Unternehmen Neuankommende willkommen heißt und bei der Eingliederung in unsere Gesellschaft und Arbeitswelt unterstützt. Dabei steht Roche mit karitativen Organisationen und den Städten vor Ort in regelmäßigem Kontakt. Viele Roche-Mitarbeitende engagieren sich ehrenamtlich in den internen Projektgruppen in den Bereichen Sport, Sprache und Kultur, dazu kommen gezielt Spenden- und Sammelaktionen. Gelebte Integration: In diesem Jahr hat Roche zehn auszubildende Flüchtlinge eingestellt und bietet rund 40 Praktika- und Hospitanz-Plätze sowie verschiedene Berufsstart- und Qualifizierungsprogramme an.

    WERDER BEWEGT: Der Fußball-Bundesligist aus dem hohen Norden unterstützt geflüchtete Kinder und Jugendliche. Dazu zählen zahlreiche Sport- und Bildungsangebote wie Trainingseinheiten, Ferien-Camps und Turniere. In die Programme fließen neben der sportlichen Expertise von Werder Bremen auch die sozialpädagogische Kompetenz eines renommierten Kooperationspartners. Ein großer Teil der Freikarten wurde an die Flüchtlingsprogramme verteilt. In der abgelaufenen Saison erreichte der Verein etwa 6.300 Kinder und Jugendliche. Auch die Profis des Clubs sind engagiert: Sie suchten das Gespräch mit den Heranwachsenden, um herauszufinden, was wirklich gebraucht wird. Das Ergebnis: In einer Wohneinrichtung kümmert sich ein eigens dafür eingestellter Sportkoordinator künftig um 88 unbegleitete Minderjährige.

  • Pressetext / 22 Juli 2016

    Starkes Quintett schließt sich Netzwerk an

    Klett Gruppe, Edscha Holding, Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund, ocuvalis und zanox neu an Bord von „Wir zusammen“

    Vor wenigen Tagen erst wurden die „100“ erreicht. Jetzt kommt ein weiteres starkes Mitglieder-Quintett mit verschiedenen Projekten zur Integration und Unterstützung von Flüchtlingen hinzu. „Wir zusammen“ begrüßt die Klett Gruppe, die Edscha Holding, die Katholische St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund, ocuvalis und zanox. - mehr...

    Die Klett Gruppe hat vielfältige Initiativen zur Sprachförderung ins Leben gerufen. So wurde unter anderem eine Patenschaft für ein Stuttgarter Flüchtlingsheim übernommen, in dem sich auch die Klett-Mitarbeiter regelmäßig engagieren, zudem werden Praktikumsplätze im Unternehmen geschaffen. Darüber hinaus entwickelt die Klett Gruppe einfache, erklärende Produkte zum Erlernen der deutschen Sprache. In Zusammenarbeit mit Flüchtlingen wurde beispielsweise die Orientierungshilfe „Refugee Guide“ entwickelt, die kostenlos an Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland verteilt wird. Klett fördert Mitarbeiter mit ihren jeweiligen Projekten durch Geld- und Sachmittel.

    Sprachförderung steht auch im Fokus des Engagements der Edscha Holding. Viele Mitarbeiter haben bei der Aktion „Spende ein visuelles Wörterbuch“ mitgewirkt – 200 Wörterbücher konnten daraufhin an Flüchtlinge ausgegeben werden. Am Remscheider Standort sind acht Flüchtlinge viermal in der Woche zu Gast und erhalten von einem eigens engagierten Sprachlehrer kostenlosen Deutsch-Unterricht. Zwei syrische Flüchtlinge beginnen bei Edscha im September – durch zusätzlich geschaffene Lehrstellen – ihre Ausbildungen zum Elektroniker für Betriebstechnik bzw. Industriemechaniker. Die Integration von geflüchteten Menschen in die Gesundheits- und Pflegebranche: Dieses Vorhaben hat sich die Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund auf die Fahnen geschrieben. Die Einrichtung nimmt aktiv teil am Programm „Perspektive Gesundheitswesen“ und führt Flüchtlinge, die beispielsweise über eine Qualifikation oder Berufserfahrung im Gesundheitswesen verfügen oder sich dafür interessieren, an eine entsprechende Tätigkeit oder Ausbildung im Pflegebereich heran. Darüber hinaus ist die Umsetzung eigener Sprach- und Integrationskurse, mit Themen von der Ersten Hilfe bis zum Bewerbungstraining, in Planung.

    Mannschaftssport als verbindendes Element: Auf die Kraft des Fußballs setzt die ocuvalis GmbH. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Aachener Flüchtlinge über den Lieblingssport der Deutschen in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu werden die Flüchtlinge mit den über 40 Teams der Aachener „Bunten Liga“ in Kontakt gebracht. Die Spieler werden zum Spiel abgeholt, bekommen Fußballschuhe gestellt und werden nach dem Match wieder nach Hause begleitet. Auch abseits des grünen Rasens trägt das Engagement Früchte. Ein Beispiel: Lamine aus Guinea erhielt über das Fußballprojekt einen Praktikumsplatz in einer großen Bäckerei.

    Engagement für Flüchtlinge in Berlin: zanox bietet in Kooperation mit codedoor derzeit Flüchtlingen an, die firmeneigenen Räumlichkeiten zu nutzen und dabei in die IT-Welt hinein zu schnuppern. Erfahrene Entwickler betreuen in dieser Zeit die Flüchtlinge und vermitteln ihnen ganzjährig eine solide technische Ausbildung. Darüber hinaus besuchen 30 Mitarbeiter regelmäßig Flüchtlingsheime – sie helfen beim Kochen, im Haushalt, beim Übersetzen oder beim Spielen mit den Kindern. Mit einer erfolgreich angelaufenen Spendenaktion leistet zanox weitere Unterstützung.

  • Pressetext / 19 Juli 2016

    „Wir zusammen“ heißt das 100. Unternehmen willkommen

    EDEKA reiht sich mit seiner Integrations-Initiative in das große Engagement der deutschen Wirtschaft ein

    Nur fünf Monate nach dem Start kann „Wir zusammen“ in dieser Woche mit EDEKA das 100. Unternehmen auf seiner Plattform begrüßen. Dieses große Engagement zeigt, dass die Integration von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten, in der deutschen Wirtschaft nicht an Aktualität verloren hat. Unternehmen und Mitarbeiter sind sich nach wie vor ihrer wichtigen Rolle für die Integration der Zuwanderer bewusst und übernehmen mit vielfältigen Maßnahmen Verantwortung dafür, ihnen beim Start in Deutschland zu helfen. - mehr...

    „Wir freuen uns sehr, dass unser Netzwerk in nur fünf Monaten so stark gewachsen ist“, sagt Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Ob kleiner Handwerksbetrieb, Mittelständler oder eines der 16 teilnehmenden Dax-Unternehmen – alle Mitglieder leisten einen wertvollen Beitrag dazu, Menschen zu unterstützen, die bei uns Zuflucht suchen. Und sie setzen ein positives Zeichen: für die Gesellschaft und für andere Unternehmen, die sich dadurch ebenfalls motivieren lassen, eigene Projekte ins Leben zu rufen.“

    So konnten beispielsweise schon über 1.800 Praktikums- sowie über 400 Ausbildungsplätze und feste Arbeitsplätze durch die teilnehmenden Firmen mit Flüchtlingen besetzt werden. Häufig sind Praktika dabei so angelegt, dass sie in eine Festanstellung übergehen können. Außerdem engagieren sich in den Betrieben mehr als 10.000 Mitarbeiter als sogenannte Mentoren. Sie begleiten die neuen Kollegen in ihrem Arbeitsalltag, geben Sprachunterricht, unterstützen bei Behördengängen oder bei der Wohnungssuche, organisieren Freizeitaktivitäten, sammeln Sachspenden für Unterkünfte und vieles mehr.

    „Wir haben in den letzten Monaten wertvolle Erkenntnisse gewonnen, was getan werden kann, um Flüchtlinge nachhaltig zu integrieren“, erklärt Marlies Peine. „Die Herausforderungen haben sich in dieser Zeit geändert: Die akute Erstversorgung ist in den Hintergrund gerückt, während Konzepte zur langfristigen Eingliederung in die Arbeitswelt und in unsere Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen.“

    Viele der gestarteten Projekte ergänzen mit Sprachförderung und Qualifizierung die Angebote der öffentlichen Hand. Zudem helfen Praktikumsplätze und Qualifizierungsprogramme dabei, herauszufinden, wer sich für welche Aufgaben eignet. Denn viele Flüchtlinge haben entweder keine Ausbildung oder sie haben Berufe erlernt, die in Deutschland so nicht bekannt und anerkannt sind. Damit sie eine Chance im Arbeitsmarkt erhalten, ist es wichtig herauszufinden, welche Fähigkeiten schon vorhanden sind und wo Talente und Interessen liegen.

    „Die Mitglieder von ‚Wir zusammen‘ leisten vorbildliche Arbeit bei der Entwicklung neuer und kreativer Integrationskonzepte. Damit haben sie bereits eine Menge bewegt. Es gibt aber immer noch viel zu tun: Es bedarf auch zukünftig der Unterstützung weiterer Unternehmen, um das große Potential der Wirtschaft für eine erfolgreiche und umfassende Integration der Neuankömmlinge zu nutzen“, erläutert Marlies Peine.

  • Pressetext / 01 Juli 2016

    Mitarbeiter mit großem Einsatz dabei

    Die Allianz, Burgbad und das Stadtwerk am See schließen sich „Wir zusammen“ an

    Viele Projekte, die im Rahmen von „Wir zusammen“ ins Leben gerufen werden, wären ohne das persönliche Engagement der Belegschaft der teilnehmenden Unternehmen nicht möglich. Das gilt auch für die neuen Mitglieder des Netzwerks Allianz, Burgbad und Stadtwerk am See. Sie zeigen mit wie viel Elan sich Mitarbeiter in Deutschland für die Integration derjenigen einsetzen, die in ihren Gemeinden Zuflucht gefunden haben. - mehr...

    So haben ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter der Allianz an mehreren Standorten Projekte für Flüchtlinge gestartet. Ein wichtiges Anliegen der Belegschaft ist dabei, die Deutschkenntnisse der Zuwanderer zu verbessern. In Kooperation mit Sprachschulen sind die Mitarbeiter als Lernhelfer aktiv, die Fragen beantworten, Übungen durchführen, coachen und motivieren. Ein zusätzlicher Vorteil: Da die Versicherung Standorte in ganz Deutschland hat, finden Flüchtlinge, die in eine andere Region umziehen, über das Allianz Netzwerk ganz unkompliziert einen Lernhelfer an ihrem neuen Wohnort. Zudem sammeln und verteilen Allianz Mitarbeiter in enger Abstimmung mit Hilfsorganisationen Sach- und Geldspenden für Flüchtlinge. Rund 1.600 Kartons mit Kleidung, Hygieneartikeln, Spielzeug und vielem mehr trugen sie so seit Herbst 2015 bereits zusammen. Darüber hinaus bietet die Allianz den Neuankömmlingen Praktika an, soweit es ihr Aufenthaltsstatus, ihre Sprachkenntnisse und Qualifikation erlauben. Weitergehende Konzepte für die berufliche Integration durch Ausbildungsplätze oder Integrations-Workshops sind bereits in Planung.

    Beim Integrationsprojekt von Burgbad spielen ebenfalls die zwischenmenschlichen Kontakte eine große Rolle. Die Arbeit des Badmöbelherstellers ist geprägt von der Persönlichkeit seiner Mitarbeiter, Internationalität und Diversität sind seit Jahren fest in der Unternehmenskultur verankert. Gemeinsam mit seiner multinationalen Belegschaft möchte Burgbad nun Zuwanderern eine berufliche Perspektive geben und sie – auch mit praktischen Hilfen wie der Wohnungssuche und -ausstattung – dabei unterstützen im Sauerland heimisch zu werden. Aktuell erhalten zwei Praktikanten erste Einblicke in die Arbeit des Unternehmens. Weitere Plätze sind geplant. Zudem konnte Burgbad für Mamadou D. aus Guinea eine Arbeitserlaubnis erwirken und mit ihm einen festen Arbeitsvertrag schließen.

    Auch bei Stadtwerk am See tragen Mitarbeiter mit ihrem persönlichen Einsatz zur aktiven Integration von Flüchtlingen bei. Der Energieversorger vom Bodensee möchte jungen Zuwanderern durch Praktika die Chance geben, sich beruflich zu orientieren und die deutsche Arbeitskultur kennen zu lernen. Begleitet und unterstützt werden die Jugendlichen dabei von einem Mentor. Zudem verbringen sie ihre Pausen gemeinsam mit den Auszubildenden des Unternehmens. Drei Praktikumsplätze in den Ausbildungsberufen Elektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker wurden bisher vergeben, weitere sollen folgen. Nach erfolgreich absolviertem Praktikum besteht zudem die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz.

  • Pressetext / 08 Juli 2016

    Das Netzwerk „Wir zusammen“ wächst weiter

    Auch E.ON und St. Augustinus Gelsenkirchen starten Integrations-Projekte

    Den deutschen Arbeitsmarkt kennen zu lernen und erste Berufserfahrungen zu sammeln, diese Chance erhalten Flüchtlinge durch zwei weitere neue „Wir zusammen“-Mitglieder. E.ON und St. Augustinus Gelsenkirchen setzen mit ihren Integrationsprojekten auf Praktika und Hospitationen und leisten so einen wichtigen Beitrag dazu, Zuwanderern eine Perspektive für ihr Leben in Deutschland zu geben. - mehr...

    E.ON richtet sich mit seinem Programm „Durchstarten mit Energie“ an jugendliche Flüchtlinge. Dazu gehören verschiedene Projekte, die den Start ins Berufsleben erleichtern sollen. So nehmen bereits seit Ende letzten Jahres 15 Teilnehmer an einem neun-monatige Berufsvorbereitungskurs teil, den E.ON in Zusammenarbeit mit der TÜV NORD Bildung veranstaltet. Der Kurs hilft Flüchtlingen ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, sich beruflich zu orientieren und unterstützt sie bei der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Zusätzlich werden bei speziellen Bewerbertrainings, die der Energie-Konzern in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtagentur Essen anbietet, jeweils fünf bis sechs Flüchtlinge für das Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräche und die Einstellung in ein Unternehmen fit gemacht. Zudem bietet das Unternehmen bundesweit 15 Plätze für eine Einstiegsqualifizierung vorwiegend im technischen Bereich an. Auch hierbei werden die sprachlichen Kompetenzen erweitert, damit die Teilnehmer im Anschluss die Voraussetzungen erfüllen, um eine Berufsausbildung bei E.ON zu beginnen.

    Ebenfalls die Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt verbessert St. Augustinus Gelsenkirchen: Der Dienstleister des Sozial- und Gesundheitswesens bietet Flüchtlingen Hospitationsplätze an. Auf diese Weise können sie in den Krankenhäusern und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe des Unternehmens erfahrenen Kollegen über die Schulter schauen und erste Berufspraxis in den Bereichen Pflege und Erziehung erhalten. Gleichzeitig steht der kirchliche Träger den Teilnehmern an diesem Programm beratend zur Seite, um ihnen so den Eintritt in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

  • Pressetext / 24 Juni 2016

    Mit vielfältigen Angeboten Integration fördern

    Rahn Education, 1. FC Köln, GFN, Biebertaler Blutegelzucht, Kulturküche und Vaude starten Projekte für die Flüchtlingshilfe

    Der Weltflüchtlingstag am 20. Juni und die Veröffentlichung der aktuellen Weltflüchtlingszahlen haben das Thema in dieser Woche noch einmal in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. 65 Millionen Menschen mussten laut UNHCR weltweit aufgrund von Krieg und Verfolgung ihre Heimat verlassen. So viele wie noch nie zuvor. Während zahlreiche Flüchtlinge noch auf der Suche nach einer sichereren Zukunft unterwegs sind, ist die Integration der bereits angekommenen Zuwanderer in Deutschland in vollem Gange. Das zeigen auch sechs weitere Projekte, mit denen sich Unternehmen im Rahmen von „Wir zusammen“ für die Neuankömmlinge engagieren. - mehr...

    Der freie Bildungsträger Rahn Education erleichtert Kindern von Flüchtlingen den Einstieg in das deutsche Schulsystem. Dazu gehört unter anderem, dass das Unternehmen Kindergarten-, Schul- und Hortplätze zur Verfügung stellt sowie für Schulgelder, Bücher und weitere Materialien aufkommt. An verschiedenen den Standorten des Bildungsträgers in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden bereits Kinder aus Afghanistan, dem Irak und Syrien in Kitas, Grund- und Oberschulen aufgenommen. Darüber hinaus bietet Rahn Education in vielen seiner Bildungseinrichtungen neben Integrationskursen zum Spracherwerb zusätzlichen Nachhilfeunterricht sowie Kultur- und Sportprogramme für die Schutzsuchenden an. Da sich zahlreiche Lehrkräfte ehrenamtlich engagieren, sind diese Angebote kostenfrei.

    Mit Fußball-Trainings sorgt der 1. FC Köln dafür, dass einheimische und neu hinzugekommene Kinder und Jugendliche sich kennenlernen. Seit Herbst 2015 kicken jede Woche Acht- bis 14-Jährige aus der Flüchtlingsunterkunft Neusser Straße gemeinsam mit Gleichgesinnten des CfB Ford-Niehl, einem Partnerverein des 1. FC Köln. Zudem lud der Verein mehr als 1.000 Flüchtlinge zu den Heimspielen gegen den FC Ingolstadt, Hertha BSC und den SV Darmstadt 98 ins RheinEnergieSTADION ein. Darüber hinaus unterstützt der 1. FC Köln die Zuwanderer durch Sachspenden.

    Auf Weiterbildung im IT-Bereich zielt die Patenschaft der GFN AG ab. Geflüchtete Menschen, die in ihrem Herkunftsland bereits grundlegende IT-Kenntnisse erworben haben, können sich hier gratis beispielsweise zum „Microsoft Certified Solutions Associate (MCSA)“, zum „Microsoft Certified Solutions Expert (MCSE)“ oder weiteren Berufen mit anerkannten Zertifikaten fortbilden. Der erste Flüchtling aus dem Senegal nimmt bereits im Münchner Trainingscenter des Bildungsanbieters an einer entsprechenden Maßnahme teil. Dabei wird er von den Trainern und weiteren Mitarbeitern tatkräftig unterstützt. Kontakte zu Industrieunternehmen sollen zudem dabei helfen, den frischgebackenen IT-Fachleuten einen Arbeitsplatz zu vermitteln. Die Aufnahme weiterer Flüchtlinge ist geplant.

    Mit Praktika mit der Aussicht auf Festanstellung engagiert sich die Biebertaler Blutegelzucht für die Integration von Flüchtlingen. Bei dem Hersteller von lebenden Blutegeln für medizinische Therapien können sie je nach Qualifikation und bereits vorhandenen Sprachkenntnissen in den Bereichen Handwerk oder Verwaltung eingesetzt werden. Ein Somalier gehört bereits seit sechs Monaten als festangestellter Arbeitnehmer zum Team. Ein Flüchtling aus Eritrea absolviert aktuell ein Praktikum, ebenfalls mit der Option auf Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Die Mitarbeiter des Unternehmens unterstützen die neuen Kollegen nicht nur dabei, die für ihren Arbeitsbereich notwendigen beruflichen Fähigkeiten zu erlernen, sondern auch ihre Sprachkenntnisse durch die tägliche Kommunikation zu verbessern. Weitere Praktikantenstellen sollen in Zukunft angeboten werden.

    In der Kulturküche stehen seit vielen Jahren Menschen verschiedener Herkunft gemeinsam am Herd, um Schulen und Kindertagesstätten mit Gerichten aus aller Herren Länder zu verpflegen. Das rund 70-köpfige Team aus 14 Nationen wird seit einiger Zeit durch vier Flüchtlinge als festangestellte Mitarbeiter ergänzt. Hinzu kommen fortlaufend bereits anerkannte Flüchtlinge, die hier erste Schritte in der deutschen Berufswelt machen können. Bevor neue Mitarbeiter an einem der sechs Standorte in und um Augsburg starten, erhalten sie in der Lehrküche des Unternehmens eine Einweisung durch eine Hauswirtschaftsmeisterin. Neben der beruflichen Perspektive verbessern die Flüchtlinge durch die Zusammenarbeit mit Menschen aus Deutschland und anderen Nationen tagtäglich ihre Deutschkenntnisse. Die Ausweitung des Projektes auf weitere Standorte und auch auf andere Betätigungsfelder, wie die Errichtung eines multikulturellen Zentrums, ist bereits geplant. Darüber hinaus ist durch dieses Projekt ein Netzwerk für gegenseitige Hilfen in allen Lebenslagen, wie Kinderbetreuung oder Wohnungssuche, entstanden.

    Mit verschiedenen Projekten engagiert sich Vaude gemeinsam mit seinen Mitarbeitern für die Integration von Flüchtlingen sowohl in die Arbeitswelt als auch in die Gesellschaft. So bietet der Hersteller von Outdoor-Artikeln Zuwanderern eine berufliche Perspektive, indem er Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Ein Flüchtling wurde bereits festeingestellt, mehrere Praktikanten sammeln aktuell Erfahrungen im Produktservice und der Instandhaltung. Die Möglichkeit weitere Bewerber anzustellen, prüft das Unternehmen derzeit in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Darüber hinaus fertigen Flüchtlinge gemeinsam mit Vaude-Mitarbeitern im Herstellungsbetrieb in Tettnang nachhaltige Taschen aus Stanzresten. An einem Tag der offenen Tür speziell für Flüchtlinge können sie sich zudem über Arbeitsbereiche und Stellen bei Vaude informieren, an Bewerbungstrainings teilnehmen sowie den Arbeitsalltag kennenlernen. Die persönliche Interaktion steht im Fokus von Projekten, die Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen ins Leben gerufen haben. So können die Neuankömmlinge bei vielfältigen Sportkursen mitmachen, die im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei Vaude angeboten werden.

  • Pressetext / 17 Juni 2016

    Neue Unternehmen an Bord von „Wir zusammen“

    Mit Tchibo und Friedhelm Loh Group wurden zwei weitere Groß-Unternehmen als Unterstützer gewonnen

    Unternehmen aus allen Branchen engagieren sich gemeinsam mit ihren Mitarbeitern in der Flüchtlingshilfe. Das zeigen auch die beiden jüngsten Mitglieder des Netzwerks: Mit Tchibo und der Friedhelm Loh Group präsentieren zwei weitere international agierende Groß-Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftszweigen ihre Initiativen auf der „Wir zusammen“ Plattform. Mit ihren Projekten leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Integration der Neuankömmlinge und nutzen gleichzeitig die Chancen, die die Zuwanderung dem Standort Deutschland bietet. - mehr...

    Tchibo engagiert sich in drei Schwerpunktbereichen für Flüchtlinge: Durch Beschäftigung sowohl in Praktika und Ausbildungen als auch in regulären Festanstellungen, ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter und Sachspenden. Zwei Praktikanten haben bereits Anfang des Jahres ihre Arbeit bei Tchibo aufgenommen, von denen einer inzwischen in ein reguläres Anstellungsverhältnis übernommen wurde. Darüber hinaus bereitet das Unternehmen aktuell weitere Plätze für Praktika sowie für die sogenannte Ausbildungsvorbereitung für Migranten (AvM-Dual) vor. Ziel ist es im Jahr 2016 mindestens zehn Praktikanten einzustellen. Darüber hinaus setzt Tchibo nach ersten positiven Erfahrungen mit einem Mitarbeiteraktionstag jetzt ein langfristiges Corporate Volunteering-Programm auf. In der Planung sind Kooperationen mit einer Erstaufnahmeeinrichtung und einer Schule in Hamburg. Darüber hinaus spendete Tchibo im vergangenen Jahr zahlreiche dringend benötigte Dinge wie Spielsachen, Bettwäsche, Winterkleidung oder Koffer im Wert von rund zwei Millionen Euro. Die Spenden gingen an anerkannte Hilfsorganisationen in Deutschland, Österreich und der Türkei. Auch dieses Sachspendenengagement wird weiter fortgesetzt.

    Als eines der ersten Unternehmen hat die Friedhelm Loh Group gemeinsam mit dem Lahn-Dill-Kreis bereits im Frühjahr 2015 ein Bildungsprojekt für Flüchtlinge ins Leben gerufen. Das Familienunternehmen ermöglichte acht Praktikanten bei einem drei-monatigen Praktikum erste Erfahrungen im Bereich Metallbearbeitung und Elektrotechnik zu sammeln. Alle Teilnehmer erlangten ihre zertifizierte Ausbildungsreife, zwei Praktikanten konnten im Anschluss mit ihrer Ausbildung bei der Friedhelm Loh Group starten. Dieses Pilotprojekt schaffte Aufmerksamkeit für die Anforderungen an Praktika für Flüchtlinge und führte dazu, dass das Land Hessen den Antrag der Kreise Lahn-Dill und Limburg-Weilburg auf Förderung des Projekts „Chance Arbeitsmarkt“ bewilligte. Das Projekt zielt darauf ab, Flüchtlinge in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, indem es Kompetenzfeststellung mit dem Zugang zu weiterführender Qualifizierung verknüpft. Die Friedhelm Loh Group setzt ihr Bildungs-Projekt in diesem Rahmen auch 2016 weiter fort.

  • Pressetext / 15 Juni 2016

    Unternehmen zeigen Engagement

    Salamander Industrie-Produkte, Kathrin Weber Interim Risiko Management, Cellex und der Hit-Technopark erweitern das Netzwerk

    Mit ganz unterschiedlichen Projekten übernehmen vier weitere Unternehmen im Rahmen von „Wir zusammen“ Verantwortung für die Integration von Flüchtlingen. Die Initiativen von Salamander Industrie-Produkte, Cellex, Kathrin Weber Interim Risiko Management und dem Hit-Technopark haben eine Gemeinsamkeit: Sie setzen auf die Begegnung von Menschen. Durch den persönlichen Kontakt zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen – sei es bei Sprachkursen, Praktika oder Freizeitaktivitäten – fördern sie das gegenseitige Verständnis und die Toleranz für die Kultur und Lebensweise. Damit legen sie einen wichtigen Grundstein für eine gelungene Integration. - mehr...

    Um Flüchtlingen erste Einblicke in die Arbeitswelt des Industrie-Produkte-Herstellers zu geben, bietet Salamander Schnupperpraktika im Logistikbereich an. Nach der Kennenlernphase erhalten die Teilnehmer die Chance auf ein Langzeitpraktikum sowie eine zukünftige Festanstellung. Allen Praktikanten steht ein fester Ansprechpartner zur Seite, der sie bei sprachlichen und sozialen Barrieren unterstützt.

    Auch Kathrin Weber Interim Risiko Management ermöglicht Flüchtlingen über Praktika das Arbeitsleben in Deutschland kennenzulernen. Erste Teilnehmerin ist Ragad A. aus Syrien. Ihr werden nicht nur Kenntnisse in der Anwendung von Software-Programmen vermittelt. Sie erhält auch Unterstützung dabei, die Anerkennung ihrer Vorbildung zu beantragen. Weitere Praktikumsplätze mit der Option auf eine langfristige Festanstellung sind geplant.

    Das Kennenlernen von Flüchtlingen und Einheimischen steht im Mittelpunkt des Engagements von Cellex. Die Gesellschaft für Zellgewinnung hat an ihrem Standort in Dresden das Programm „Meet new friends“ ins Leben gerufen, bei dem sich Freizeit-Tandems zusammenfinden, die gemeinsam Sport- oder Kulturveranstaltungen besuchen sowie bei einem Begegnungsfest zusammen feiern. Zudem integriert das Musikprojekt Banda Internationale geflüchtete Musiker in die Dresdner Combo Banda Comunale. Dieses Projekt wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

    Unter der Überschrift „Open Arms“ setzt sich auch der Hit-Technopark für persönliche Kontakte zwischen Neuankömmlingen und Mitarbeitern der ansässigen Unternehmen ein. So vermittelt der Technologiepark-Betreiber Kontakte zwischen geflüchteten Menschen und Ehrenamtlichen, um beispielsweise in Kursen oder Gesprächskreisen den Spracherwerb zu fördern. Zudem wurden bereits gemeinsame Aktionen wie ein Nachbarschaftscafé oder Feste durchgeführt. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen Flüchtlinge dabei, für sie passende Sprachkurse, Praktika, Ausbildungs- und Arbeitsstellen zu finden. Für das „Open Arms“ Projekt wurde eine hauptamtliche Vollzeit-Mitarbeiterin eingestellt.

  • Pressetext / 20 Juni 2016

    Weltflüchtlingstag 2016 – und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft

    „Wir zusammen“: Weitere positive Signale aus der deutschen Wirtschaft

    Der heutige Tag ist ihnen gewidmet: Menschen auf der Flucht, Asylsuchenden, Staatenlosen und Rückkehrern, die eines vereint – die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Alljährlich wird am 20. Juni der Weltflüchtlingstag als zentraler internationaler Gedenktag von der UN-Vollversammlung ausgerufen. Gleichzeitig werden heute auch die aktuellen Weltflüchtlingszahlen veröffentlicht. Und schon jetzt ist klar: Dieser Bericht wird wieder darlegen, welche Herausforderungen alle Länder zu meistern haben werden. - mehr...

    Das deutsche Netzwerk „Wir zusammen“ setzt seit Anfang des Jahres darauf, durch gemeinsames Handeln Perspektiven zu schaffen. Durch das Netzwerk wird transparent, was führende Unternehmen und deren Mitarbeiter mit konkreten Projekten für die Geflüchteten schon jetzt bewegen. Rund 90 Unternehmen, darunter große Konzerne, Mittelständler und Kleinstbetriebe, haben bereits vielfältige Integrationsprojekte ins Leben gerufen. Der Schlüssel für die erfolgreiche Integration liegt bei „Wir zusammen“ darin, dass sich die Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern mit Initiativen für die Integration in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft engagieren.

    „Bereits nach den ersten Monaten sind die Projekte so erfolgreich, dass unsere Mitglieder sie weiter ausbauen können – nicht zuletzt, weil eine große Unterstützung seitens der Mitarbeiter eine gelungene und schnelle Integration ermöglicht“, berichtet Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“.

    Von Woche zu Woche bereichern neu hinzugekommene Unternehmen und deren vielfältige Ideen das Netzwerk. Integrationsprojekte unterschiedlichster Größenordnung – von der Einbindung in den Arbeitsalltag durch Praktika und Ausbildungsplätze über Sprachförderung und konkrete Hilfen im Alltag bis hin zu abwechslungsreichen Aktivitäten, die das Ankommen der Neuankömmlinge in ihrer neuen Umgebung ein Stück leichter machen.

    „Ich bin davon überzeugt, dass der heutige Weltflüchtlingstag rund um den Globus noch einmal das Augenmerk auf die aktuelle Situation in den Herkunfts- sowie in den Aufnahmeländern lenkt und so die Bereitschaft erhöhen wird, Verantwortung für die Integration von Flüchtlingen zu übernehmen – auch und gerade seitens der deutschen Wirtschaft“, sagt Marlies Peine.

    Dem Leitgedanken „Jede Hilfe zählt!“ folgend, stehen die Netzwerk-Türen zum gemeinsamen Handeln für alle engagierten Unternehmen auch weiterhin offen. Interessierte Unternehmen finden auf der Website www.wir-zusammen.de alles Wissenswerte für die eigene Teilnahme sowie nützliche Hintergrundinformationen und weiterführende Links, die dabei helfen, ein eigenes Integrationsprojekt zu beginnen.

  • Pressetext / 18 Mai 2016

    Das Netzwerk für die Integration wird immer größer

    Jetzt auch Vorwerk und Unicblue bei „Wir zusammen“

    Zahlreiche Unternehmen präsentieren bereits ihre Projekte auf der „Wir zusammen“-Website. Viele weitere sind zudem schon in der Flüchtlingshilfe aktiv. Dazu gehören auch Vorwerk und Unicblue, die sich nun mit ihren Integrationsprojekten dem Netzwerk angeschlossen haben. Zwei weitere Beispiele dafür, wie aktive Unterstützung für die Neuankömmlinge und ihre Integration in die Gesellschaft und die Arbeitswelt aussehen kann. - mehr...

    Für Vorwerk ist es wichtig, dass sich seine Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren können. Daher werden sie bis zu vier Stunden in der Woche für die Flüchtlingshilfe freigestellt. Zudem fördert das Familienunternehmen Sprachkurse an der Bergischen Volkshochschule sowie Vorkurse zur Vorbereitung auf eine anschließende Ausbildung oder ein Fachabitur am Bergischen Kolleg. Eine eigens eingerichtete Projektgruppe prüft dann, inwieweit den Kursteilnehmern Praktika sowie Ausbildungs- und Arbeitsplätze bei Vorwerk angeboten werden können.

    Auch Unicblue setzt auf die Aus- und Weiterbildung der Ankommenden. Vor knapp einem Jahr starteten bereits drei junge Männer aus Eritrea und Guinea dreijährige duale Ausbildungen in den Bereichen Tischler und Marketing-Kommunikation Kaufmann. Damit leistet das Unternehmen für Marken-, Messe- und Digitalkommunikation nicht nur einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt, sondern nutzt auch die Chance junge, motivierte Fachkräfte auszubilden. Neben der beruflichen Ausbildung, bietet Unicblue den neuen Teammitgliedern auch Deutschunterricht sowie Gesellschaftskunde an.

  • Pressetext / 10 Mai 2016

    Weitere Verstärkung bei „Wir zusammen“

    Neu im Netzwerk: BAZ, Hellweg und Munich RE

    Das Engagement für Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, wird immer breiter. Mit dem Logistikunternehmen BAZ, dem Baumarkt-Filialisten Hellweg und der Rückversicherung Munich RE heißt das Netzwerk drei neue Teilnehmer willkommen, die sich mit konkreten Projekten für die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt und die Gesellschaft einsetzen. Sie zeigen erneut auf unterschiedliche Art, wie die Unterstützung der Neuankömmlinge aussehen kann und setzen damit ein weiteres positives Zeichen für andere Unternehmen, die ebenfalls aktiv werden möchten. - mehr...

    Das Logistikunternehmen BAZ zielt mit seinem Integrations-Projekt darauf ab, Flüchtlinge durch Praktika mit der Möglichkeit einer späteren Festanstellung als Auszubildender in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit Moses O. erhält das erste Team-Mitglied seit kurzem die Möglichkeit, die Arbeitsweisen eines deutschen Logistikunternehmens kennenzulernen, weitere sollen folgen. Auch Hellweg setzt mit seinen Projekten darauf, Flüchtlingen die Abläufe in seinen Märkten zu vermitteln. Dafür hat das Unternehmen erste Praktikanten mit der Option auf ein späteres Ausbildungsverhältnis eingestellt, weitere starten in den nächsten Monaten. Zudem stellt das Unternehmen gemeinsam mit einem Dortmunder Medienhaus ein ehemaliges Hotel als Unterkunft für unbegleitete Flüchtlingskinder zur Verfügung. Die Munich Re (Gruppe) engagiert sich unter anderem, indem sie den Ausbau und die Optimierung des Online-Learning Tools „Ready for Study“ unterstützt. Mithilfe des Tools können sich Flüchtlinge über Zugangsmodalitäten und Studieninhalte in Deutschland informieren. Zudem postet der Rückversicherer regelmäßig Stellenanzeigen auf der speziell für Flüchtlinge entwickelten Infoplattform www.careers4refugees.de und ermöglicht seinen Mitarbeitern sich bei Flüchtlings-Hilfsprojekten zu engagieren.

  • Pressetext / 24 Mai 2016

    Einsatz über alle Branchen hinweg

    Medizinisches Zentrum für Gesundheit, die Schultz Gruppe und Webasto engagieren sich bei „Wir zusammen“

    Für viele Unternehmen, die sich mit ihren Projekten „Wir zusammen“ angeschlossen haben, gehören Sprachförderung und Ausbildung zu den zentralen Aufgaben, wenn es darum geht Menschen aus anderen Ländern zu integrieren. Das gilt auch für drei neue Mitglieder des Netzwerks. Mit ganz unterschiedlichen Aktivitäten unterstützen das Medizinische Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe, die Schultz Gruppe und Webasto Neuankömmlinge dabei, in Deutschland Fuß zu fassen und bringen ihnen das gesellschaftliche und das berufliche Leben ein wenig näher. - mehr...

    Mit einem zweigleisigen Sprachprojekt richtet sich das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe an Flüchtlings-Familien mit kleinen Kindern. Zunächst erhielten die Eltern gezielt Sprachkurse, um die deutsche Sprache zu erlernen. Parallel wurde für die Kinder das Projekt „Plapperpiraten finden den Wortschatz - Musikalisch-rhythmische Sprachförderung“ ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, den Kindern eine gleichberechtigte Schulbildung an einer deutschen Schule zu ermöglichen.

    Ebenfalls auf die Sprachförderung setzt Automobilzulieferer Webasto. In enger Abstimmung mit regionalen Helferkreisen koordiniert, organisiert und betreut ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern des Unternehmens Deutschkurse. Pro Kurssemester können mehr als 50 Flüchtlinge die deutsche Sprache erlernen sowie viel Wissenswertes über Kultur und Werte in Deutschland erfahren. Da die Kurseinheiten in Zusammenarbeit mit einer anerkannten Sprachschule durchgeführt werden, erhalten die Absolventen zum Abschluss ein Zertifikat, mit dem sie ihre Kenntnisse bei zukünftigen Arbeitgebern belegen können.

    Jugendliche und junge Erwachsene hat die Schultz Gruppe mit ihrer Patenschaft im Blick. Ihnen bietet sie duale Ausbildungsplätze im handwerklichen Bereich an. Aktuell führt das Dienstleistungsunternehmen gemeinsam mit der Handwerkskammer Hamburg Informationsveranstaltungen durch, um ausbildungs-interessierte Flüchtlinge zu finden. Sie werden im Rahmen des Programms nicht nur schrittweise an die betrieblichen Abläufe herangeführt. Sie erhalten auch Unterstützung bei alltäglichen Fragen – von der Kontoeröffnung über die Wohnungssuche bis hin zur Organisation eines Krippenplatzes für die Kinder.

  • Pressetext / 26 April 2016

    Unterstützung aus allen Teilen der Wirtschaft

    Auch internationale Großunternehmen engagieren sich bei „Wir zusammen“

    Ob Mittelständler oder Großkonzern, national oder international tätig, aus dem produzierenden Gewerbe oder dem Dienstleistungssektor – die Bandbreite der Unternehmen, die sich mit ihren Integrationsprojekten für Flüchtlinge dem Netzwerk „Wir zusammen“ anschließen, wird immer größer. Inzwischen haben mit Accenture, Clifford Chance, Ernst & Young, Google, McDonald’s, Procter & Gamble, Telefonica und Vodafone auch zahlreiche internationale Konzerne mit ihren deutschen Niederlassungen Initiativen für die Neuankömmlinge ins Leben gerufen. Aktuell sind rund 70 Unternehmen, davon acht mit Hauptsitz im Ausland, bei „Wir zusammen“ aktiv. - mehr...

    „Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch aus allen Teilen der Wirtschaft“, sagt Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Das lokale Engagement der internationalen Unternehmen zeigt, dass auch sie die Integration der Flüchtlinge als Gemeinschaftsaufgabe verstehen und das Potenzial sehen, das die Zuwanderung dem Standort Deutschland bietet.“

    Ebenso unterschiedlich wie die beteiligten Unternehmen sind auch die Projekte, die sie starten. Weltweit agierende Konzerne können dabei auf langjährige Erfahrungen bei der Integration zurückgreifen. Denn gerade für sie ist das Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen seit langem gelebte Realität. Zudem setzen zahlreiche Unternehmen bei der Flüchtlingshilfe auf interne Ressourcen. Je nach Branche und Expertise bieten sie Praktikums- und Ausbildungsplätze an oder stellen das Know-how ihrer Mitarbeiter zur Verfügung – zum Beispiel im Rahmen von Mentorenprogrammen. So entsteht ein breitgefächertes Engagement – ganz im Sinne des „Wir zusammen“ Leitgedankens: „Jede Hilfe zählt!“

    Seit dem Start des Netzwerks schließen sich kontinuierlich weitere Unternehmen an und stellen ihre Integrations-Initiativen auf www.wir-zusammen.de vor. „Die Website bietet einen guten Überblick, welche Aktivitäten schon durchgeführt werden und was alles möglich ist“, berichtet Marlies Peine. „So würdigen wir das Engagement der Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen. Vor allem aber dient die Website zukünftigen Projekt-Initiatoren als Inspiration dafür, welche Initiative sie mit ihrem Unternehmen starten könnten.“ Darüber hinaus finden Interessierte auf der Website des Netzwerks alles Wissenswerte für die eigene Teilnahme sowie nützliche Hintergrundinformationen und weiterführende Links, die dabei helfen, ein eigenes Integrationsprojekt zu beginnen.

  • Pressetext / 17 März 2016

    „Wir zusammen“: Weitere Unternehmen engagieren sich

    Großes Interesse nach Start des Netzwerks

    Bereits kurz nach dem offiziellen Start zieht „Wir zusammen“ ein positives Fazit. Weitere Unternehmen haben sich mit konkreten Projekten zur Integration von Flüchtlingen angeschlossen und präsentieren ihre Initiativen auf www.wir-zusammen.de. Zusätzlich bereiten zahlreiche Unternehmen ihre Teilnahme vor. - mehr...

    „Wir sind begeistert von der enormen Resonanz, die der Start unserer Plattform ausgelöst hat“, sagt Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Unternehmen aller Branchen und Größen melden sich jeden Tag mit neuen Ideen oder bereits laufenden Projekten. Viele berichten uns, wie groß die Bereitschaft innerhalb ihrer Belegschaften ist, sich gemeinsam für die Integration der Neuankömmlinge einzusetzen.“

    Dabei entwickeln die Unternehmen und ihre Mitarbeiter vielfältige Ideen zur Unterstützung von Flüchtlingen. Das zeigen auch die Aktivitäten der neu hinzugekommen Teilnehmer – von der Landesvertretung globaler Konzerne über deutsche Großunternehmen bis hin zum Mittelstand. Dazu gehören der Gebäude-Dienstleister All Services, die Deutsche Bahn, das Estrel Hotel Berlin, der Europapark Rust, die Heinrich Rönner Unternehmensgruppe, Langenscheidt, McDonald‘s, Metro, Möbel Höffner oder Vodafone. Ihre Initiativen, die von einer großangelegten Jobbörse über Intensivsprachkurse bis hin zu einem Flüchtlingsorchester reichen, sind so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst.

    Nicht nur große Konzerne und bekannte Unternehmen erklären gemeinsam mit ihren Mitarbeitern ihre Bereitschaft, Verantwortung bei der Integration von Flüchtlingen zu übernehmen. Auch viele kleine und mittelständische Unternehmen fühlen sich von dem Leitgedanken des Netzwerks „Jede Hilfe zählt!“ angesprochen und bieten ihre Unterstützung bei der Integration an. So stellen etwa viele Handwerksbetriebe Praktikums- und Ausbildungsplätze für Flüchtlinge bereit. „In den Gesprächen der letzten Tage wurde immer wieder deutlich, dass Unternehmen ein großes Verantwortungsbewusstsein für ihre wichtige Rolle bei der Integration der Flüchtlinge haben. Sie haben erkannt, dass es eine Gemeinschaftsaufgabe ist, die große Zahl der Ankommenden in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt zu integrieren und möchten ihren Beitrag dazu leisten“, sagt Marlies Peine.

    Wer sich dem Leitgedanken von „Wir zusammen“ anschließen will und noch Orientierung braucht, dem bietet die Website zusätzliche Informationen. Unter der Rubrik „Aktiv werden“ können Interessenten beispielsweise nachlesen, wie sie sich einbringen können, wer die richtigen Ansprechpartner sind und worauf man bei der Beschäftigung von Flüchtlingen achten sollte. Dafür hat sich „Wir zusammen“ auch mit Behörden, Verbänden und Vermittlungsplattformen vernetzt.

    Neben den Initiativen der 36 Initiatoren, stellt „Wir zusammen“ auf seiner Website beispielhaft weitere Integrationsprojekte vor, die den Anforderungen von "Wir zusammen" entsprechen. Damit soll aufgezeigt werden, wie erfolgreiche Integrationsprojekte durchgeführt werden, vor allem aber sollen weitere Unternehmen aktiviert werden.

    Die neu ausgewählten Integrationsprojekte auf wir-zusammen.de im Überblick:

    • Die All Service Unternehmensgruppe für Gebäudemanagement bietet Ausbildungs- und Praktikumsplätze an und begleitet Flüchtlinge mit zehn Mentoren in ihrem neuen Arbeitsumfeld.
    • Die Deutsche Bahn AG unterstützt Flüchtlinge in verschiedenen Bildungsprogrammen, um sie nachhaltig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, etwa mit dem „Chance plus“-Programm, in dem rund 35 Plätze angeboten werden.
    • Das Estrel Hotel Berlin hat eine Jobbörse in Kooperation mit der Berliner Wirtschaft initiiert und vermittelt über 4.000 vorwiegend syrische Zuwanderer an mehr als 200 teilnehmende Unternehmen.
    • Der Europapark Rust möchte Flüchtlinge ausbilden, bietet bereits Intensiv-Sprachkurse an und integriert die Neuankömmlinge in einem internationalen Umfeld.
    • Die Heinrich Rönner Unternehmensgruppe bietet insbesondere jungen – aber auch älteren – Zuwanderern die Möglichkeit, sowohl Praktika und Einstiegsqualifizierungen als auch eine duale Ausbildung in den Betrieben der Firmengruppe zu absolvieren.
    • Langenscheidt entwickelt Produkte und Services, die Flüchtlinge und ihre engagierten Helfer bundesweit durch alle Phasen der Begegnung begleiten und die Interaktion auf Augenhöhe ermöglichen.
    • McDonald’s Deutschland hat Bewerbertage in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit speziell für Flüchtlinge durchgeführt und einen speziellen Leitfaden für das Einstellen von Flüchtlingen in McDonald‘s Restaurants entwickelt.
    • Die METRO GROUP leistet Soforthilfen und unterstützt lokale Initiativen in ihrer täglichen Arbeit.
    • Möbel Höffner fördert musikalische Talente und hat bereits fünf Konzerte mit einem aus Flüchtlingen bestehenden Orchester arrangiert.
    • Vodafone engagiert sich über die Vodafone Stiftung mit Projekten zur Bildungsförderung und Berufsorientierung. Zudem belgeiten Vodafone-Mitarbeiter ehrenamtlich einen Telefonservice für ankommende Flüchtlinge.
  • Pressetext / 10 Februar 2016

    „Wir zusammen“: Gemeinsam etwas bewegen

    Deutsche Unternehmen engagieren sich für Flüchtlinge

    Zahlreiche deutsche Unternehmen haben in den vergangenen Monaten spontan Hilfsprojekte für Menschen ins Leben gerufen, die hierzulande Zuflucht suchen. Sie zeigen damit, dass sie Verantwortung für die Integration von Flüchtlingen übernehmen. Mit „Wir zusammen“ machen jetzt 36 namhafte Unternehmen aus allen Bereichen der deutschen Wirtschaft das bereits bestehende Engagement sichtbar. Auf der Website www.wir-zusammen.de zeigen die Initiatoren erstmalig gemeinsam ihre Integrationsprojekte. Die Plattform bietet Transparenz und gibt Orientierung über die vielfältigen Initiativen. Vor allem aber will sie weitere Unternehmen inspirieren, selbst aktiv zu werden. Dabei ist jedes Engagement willkommen, unabhängig von Größe oder Branche der Teilnehmer. - mehr...

    „Wir zusammen“ ist aus der Überzeugung entstanden, dass die Integration der Neuankömmlinge nur als Gemeinschaftsaufgabe gelingen kann. Dabei sehen die teilnehmenden Unternehmen nicht nur die akute Notwendigkeit zu helfen, sondern auch die langfristigen Chancen, die die Zuwanderung dem Standort Deutschland bietet. Sie möchten Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten, unterstützen und es ihnen ermöglichen, für die Zeit, in der sie in Deutschland bleiben, auf eigenen Beinen zu stehen.

    „Nachdem in den vergangenen Monaten die Grundversorgung und Unterbringung der Ankommenden im Fokus stand, geht es jetzt zunehmend um die Integration in unsere Gesellschaft und in die Arbeitswelt“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Mit unserem Netzwerk haben sich einige namhafte Unternehmen zusammengeschlossen, um sich dieser Aufgabe dauerhaft zu widmen. Ziel von ‚Wir zusammen‘ ist es darüber hinaus, weitere Unternehmen zu motivieren und hinzuzugewinnen, um einen großen, deutschlandweiten Einsatz für die Integration von Flüchtlingen zu erreichen.“

    Die Unternehmen, die ihre Initiativen auf der „Wir zusammen“ Website präsentieren, zeigen beispielhaft, welche Möglichkeiten es gibt, Flüchtlingen zu helfen und ihnen neue Perspektiven zu geben. So etwa durch Sprachunterricht, Praktikums- und Ausbildungsplätze oder die Förderung des kulturellen Austauschs. Oft kam der Anstoß zu den vorgestellten Initiativen direkt von Mitarbeitern, die sich an der Umsetzung aktiv beteiligen.

    Um sich dem Netzwerk anzuschließen, verpflichten sich Unternehmen, ein Integrationsprojekt durchzuführen und untermauern diese Verpflichtung durch ein Patenschaftsversprechen. Das jeweilige Projekt kann eine bereits bestehende oder eine neu gestartete Maßnahme sein, die darauf abzielt, Flüchtlinge in die Gesellschaft beziehungsweise in die Arbeitswelt zu integrieren. Wichtig ist, dass die Führung des Unternehmens und seine Mitarbeiter persönlich involviert sind. Die Initiativen sollten zudem längerfristig angelegt sein.

    Zentrale Plattform ist die Website www.wir-zusammen.de. Hier finden Interessierte Wissenswertes über das Netzwerk sowie über die vielfältigen bereits bestehenden Projekte. In regelmäßigen Abständen werden zukünftig aktuelle Berichte über die Fortschritte der Maßnahmen veröffentlicht. Zudem finden Unternehmen, die sich „Wir zusammen“ anschließen möchten, alle nötigen Teilnahme-Informationen.

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