Berlin

Flüchtlinge zu Fahrerinnen und Fahrern ausbilden

Bei uns werden Flüchtlinge auf eine Ausbildung zum Fahrer vorbereitet und haben nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung die Möglichkeit, diese abwechslungsreiche Tätigkeit zu ihrer Berufung zu machen.​

Das Ziel unserer Patenschaft ist es, Flüchtlingen mit Bleibeperspektive eine Ausbildung zum Omnibusfahrer zu ermöglichen und eine berufliche Perspektive in der BVG zu bieten. Zu einer Informationsveranstaltung der Agentur für Arbeit und der BVG erschienen 16 Geflüchtete, die ihr Interesse an einer Ausbildung zum Omnibusfahrer bekundeten.

Grundsätzlich sieht die Maßnahme zwei Phasen vor. Eine arbeitsmedizinische Untersuchung und entsprechende Tauglichkeit vorausgesetzt startet die 1. Phase mit der Vermittlung von Grundlagen für die Fahrerausbildung. Das schließt den Erwerb von Fachvokabular für die Führerscheinausbildung und den Erwerb des Führerscheins Klasse B (PKW) ein. Neben einer Vertiefung der Sprachkenntnisse (Stufe B2) erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Abläufe der BVG. Die 2. Phase setzt sich mit dem Erwerb des Omnibus-Führerscheins und einer erweiterten Ausbildung bei der BVG fort. Nach bestandener Prüfung erfolgt die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. ​

„Ausbildung und Arbeit sind für Flüchtlinge mit einer entsprechenden Bleibeperspektive der beste Weg zur Integration in unsere Gesellschaft. Hier sehen wir uns in der Verantwortung und möchten mit unserem Unternehmen und unseren Beschäftigten einen entsprechenden Beitrag leisten, dass diese verantwortungsvolle Aufgabe gemeinsam gelingt.“
Dirk Schulte Vorstand Personal/Soziales, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Unser Patenschaftsversprechen (PDF 1.695 Kb)