Köln

Berufliche Integration von geflüchteten Menschen

Einbindung Geflüchteter in eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme mit dem Ziel, in eine dauerhafte berufliche Ausbildung überzugehen.

Ford bietet in Köln eine sogenannte Einstiegsqualifizierung (EQ) an mit dem Ziel, Teilnehmer ohne Ausbildungsplatz im Rahmen eines elfmonatigen Praktikums auf eine Ausbildung vorzubereiten. 80 Prozent der Teilnehmer gelingt im Anschluss der Sprung in eine Berufsausbildung.

Auf dieser Grundlage wurde ein spezielles Programm für Geflüchtete entwickelt. Gemeinsam mit regulären EQ-Teilnehmern sind sie in kleine Arbeitsgruppen eingeteilt. Drei Tage pro Woche arbeiten die Teilnehmer im Betrieb mit, einen Tag besuchen sie eine Berufsschule. Am fünften Tag gibt es sozialpädagogischen Unterricht. Die Sozialpädagogen widmen sich jedem einzelnen Teilnehmer individuell. Zusätzlich wird den Geflüchteten zur Erlangung des Zertifikates ein Deutschkurs angeboten. Speziell geschulte Ausbilder wurden für die Geflüchteten abgestellt.

Am 1. März 2016 konnten drei junge Männer in das laufende Programm aufgenommen werden. Alle haben einen beruflichen Anschluss gefunden. Zum 1. Oktober 2016 startete der nächste Jahrgang mit aktuell 15 Geflüchteten und 76 regulären Teilnehmern. Das Programm wird kontinuierlich ausgebaut.

„Wir freuen uns, dass wir nun bereits das zweite Jahr Geflüchteten Praktikumsplätze anbieten konnten. Von dem gemeinsamen Lernen und Arbeiten im EQ-Programm profitieren beide Seiten – Geflüchtete wie auch reguläre Teilnehmer – gleichermaßen. Bisher haben alle Absolventen des EQ-Programms für Geflüchtete eine Anschlussausbildung gefunden.“
Gunnar Herrmann Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH
Unser Patenschaftsversprechen (PDF, 484 KB)